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Digitalisierung für jedes 4. deutsche Unternehmen noch ein Angstgegner

Laut einer aktuellen repräsentativen Umfrage des Digitalverbands Bitkom sieht sich jedes 4. Unternehmen in Deutschland in seiner Existenz durch die Digitalisierung gefährdet. 30% der gut 500 befragten Unternehmen mit über 20 Mitarbeitern geben zu, Probleme mit der Bewältigung der Digitalisierung haben.

Dieser Wert hat sich allerdings im Vergleich zum Vorjahr immerhin um 7% gebessert. Aufgrund der Digitalisierung musste aber auch jedes 3. Unternehmen bereits ein Produkt vom Markt nehmen. Nichtsdestotrotz sehen 86% der Befragten die Digitalisierung mehr als Chance – weniger als Risiko.

Die Umsetzung scheint dennoch sehr schleppend voranzugehen. Jeder vierte Betrieb hat keine Digitalstrategie und lediglich jedes 5. Unternehmen investiert in diesem Jahr gezielt in digitale Geschäftsmodelle. Digitalisierung ist für die deutschen Unternehmen also in aller Munde und wird akzeptiert oder gar als Chance wahrgenommen – doch eine konkrete Umsetzung im eigenen Unternehmen scheint nur zögerlich vonstatten zu gehen.

Wunsch nach Eingriff vom Staat

Die Wirtschaft in Deutschland schaut gebannt auf die kommende Bundesregierung. Es wird von 85% der Unternehmen erwartet, dass der Staat die Richtung vorgibt – vor allem in der Digitalisierung. Ob diese allerdings ein politisches Top-Thema wird ist bei den komplizierten Koalitionsverhandlungen noch nicht abzusehen. Beinahe alle Befragten (97%) fordern außerdem, dass Ämter und Behörden die Leistungen auf digitalem Weg anbieten. Der Bürokratieapparat Deutschland steht also ebenfalls unter dem Einfluss der Digitalisierung und muss, damit die Wirtschaft nachzieht, mit gutem Beispiel vorangehen. Über 90% der Befragten wünschen sich einen zentralen Ansprechpartner in der Bundesregierung für den Bereich Digitalisierung.

Unternehmen können Digitalisierung für sich nutzen

Die deutschen Unternehmen sollten aber nicht auf den Staat warten. Die digitale Transformation ist unaufhaltsam und wer zu lange wartet, ist mitunter zu träge, um diese noch mitzutragen. Für den Erfolg essentiell ist es, genau die Forderungen, die an die Bundesregierung gestellt werden, im eigenen Unternehmen umzusetzen: Ein Team zusammenstellen aus Digital Natives, die mit konstruktiver Kritik und innovativen Ideen den Sprung auf das digitale Spielfeld schaffen. Investitionen in der IT tätigen, damit dieser Bereich gefördert werden kann. Leistungen, egal ob intern oder extern, auf digitalen Wegen anbieten und kontinuierlich verbessern. Wer sich In-House kein eigenes Team zusammenstellen will oder kann, ist gut beraten, sich Hilfe bei Agenturen zu suchen, die sich auf digitale Transformationsprozesse spezialisiert haben und unter anderem einen Fokus auf Suchmaschinenoptimierung legen. Denn nur wer gefunden wird und dessen digitale Interaktion mit dem Kunden ankommt, kann langfristig von der Digitalisierung profitieren und sie sogar mitbestimmen.

 Quelle:

https://goo.gl/deUtge