FAQ Suchmaschinenoptimierung

Sie suchen praxisnahe Antworten auf Ihre Fragen in Sachen Suchmaschinenoptimierung? Dann informieren Sie sich doch einfach mit unseren FAQ, denn wir haben das Know-how zu dieser Marketingdisziplin in kompakter Form für Sie zusammengefasst und liefern Ihnen konkrete Antworten auf Fragen, die für Sie als Unternehmer entscheidend sind. Damit sind Sie der Lage, die Chancen und Potenziale des Suchmaschinenmarketings zu erkennen und das Internet noch effektiver als Erfolgsfaktor für Ihr Geschäftsmodell zu nutzen.

Allgemeine Fragen

Die weltweit gebräuchliche Abkürzung SEO steht für Search Engine Optimization. Dabei liegt der Fokus auf der Optimierung von Internetseiten gemäß den Such- und Indexierungskriterien der Suchmaschinen. Die primäre Zielsetzung der Suchmaschinenoptimierung besteht in der Verbesserung des Google-Rankings der eigenen Seiten in den organischen Suchergebnissen. Dabei ist der zentrale Teil der Search Engine Result Pages (SERPs), der nicht zur Suchmaschinenwerbung gehört, gemeint. Grundsätzlich geht der Optimierung eine eingehende Analyse und Definition der umsatz- und imagerelevanten Suchbegriffe voraus. Diese wiederum bilden den späteren Erfolgsmaßstab der Optimierungskampagne.

Die Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung gliedern sich in die Bereiche Onsite (Einbau von Landing Pages, Navigation, Contentqualität, Crawlerlesbarkeit) und Offsite (Linkpopularität).

Die strategischen Ziele der Suchmaschinenoptimierung sind die Steigerung der Umsatzzahlen durch Gewinnung von qualifiziertem Traffic sowie die Maximierung der Marken-, Produkt- und Unternehmensbekanntheit. Eine speziellere Zielsetzung der Suchmaschinenoptimierung ist der Schutz des Marken- oder Firmenimages durch Schaffung rankingstarker Internetpräsenzen (ein Teilbereich des Online Reputation Management).

In die Referenzen der OMB AG als Dienstleister können Sie jederzeit auf unserer Homepage unter dem Menüpunkt „Referenzen“ einen Einblick erhalten. Detaillierte Angaben zu einzelnen Kundenprojekten fallen hingegen unter den Datenschutz und können dementsprechend nicht öffentlich gemacht werden. Für eine umfassende Beratung rund um das Thema Suchmaschinenoptimierung im Online Marketing bietet sich ein persönliches Gespräch an.

Besondere Vorsicht ist geboten, wenn SEO-Agenturen innerhalb kürzester Zeit für beliebige Keywords Spitzenplätze in den Google-Rankings versprechen. Oftmals handelt es sich hierbei um überteuerte Leistungsangebote, die die Ziele Ihres Unternehmens nicht ansatzweise erreichen können oder im schlimmsten Fall zu einer Verschlechterung der Platzierungen in den Suchergebnissen beitragen.

Seriöse SEO-Dienstleister erkennen Sie an einer kompetenten Beratung, Transparenz, nachhaltigen Strategien und namenhaften Referenzen. Je nach Möglichkeit beinhalten diese Referenzen Unternehmen in der gleichen oder ähnlichen Branche wie Ihr eigenes Unternehmen.

Unter dem Begriff „White-Hat-SEO“ sind die Techniken und Methoden der Suchmaschinenoptimierung, die von den Suchmaschinenbetreibern akzeptiert bzw. weitgehend geduldet werden, zu verstehen. Diese Strategien haben einen langfristig nachhaltig wirkenden, auf das Geschäftsmodell des Kunden angepassten und primär nicht manipulativen Charakter. Dazu gehören die Veröffentlichung keywordspezifischer Texte (Landing Pages, Pressemeldungen, etc.), die Verwendung optimierter Metadaten und der natürliche Linkaufbau einer Website. Durch die Hilfe von diversen Linkpartnerschaften mit thematisch verwandten Internetseiten lässt sich die Natürlichkeit des Aufbaus leichter gestalten bzw. aufrechterhalten.

