FAQ Influencer Marketing

Sie suchen praxisnahe Antworten auf Ihre Fragen in Sachen Influencer Marketing (INM)? Dann informieren Sie sich doch einfach mit unseren FAQ, denn wir haben das Know-how zu dieser Marketingdisziplin in kompakter Form für Sie zusammengefasst und liefern Ihnen konkrete Antworten auf Fragen, die für Sie als Unternehmer entscheidend sind. Damit sind Sie der Lage, die Chancen und Potenziale des Suchmaschinenmarketings zu erkennen und das Internet noch effektiver als Erfolgsfaktor für Ihr Geschäftsmodell zu nutzen.

Allgemeine Fragen

Influencer sind primär auf Social-Media-Plattformen wie Instagram und YouTube zu finden. Sie sind „Meinungsmacher“, die von Unternehmen eingesetzt werden, um Marketing und externe Kommunikation auf diesen Plattformen zu unterstützen und voranzutreiben. Influencer engagieren sich in bestimmten Themengebieten und erlangen dadurch einen Status als Experte. Sie nehmen deshalb großen Einfluss auf die Beurteilung von Produkten, Marken und Unternehmen.

Influencer erreichen oftmals ein großes Publikum, das sich für ebendieses Themengebiet interessiert. Die Followerzahlen liegen nicht selten im mehrstelligen Millionenbereich, die Reichweite ist dementsprechend sehr hoch. Zur Verbreitung von Markenbotschaften bietet sich diese Art des Marketings für Unternehmen besonders an, da die Zielgruppe sehr engagiert ist und den Empfehlungen des Influencers häufig großes Vertrauen entgegenbringt.

Besonders wichtig ist es, den thematisch passenden Influencer zu wählen. Sie sollten sich zuvor fragen, was Ihre persönlichen Ziele bei dieser Marketing-Maßnahme sind, was der Influencer für Sie tun soll und was Sie dem Influencer für seine Leistung bieten können.

Um den richtigen Influencer zu finden, sind Keywords der Schlüssel. Die Wahl der Keywords ist ebenso für die Suchmaschinenoptimierung als auch für die Identifikation von thematisch relevanten Blogs und Beiträgen, die von einflussreichen Influencern verfasst wurden, relevant. So finden Sie heraus, für welche Art von Beiträgen und Themenschwerpunkte sich Ihre Zielgruppe am meisten interessiert und können Ihre Strategie darauf abstimmen.

Haben Sie einen möglichen Influencer gefunden, gilt es, diesen richtig anzusprechen. Sie möchten ernst genommen werden und sollten daher in einem respektvollen Umgangston angesprochen werden. Einige Online-Marketing-Dienstleister bieten außerdem die Möglichkeit, eine passende Kooperation mit einem Influencer zu vermitteln.

Influencer-Marketing bietet Unternehmen, ob groß oder klein, viele Vorteile. Es unterstützt sowohl die Kommunikation mit bestehenden und potenziellen Kunden als auch das Entstehen neuer Kundenbeziehungen. Die Präsentation neuer Produkte und Dienstleistungen ist auf den gängigen Social-Media-Plattformen problemlos möglich. So können Sie ganz einfach Aufmerksamkeit auf Ihr Unternehmen oder aktuelle Angebote lenken.

Mit der Hilfe von Influencern können Sie leicht mit Ihren Kunden oder potenziellen Kunden in Kontakt treten, denn Influencer entwickeln oftmals mit viel Liebe und Hingabe kreative Beiträge, die das Interesse an Ihren Produkten steigern. Die Beiträge wirken realitätsnah und generieren das Vertrauen des Kunden in die präsentierten Produkte. Das wiederum unterstützt Ihre Maßnahmen im Reputation Management. Kommt ein Kauf zustande, erreichen Sie mit Ihrem Unternehmen sowohl Umsätze als auch gesteigertes Branding Ihrer Marke. Ihr Unternehmen gelangt dank des Influencer-Marketings ganz leicht in das Bewusstsein der potenziellen Käufer und zeigt zudem eine gewisse Transparenz und Nahbarkeit gegenüber seinen Kunden.

Influencer-Marketing ist in erster Linie auf Social-Media-Plattformen möglich. Vorreiter für die starke Entwicklung dieses Marketing-Instruments war die Verbreitung des Videoportals YouTube. Bereits seit 2007 ist es den YouTubern möglich, für das Posten ihrer Inhalte Geld von Unternehmen zu erhalten. Dicht gefolgt von Instagram sind die beiden Plattformen die Spitzenreiter im Influencer-Marketing. Viele Unternehmen posten dort Bilder ihrer neusten Produkte und nutzen die App zur Stärkung ihrer Kundenbeziehungen.

Weitere Social-Media-Plattformen für Unternehmen sind das soziale Netzwerk Facebook und der Instant-Messaging-Dienst Snapchat. Ähnlich wie bei Instagram oder YouTube kann auch hier erfolgreich Influencer-Marketing betrieben werden. Jedoch sollte vor der Wahl der Plattform unbedingt eine Zielgruppenanalyse vorgenommen werden, um herauszufinden, wo die Zielgruppe am häufigsten anzutreffen ist und die Strategie dementsprechend auszurichten.

