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Facebook weiter auf Erfolgskurs

Facebook-Werbung für mobile Endgeräte ist gefragt: Im vergangenen Jahr lag der Gewinn des Unternehmens hier bei 5,84 Milliarden US-Dollar und hat sich somit mehr als verdoppelt. Der Gesamtumsatz sämtlicher Unternehmenszweige belief sich auf ganze 17,83 Milliarden Dollar, was einer Steigerung von 44% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Gründer Mark Zuckerberg und seine Mitarbeiter erreichten dies, indem sie dem Trend der Nutzer folgten, die sich vom PC weg hin zum Smartphone und Tablet bewegten. Facebooks Werbestrategie passte sich an, indem die Werbung mittlerweile nicht mehr am Rand der Seite erscheint, sondern direkt zwischen den Einträgen auftaucht. Aufgrund steigender Nachfrage konnten die Anzeigenkosten schließlich um 21 Prozent erhöht werden.

Der „Like“-Button trägt zum künftigen Erfolg bei

Auch der „Like“-Button auf Facebook, das Herz der Seite, ist ein wesentlicher Faktor für den Erfolg des Portals. Weltweit klicken User ihn täglich 1,6 Milliarden Mal an. In den kommenden Wochen wird er durch sechs Emojis ergänzt. Diese heißen Love, Sad, Angry, Haha, Wow und Yay. Chris Cox, der Produktmanager von Facebook, plante den Schritt, damit User der Social Media Plattform ihre Gefühle und Einstellungen konkreter ausdrücken können. Ziel dieser Maßnahme ist die Möglichkeit, die Interessen der Facebookfreunde genauer analysieren zu können. Die Interpretation der Gefühle ist für Facebook durch die genaue Emoji-Zuordnung wesentlich leichter, als das Herausfiltern von Interessen aus geschriebenen Texten. Auf Basis dieser Tatsache kann in der Zukunft noch gezieltere Werbung geschaltet werden, wovon werbende Unternehmen eindeutig profitieren werden.

Der Erfolgskurs von Facebook kommt auch den Usern entgegen

Auch den Facebook-Fans kommen die neuen Buttons entgegen. 93 Prozent der User loggen sich per Tablet oder Handy bei Facebook ein. Die Nutzer der mobilen Endgeräte wollen aber ungern lange in das Keyboard tippen, weshalb die entsprechend passenden Icons willkommen sind. Ein lachendes gelbes Gesicht oder eines mit Tränen ist eindeutig verständlich und zwar über alle Kulturbarrieren hinweg. Künftig wird der User auch nicht mehr in einen inneren Konflikt geraten, wenn er Nachrichten wie zum Beispiel über den Tod eines Menschen oder über eine Naturkatastrophe anklicken möchte, aber ein „Like“ für nicht angebracht erscheint. Dafür wird ab demnächst das „Sad“-Emoji zur Verfügung stehen.

Quellen:

http://goo.gl/RV6tlO
http://goo.gl/yrtBEy