Als „Black-Hat-SEO“ werden Vorgehensweisen beschrieben, die nur für einen kurzen Zeitraum zur Verbesserung des Google Rankings führen. Hier wiederum werden auf Mittel der Täuschung und Manipulation zurückgegriffen. Typische Black-Hat-Methoden sind das Keyword-Stuffing, Cloaking oder das Betreiben von Linkfarmen. Die Nutzung von Instrumenten aus dem Bereich Black-Hat-SEO stellt ein Risiko für Unternehmen dar, da Suchmaschinen betrügerische SEO-Praktiken erkennen können. Im Extremfall kann es zu Sanktionen kommen, die bis hin zur Löschung der Internetseite aus dem Index reichen.

Eine logisch aufgebaute Navigation erleichtert Besuchern einerseits die Orientierung auf der Homepage und sorgt andererseits  dafür, dass Suchmaschinen die Seiten schneller und gründlicher einlesen können. Somit ist sie ein wichtiger Faktor im Bereich der Suchmaschinenoptimierung.

Bei der Auswahl der unterschiedlichen Kategorien bzw. Menüpunkte ist neben der Berücksichtigung der SEO-Erfordernisse vor allem das schnelle Auffinden der gewünschten Informationen für den Besucher wichtig. Insofern müssen die Kategorien, wie auch die gesamte Seitennavigation, logisch aufgebaut sein und den Anforderungen der Usability entsprechen. Die Menüführung sollte weitestgehend intuitiv und an den anzunehmenden Informationsbedürfnissen der Besucher orientiert sein. Für komplexer strukturierte Seiten empfiehlt sich eine Gliederung nach Haupt- und Unterkategorien. Die einzelnen Unterpunkte lassen sich dabei typischerweise durch Pull-Down-Menüs erreichen. Eine Sitemap ist bei komplizierteren Firmenauftritten mit vielen Untermenüs eine ratsame Option.

Zu den Standardkategorien gehören neben Verlinkungen auf die eigenen Produkt- bzw. Leistungsvorstellungen (Landing Pages) eine Rückverlinkung zur Startseite („Home“), das vom Gesetzgeber vorgeschriebene Impressum sowie eine Seite für die direkte Kontaktaufnahme z. B. über ein Kontaktformular.

SEO-spezifische Kategorien können ein wichtiger Erfolgsfaktor bei der Suchmaschinenoptimierung sein. Keywords, die als „Ankertexte“ in klickbare Menüpunkte etc. und im Fließtext einer Website eingebaut sind, werden von der Suchmaschine Google hoch gewichtet. Dieser Effekt wird zusätzlich verstärkt, wenn die einzelnen Navigationspunkte im Quellcode mit den entsprechenden Tags (<LI> bzw. <UL>) als Liste bzw. Aufzählung eingebettet sind. Dies ist eine Option, die insbesondere von spezialisierten Onlineversandhändlern regelmäßig wahrgenommen wird. In diesem Fall verweist jeder, auf ein Keyword optimierte Link, auf eine Landing Page, die ebenfalls auf diesen Suchbegriff optimiert ist.

Früher waren die Meta-Tags ein wichtiger Rankingfaktor für Suchmaschinen. Heutzutage gilt der eigentliche textliche Content der Seite („Content ist King“) ebenso wie deren Navigation, Usability, Glaubwürdigkeit und vor allem Backlinkstruktur als wesentlich ausschlaggebender für die Platzierung in den Suchergebnissen.

Darüber hinaus können interessant formulierte Title- und Description-Tags beim Suchmaschinennutzer für erhöhte Aufmerksamkeit sorgen und die Zahl der Seitenaufrufe erhöhen. Eine Optimierung der Meta-Tags ist daher zu empfehlen.

Meta-Tags sind im HTML-Quellcode einer Website enthaltene Informationen, die von den Suchmaschinen ausgelesen und interpretiert werden. Die wichtigsten Angaben in den Meta-Tags betreffen unter anderem Titel, Beschreibung, die Urheber der Seite sowie eine Liste von Schlagwörtern, die von der Suchmaschine als Suchbegriffe identifiziert und bei der Analyse berücksichtigt werden. Die Metadaten zu Titel und Beschreibung werden in den Suchergebnissen öffentlich angezeigt und können in dieser Funktion mittels bestimmter Schlagwörter als kurzer Teaser genutzt werden, um Aufmerksamkeit beim Nutzer zu erregen. Siehe auch unter FAQ: Wie funktioniert Keyword Placement?

