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EU-Kommission erhebt Rekordbußgeld gegen Google

Die EU-Kommission verhängt ein Rekordbußgeld von 4,2 Milliarden Euro gegen den Suchmaschinen Giganten Google.Google ist nicht das erste Mal im Fokus. Schon 2017 mussten sie einen Geldbetrag von 2,4 Milliarden Euro Buße zahlen, aufgrund des Preisvergleichsdienstes Google Shopping, Auch ist es nicht das erste Mal, dass ein Bußgeld gegen ein großes Tech-Unternehmen erhoben wird. Bereits das Softwareunternehmen Microsoft im Jahr 2004, der Chiphersteller Intel und Qualcomm 2017, befanden sich auf der „Anklagebank“.

Der Grund für das Rekordbußgeld sei, dass Google seine Marktmacht in Bezug auf Android ausnutze.
Hersteller von Geräten mit dem mobilen Betriebssystem Android werden dazu genötigt das Google Paket vorzuinstallieren. Dieses umfasst insgesamt elf Google Apps, darunter Google Suche und Google Chrome.
Ein weiterer anklage Punkt ist, dass Google die Hersteller von Tablets und Smartphones davon abhalte Geräte mit, sich auf Android stützenden, konkurrierenden Betriebssystemen zu verkaufen. Zuletzt wird dem Tech-Konzern vorgeworfen, Hersteller und Mobilfunkunternehmen durch Geld zu locken und dazu zu bringen, lediglich Google Apps vorzuinstallieren. Google bestreitet dieses Vorgehen.

Die Auswahl Androids habe sich vergrößert nicht verkleinert und Dinge wie“ ein dynamisches Ökosystem, ein hohes Innovationstempo und niedrige Preise“ gehörten zu einem prosperierenden Wettbewerb. Außerdem wolle man Rechtsmittel gegen diese Entscheidung einlegen und den Milliardenbetrag nicht einfach so hinnehmen.

 

Quelle: https://bit.ly/2muJf1C