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41% nutzen Adblocker

Viele Internetnutzer stehen Werbung ablehnend gegenüber: Oft ist sie aufdringlich, manchmal laut und wenn es sich um aufwendige Animationen oder Videos handelt, verlangsamt sie die Ladezeit der eigentlich aufgerufenen Inhalte. Das Hamburger Marktforschungsunternehmen GreenAdz hat kürzlich 512 Nutzer zu ihrem Umgang mit Werbung im Internet befragt – das Ergebnis ist für konventionell Werbende wenig erfreulich:

55% der Befragten versuchen, möglichst wenige Daten von sich Preis zu geben. In der Regel bedeutet das, dass bei Gewinnspielen eine Extra-Spam-Adresse angegeben wird und bei der Registrierung auf Webseiten und in Online-Communities falsche Angaben zu Name, Alter und Geschlecht gemacht werden. Weit verbreitet ist auch das Löschen von Cookies (55%), sowie der Einsatz von Adblockern (41%). Vor allem Adblocker werden mehr und mehr zum Problem. Nachrichtenseiten beispielsweise, die ihr Online-Angebot über Werbeeinnahmen finanzieren, geht das Geschäftsmodell verloren. Auch Unternehmen, die mit Bannern werben, bekommen weniger Aufmerksamkeit.

Die Lösung heißt Content

Was die Umfrage jedoch auch zeigt: Adblocker Nutzer sind nicht gänzlich unempfänglich für Werbung: Jeder dritte von ihnen klickt regelmäßig entsprechende Links an. Die Frage ist daher, welche Formate die passenden sind, um ihre Aufmerksamkeit zu wecken. Mindestens zwei Möglichkeiten bieten sich an, wenn man auch die Nutzer von Adblockern mit seinem Unternehmen oder Produkt erreichen möchte: Content Marketing und Suchmaschinenoptimierung.

Beim Content Marketing geht es vor allem darum, Inhalte mit Mehrwert bereitzustellen, die nur indirekt mit dem eigentlichen Produkt oder dem Unternehmen zu tun haben. Stattdessen wird der Nutzer an erster Stelle informiert oder unterhalten, nur subtil kommt die Verbindung zum Unternehmen, welches das Angebot bereitstellt, zustande. Das heißt jedoch nicht, dass Content Marketing ineffizient ist. So erreicht ein Zahnarzt, der kurzweilig und patientenfreundlich zu Themen wie Prophylaxe und Zahnersatz bloggt (oder bloggen lässt) langfristig viele Nutzer, die sich, wenn sie an einem späteren Zeitpunkt eine Zahnbehandlung in Erwägung ziehen, an ihn erinnern werden.

Die Suchmaschinenoptimierung einer Unternehmensseite wiederum sorgt dafür, dass potentielle Kunden sie schneller finden – ganz unabhängig davon, ob sie Adblocker nutzen. Gute Suchmaschinenoptimierung hat den Vorteil, dass sie vor allem solche Nutzer anspricht, bei denen bereits ein Grundinteresse am Angebot vorhanden ist. Wer beispielsweise nach „restaurant würzburg“ googelt, beabsichtigt mit hoher Wahrscheinlichkeit, demnächst in Franken Essen zu gehen. Selbst kritische Nutzer, zu denen diejenigen, die Adblocker verwenden, sicher gehören, lassen sich überzeugen, wenn ein Angebot perfekt zu ihren Bedürfnissen passt. Sowohl für Content Marketing, als auch für Suchmaschinenoptimierung bietet sich die OMB AG als erfahrener Partner an.

Quelle

http://goo.gl/6MNLIC