Meta-Tags sind auch für die Neuindexierung einer Website von Bedeutung. Der sogenannte „Robot“-Tag weist den Google Crawler an, die Seite (inklusive der verlinkten Unterseiten) zu erfassen und in den Index aufzunehmen. Durch diesen Tag ist es ebenfalls möglich den Crawler anzuweisen, dass die Seite vorerst nicht indexiert werden soll. Grund dafür können beispielsweise Websites sein, die sich in der Entwicklung befinden und deshalb noch nicht öffentlich einsehbar sein sollen.

Grundsätzlich sollten keine Änderungen oder Uploads auf der Website ohne Rücksprache mit der SEO-Agentur erfolgen. Dies gilt vor allem für Änderungen am Startseitentext oder Keyword optimierte Seiten. Hier können unbedachte Maßnahmen schnell unterwünschte und das Ranking negativ beeinflussende Folgen mit sich bringen. Die interne Verlinkung sollte ebenfalls nur durch die Agentur angepasst werden. Falls der Auftraggeber an den Seiten selbstständig arbeiten will, sollte er dies bei Seiten tun, die nicht Teil der SEO-Kampagnesind. Hierbei kann es sich um Seiten wie zum Beispiel Mitarbeiterrecruiting oder dem Pressebereich handeln. Kleinere Überarbeitungen des Webdesigns stellen ebenfalls kein Problem dar.

Eigenständige Maßnahmen zur Backlinkgewinnung stellen unter Umständen ein weiteres Risiko für die SEO-Kampagnen dar. Der kompetente agenturseitige Ansprechpartner sollte bei eventuellen Unklarheiten jederzeit weiterhelfen können.

Die OnSite-Maßnahmen setzen direkt an der zu optimierenden Internetseite an. Die OffSite-Optimierung zielt vor allem auf die Stärkung der Backlinkpopularität ab und hängt somit von indirekten Faktoren ab. Für den Erfolg einer SEO-Kampagne sind grundsätzlich beide Aufgabenbereiche der Suchmaschinenoptimierung ausschlaggebend.

Zu den typischen OnSite-Maßnahmen zählen vordergründig  die Erstellung und der Einbau  keywordoptimierter Landing Pages und einer neuen Startseite. Zusätzlich sind die Verbesserung von Menüstruktur und Navigation sowie das Anpassen der Meta-Tags wichtig.

Im Bereich der OffSite-Maßnahmen sorgen SEO-Dienstleister für den systematischen Aufbau eines Backlinkprofils. Dies bedeutet, dass für qualitativ hochwertige, themenrelevante Hyperlinks von externen Webseiten, beispielsweise durch Linkpartnerschaften oder den Einbau so genannter Link-Baits, gesorgt wird. Die Anpassung interner Links, Verweise zwischen verschiedenen Unterseiten auf der eigenen Internetpräsenz, fällt sowohl in den OnSite- als auch in den OffSite-Bereich der Website.

Unter dem Begriff Online Targeting ist das zielgruppenspezifische Schalten von Internetwerbung zu verstehen. Im engeren Sinne betrifft dies vor allem Ads- oder AdSense-Anzeigen. Die Methode, die im AdSense-Bereich zum Einsatz kommt, ist das semantische Targeting. Letzteres wird oft mit dem kontextbasierten Targeting gleichgesetzt. Diese Technik vergleicht Internetseiten auf Basis des Inhalts. Der Content wird mittels verschiedener Analyseinstrumente auf tatsächliche thematische Übereinstimmung und damit auf eine ähnliche Besucherstruktur geprüft. Auf diese Weise stellt Google sicher, dass über das Partnernetzwerk AdSense Werbung möglichst interessen- bzw. nachfragespezifisch eingeblendet wird und das Klickverhalten die zu erwartenden Ergebnisse erbringt.

