Analyse (SEO)

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Die Suchmaschinenoptimierung (SEO) beginnt grundsätzlich mit einer gründlichen Analyse der umsatzrelevanten Keywords, der aktuellen Platzierung eigener Seiten in den Suchmaschinen und der Erfassung gegebener Optimierungspotentiale. Zweck und Hintergrund der SEO-Analyse sind klar: Nur wenn der Ist-Zustand in Sachen Marktsituation, Google-Platzierung und Optimierungsbedarf umfassend und im Detail geklärt ist, lassen sich konkrete Zielsetzungen definieren und Kampagnen ergebnisorientiert planen.

Die SEO-Analyse gliedert sich in vier Teilbereiche:

1. Keyword-Analyse (Suchbegriffsanalyse)

Welche Keywords passen zum eigenen Produkt- und Leistungsportfolio - und welche davon sind in besonderer Weise umsatzentscheidend? Eine Keyword-Analyse muss diese Fragen schlüssig und umfassend beantworten können. Deswegen ist sie der erste und wichtigste Schritt der SEO-Kampagnenplanung. Themenrelevanz, Suchvolumen, Optimierbarkeit (zeitlicher und budgetspefizischer Aufwand) und weitere Faktoren sind in diesem Prozess zu klären. Ebenso fällt die Analyse der Long-Tail-Keywords in diese Phase, also die Identifizierung und Chancenbewertung komplexer bzw. spezieller Suchbegriffskombinationen. Insbesondere für Webshops, die sich auf Nischenmärkten bewegen, bietet eine detaillierte Long-Tail-Analyse vielfältige Chancen.

2. Analyse der Markt- und Rankingsituation

Wo ist der eigene Webshop bzw. das eigenen Unternehmen eigentlich bei den ermittelten Keywords positioniert? Bei der Beantwortung dieser Frage geht es natürlich vor allem um die Sichtbarkeit eigener Seiten in der führenden Suchmaschine Google - und um den genauen Rang in den Search Engine Result Pages (SERP), also den Suchergebnisseiten. Diese Analyse muss detailliert für jedes Keyword durchgeführt werden. Parallel gilt es, die Konkurrenz und deren Google-Rankings bei wichtigen Produktkeywords genau unter die Lupe zu nehmen. Denn erst die vergleichende Mitbewerberanalyse verschafft einen praktisch nutzbaren Überblick darüber, bei welchen Suchbegriffen welcher Optimierungsbedarf besteht und mit welchen zeitlichen und finanziellen Aufwendungen für die Optimierung zu rechnen ist. 

3. On-Site-Analyse

Sind die eigenen Shopseiten wettbewerbsfähig genug, um qualifizierten Traffic zu erhalten, erstklassige Google-Positionen zu erreichen und nachhaltig Onlineumsätze zu generieren? Welche Chancenpotentiale für die Optimierung bestehen, zeigt die On-Site-Analyse. Bei der Analyse der Website kommt es auf die Prüfung einer Vielzahl einzelner Faktoren an, darunter die Keywordrelevanz der Landing Pages (spezifische Unterseiten), die interne Navigierbarkeit, Usabilitykriterien (Benutzerfreundlichkeit), die Integration  von Social-Media-Elementen (Like-/Share-Buttons), aber auch die Contentqualität. Ebenfalls wichtig ist die Erkennung obsoleter, riskanter SEO-Instrumente, die vor Jahren noch positive Effekte auf das Google-Ranking hatten, heute aber als Black-Hat-SEO von Google mit Sanktionen (Ranking-Verlusten oder der Löschung aus dem Index) belegt werden können. Die On-Site-Analyse muss alle diese Einzelpunkte erfassen, um als Grundlage für eine gezielte On-Site-Optimierung dienen zu können.

4. Off-Site-Analyse

Über welche Backlinkstruktur verfügen die Shop- und Firmenseiten - quantitativ und qualitativ betrachtet? Eingehendene Links von erstklassigen Seiten leiten im Idealfall nicht nur hochwertigen Traffic auf eigene Seiten, sie werten diese auch in den Google-Suchalgorithmen auf und können eine erhebliche Wirkung auf das Ranking in den Suchergebnissen haben. Das gilt für Links aus renommierten Blogs und Onlinemedien, aber zum Beispiel auch für Shares und Likes aus Facebookprofilen. Eine Off-Site-Analyse muss einen Überblick über die Backlinkpopularität verschaffen und aufzeigen, wie sich die Backlinkstruktur erweitern und vertiefen lässt.