Influencer-Marketing ist nicht ohne Grund eine der gefragtesten Disziplinen des Online-Marketings. Immer mehr Unternehmen entscheiden sich für eine Kooperation mit einem Influencer. Die Gründe sind völlig unterschiedlich, doch Vorteile gibt es viele. Ein wichtiger Grund ist die zielgerichtete Ansprache der potenziellen Käufer. Dadurch werden die Streuverluste, die bei anderen Marketing-Instrumenten durchaus nicht selten vorkommen, gering gehalten.

Besonders für Start-Up-Unternehmen bietet sich Influencer-Marketing an, da das Influencer-Marketing die Reichweite der Werbemaßnahmen maßgeblich steigern kann und es damit auch sekundär zu einer Verbesserung der Rankings in den Suchmaschinen führt.

Des Weiteren können die Links, die auf den Social-Media-Plattformen gepostet werden, zu verstärktem Traffic auf Ihrer Seite führen. Die Empfehlungen durch einen Influencer wirken zudem nicht wie eine klassische Werbemaßnahme, sondern wie die authentische Weiterempfehlung durch einen Freund oder Bekannten. Die Kommunikation mit dem Influencer ist persönlich und auf einer Ebene mit der des Followers, deshalb lassen sich die interessierten Follower leichter für ein Produkt oder eine Dienstleistung begeistern.

Eine Kampagne im Influencer-Marketing zu starten, macht auf Dauer nur Sinn, wenn der Erfolg kontinuierlich gemessen wird und die Maßnahmen hinsichtlich vorhandenen Optimierungspotenzials hinterfragt werden. Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, mit denen der Erfolg der Kooperation gemessen werden kann:

Google Analytics: Die Grundlage für alle Statistiken, die Ihre Webseite betreffen. Hier finden Sie beispielsweise heraus, woher die Besucher auf Ihre Seite kommen und welche Conversions getätigt wurden. Sie können ganz genau prüfen, welcher Influencer Ihnen den meisten Traffic vermittelt.

Promotion-Codes: Potenziellen Käufern einen Rabatt-Code als Promotion-Maßnahme über den Influencer anzubieten, gibt Ihnen die Möglichkeit, Conversions zu messen und einem Influencer zuzuordnen.

Affiliate-Links: Hiermit ermitteln Sie die Anzahl getätigter Käufe, die durch Klick auf den Link auf Ihre Produkte zustande kamen. Der Link kann direkt einem Post zugeordnet werden und damit auch dem Influencer, der ihn veröffentlicht hat.

Micro-Influencer haben in der Regel wenige Follower, ihre Zahlen hierbei sind im unteren Mittelfeld angesiedelt. Diese kleine Gruppe Follower ist dafür jedoch oftmals sehr engagiert, treu gegenüber dem Influencer und verschafft kooperierenden Unternehmen die Möglichkeit, die Zielgruppe somit noch leichter zu einer Interaktion zu bewegen. Micro-Influencer bedienen Nischen, sind oftmals Experten auf ihrem Gebiet und können Unternehmen den (monetären) Durchbruch auf der jeweiligen Social-Media-Plattform verschaffen. Viele Agenturen haben die Vorteile einer solchen Kooperation bereits erkannt, weshalb der Trend immer mehr in Richtung kleinerer Kooperationen, aber dafür in einer höheren Anzahl geht.

Studien haben diesen wichtigen Aspekt des Influencer-Marketings untersucht. Nach Erkenntnissen eine Umfrage von PwC vom August 2018 haben bereits knapp 30 Prozent aller Deutschen mindestens einmal ein Produkt aufgrund der Empfehlung eines Influencers gekauft. Besonders starke Käufer sind die 20–29-jährigen, die zu 53 Prozent der Empfehlung des Influencers vertrauen und die 16–19-jährigen, von denen 44 Prozent dem Influencer ihr Vertrauen schenken.

In einer weiteren Umfrage hat die ARAG in Kooperation mit dem Meinungsforschungsinstitut Kantar TNS herausgefunden, dass 48,8 Prozent aller Befragen den Empfehlungen eines Influencers vertrauen. Zumindest was kleinere Anschaffungen betrifft – der Erwerb kostenintensiverer Produkte erfordert oftmals noch andere Informationsquellen.

Das belegt, dass Influencer und Follower ein enges Vertrauensverhältnis zueinander aufbauen. Gerade die jüngeren Generationen – im Alter von 16–24 Jahren –, welche die häufigsten Nutzer von Social-Media-Plattformen sind, bringen den Influencern großes Interesse entgegen und sind deshalb über dieses Medium sehr beeinflussbar. Jedoch nimmt das Interesse daran im höheren Alter auch wieder ab. 50–59-jährige sind nur noch zu 17 Prozent auf sozialen Kanälen unterwegs. Das Beeinflussungspotenzial hängt dementsprechend also sehr stark von der Zielgruppe ab, die angesprochen werden soll.