Eine andere mögliche Option des Online-Targetings ist das Behavioural-Targeting, das sich an den Internet- bzw. Suchgewohnheiten eines Nutzers orientiert und Werbeeinblendungen von gespeicherten, personalisierten Daten abhängig macht. Diese Technik wirft oft datenschutzrechtliche Fragen auf, die immer wieder Gegenstand heftiger Kontroversen sind.

Bei Webkatalogen handelt es sich um Unternehmensverzeichnisse, die zum Teil regional oder branchenspezifisch ausgerichtet sind. Unternehmen können sich kostenlos bzw. teilweise kostenpflichtig eintragen – ähnlich wie bei den bekannten „Gelben Seiten“. Einige Webkataloge verlangen für einen Eintrag eine Verlinkung auf Ihre Seite. Darunter ist eine Variante der Linkpartnerschaft zu verstehen.

Früher galten die Webkataloge als wichtige Backlinkquelle. Heute haben Sie als Mittel der Suchmaschinenoptimierung an Bedeutung verloren, können aber potentiellen Kunden das Auffinden der eigenen Seiten unter Umständen erleichtern. Voraussetzung ist allerdings, dass das eigene Unternehmen mit vollständigen Daten in die trafficstärksten Kataloge eingetragen wird und die Verschlagwortungsfunktion effektiv eingesetzt wird.

Die räumliche Lokalisierung von Besuchern einer Website oder die regionale Zuordnung von Klicks respektive auf Ads- oder AdSense-Anzeigen ist der Zweck des Geo-Codings. Vor allem beim Schutz vor Klickbetrug spielt dies eine wichtige Rolle, da sich hier feststellen lässt, ob in einer bestimmten Region unnatürliche viele Klicks generiert wurden.

Darüber hinaus spielt das Geo-Coding bei der lokalen Suche die entscheidende Rolle, da Google bei der Erstellung der Suchergebnisse die räumliche Nähe zum Google-Nutzer als einen zentralen Faktor berücksichtigt.

Um dauerhafte Effizienz zu erreichen und Marktanteile im E-Commerce zu sichern, sollte für die Suchmaschinenoptimierung kein fixes Enddatum definiert werden. SEO ist ein kontinuierlicher Prozess, der nur als Paket langfristiger Maßnahmen anhaltende Vorteile verschaffen kann und dabei hilft die eigene Marktposition auszubauen. Eine Ausnahme bildet die Vermarktung von Saison- oder Auslaufartikeln, die zu einem bestimmten Zeitpunkt beendet sein wird. In diesem Fall können SEO-Maßnahmen oder Suchmaschinenwerbung, die zeitlich beschränkt sind, eine vernünftige Option sein.

Sinnvoll können Termine zur regelmäßigen Erfolgsevaluation der SEO-Kampagne sein, um gegebenfalls Nachjustierungen beispielsweise bei der optimalen Auswahl der Keywords vornehmen zu können und damit die Erfolgsperspektiven steigern. Über das Kundenmenü kann die Erfolgsauswertung tagesaktuell vorgenommen werden.

Die vertraglich vereinbarten Anpassungen an der Kundenhomepage (Überarbeiten des Quellcodes und der internen Verlinkungen, Upload und Einbau von Landing Pages etc.) erfolgen in aller Regel direkt durch den SEO-Dienstleister. Dafür ist die Übertragung der entsprechenden Zugangsdaten (FTP, CMS etc.) erforderlich. Eine Alternative hierzu ist die Umsetzung bzw. der Upload durch den Auftraggeber selbst. Die SEO-Agentur hingegen ist für die Lieferung der einzupflegenden Codes, Files und den SEO-Konzeptplan zuständig. Grundsätzlich ist allerdings zur Gesamtbetreuung durch die Agentur zu raten, da diese die personellen Ressourcen und das benötigte Know-how besitzt, alle Maßnahmen zeitnah und zielführend umzusetzen.

Das Abweichen der Suchergebnisse kann zwei mögliche Gründe haben. Einerseits kann die lokale Suche, die in der linken Spalte neben den organischen Suchergebnissen überprüfbar ist, aktiviert sein. Hier sollte als Ort „Deutschland“ angegeben sein. Falls dies nicht der Fall ist, sollte der Ort über die Funktion „Standort ändern“ angepasst werden.

