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CeBIT 2015: d!conomy

Die Digitalisierung des Handels und der Wirtschaft ist das Top-Thema der diesjährigen CeBIT, der weltweit größten Messe für Informationstechnik. Aussteller und Experten aus aller Welt stellen noch bis zum 20.03.2015 ihre Ideen für die Businesslösungen der Zukunft vor.

Das Ideen-Spektrum der Hersteller ist breit gefächert, für nahezu alle Bereiche von der Entstehung bis zum Verkauf eines Produktes oder einer Dienstleistung gibt es auf der CeBIT innovative Lösungen. So setzt Samsung bspw. auf eine intelligente Warendarstellung mit Informationswert, damit sich Kunden schon im Shop mithilfe interaktiver Displays genauer über Produkte informieren können. Durch neue Hardware-Lösungen soll auch das digitale Bezahlen vor Ort einfach und sicher möglich sein und die lange Schlange an der Kasse bald der Vergangenheit angehören. In Restaurants wird die Bestellung mit digitalen Menüboards zum Erlebnis. Die Telekom will dagegen den Lieferservice vereinfachen: Mithilfe von QR-Codes sollen ganze Handelsketten ausgelöst werden und der Kunde sein Produkt noch schneller erhalten.

Digitale Präsenz

Dass der stationäre Handel sich mehr und mehr mit digitalen Marktplätzen und Vertriebswegen verzahnt, ist nicht nur auf der CeBIT deutlich. Mehrfach haben Studien gezeigt, dass Kunden vor allem von mobilen Endgeräten auf Online-Shops zugreifen, individuelle Angebote und schnelle Bearbeitungen wünschen. Eine Internetpräsenz ist deshalb für alle Anbieter, vom kleinen Laden um die Ecke bis zum Großkonzern unerlässlich geworden. Hier gibt es noch viel Optimierungsbedarf, oftmals klagen Kunden über fehlende Design-Anpassungen für Mobilgeräte, undurchsichtige Shopstrukturen und unsichere Zahlungswege. Technikgigant IBM bietet auf der CeBIT mit seiner eCommerce-Plattform WebSphere Commerce – wie viele andere Hersteller auch – ein komplettes Programm für Händler an. Neben der Optimierung des Online-Shops selbst wird auch eine bessere Vernetzung zu den Herstellern und Zulieferern eine der großen Aufgaben des Handels sein.

Kundenkontakt

Shopbetreiber sollten stets die Kundenwünsche im Auge behalten: Was suchen Kunden wo, wann und auf welchem Wege? Hier zeigt sich, dass viele Anbieter trotz innovativer Produkt- und Dienstleistungsangebote gar nicht bis zum Kunden vordringen, weil sie schlichtweg von diesem gar nicht gefunden werden. Sichtbarkeit ist dabei die wichtigste Grundvoraussetzung für die Umsatzgenerierung und findet heute auch digital, vor allem in den Suchmaschinen statt. Taucht man bei relevanten Suchbegriffen auf Seite 1 der Ergebnisse bei Google & Co auf oder schaltet entsprechend Werbeanzeigen wie Google Adwords, erhöhen sich die Umsatzchancen drastisch. Wer hier entsprechende Vorkehrungen trifft, Angebote offline & online gut mit einander verbindet und den Kunden von morgen bereits heute gut kennt, ist gut auf die digitale Zukunft des Handels vorbereitet.

Quelle: http://goo.gl/6j9D81