Der zweite Grund für das Abweichen der Suchergebnisse, die nicht individualisiert sind, ist das sogenannte Webprotokoll. Die aktuellen Einstellungen lassen sich bei Google durch Klick auf das Zahnrad in der oberen rechten Ecke prüfen. Bei Klick im Menü auf „Webprotokoll“ sollte dies angezeigt werden: „Die Anpassung auf der Grundlage von Suchaktivitäten abgemeldeter Nutzer ist deaktiviert.“

Suchmaschinen

Im September 2013 brachte Google das Algorithmus-Update mit dem Namen "Hummingbird" (auf Deutsch: "Kolibri") an den Start. Mit der Aktualisierung will der Suchmaschinenbetreiber unter anderem den Erfordernissen des "Conversational Search" gerecht werden. Außerdem soll den Usern mit Hilfe dieses Updates Ergebnisse geliefert werden, die passgenau dem Informationsbedürfnis des Nutzers entsprechen und daher einen praktischen Mehrwert bringen. Mit "Hummingbird" versucht Google auf Suchanfragen wie zum Beispiel "Wo ist die nächste ..." oder "Wie finde ich ..." noch informativere Suchergebnisse zu liefern, die dem User die Informationen verschaffen, die er wirklich benötigt.

Grundsätzlich wirken sich OnSite- und OffSite-Optimierungen nicht nur auf die Google-SERPs, sondern auch auf das Ranking in anderen Suchmaschinen förderlich aus - und damit auch auf Traffic und qualifizierte Besucher -, doch für das Erfolgstracking sollte vor allem das Ranking beim Branchenführer entscheidend sein. Dies untermauern aktuelle Zahlen zur Nutzungsintensität der verschiedenen Suchmaschinen klar und deutlich: Google wird hierzulande von 94,87% der Internetuser zur Recherche über Produkte, Marken, Unternehmen oder andere Themen eingesetzt, Bing und Yahoo! zum Beispiel liegen mit nur 2,51% bzw. gerade mal 2,02% weit abgeschlagen dahinter.*

Google verteidigt seine Marktmacht energisch und mit Erfolg. Wer mit SEO maximale Ergebnisse für sein Geschäftsmodell erzielen will, der sollte seinen Fokus primär auf den Major Player richten und seine Marketingstrategie entsprechend steuern. Denn soviel ist sicher: Potenzielle Kunden, Entscheider und Fachjournalisten experimentieren nur selten mit Google-Konkurrenten, wenn sie im Netz nach Informationen suchen.

*Statista, Okt. 2014: http://goo.gl/kcWsxZ

In ähnlicher Weise wie das Panda-Update soll auch das Penguin-Update dem Faktor Content und dessen Qualität mehr Geltung bei der Erstellung der SERP verschaffen. Seit dessen Start im April 2012 kommt es für eine erfolgreiche Platzierung von Internetseiten noch stärker auf einen natürlichen, themenrelevanten Backlinkaufbau und vor allem auf hochwertigen Content an. Bei der Erstellung des Contents ist es wichtig, dass der Inhalt unique und somit nicht auf Duplicate Content oder Near Duplicate Content hinweist. Internetseiten, die Links aus dubiosen Quellen erhalten oder aus kopierten Inhalten bestehen, werden von den Google-Algorithmen schneller erkannt und mit teils drastischen Einbußen in den Google-Suchergebnisseiten bestraft.

Das Google Caffeine-Update trat im Juni 2010 in Kraft und sorgt in den Suchergebnissen seither für eine stärkere Gewichtung tagesaktueller und dynamischer Seiten – zum Beispiel Onlinezeitungen oder Newsportalen – gegenüber statischen Seiten. „50 percent fresher results for web searches …“ lautete 2010 das Versprechen, mit dem Google das Caffeine-Update ankündigte.

Wenn sich die Suchergebnisse in Google plötzlich verschlechtern, das heißt die Unternehmenswebseite bei relevanten Suchbegriffen nur noch auf hinteren SERP listet, lässt sich dies in dem meisten Fällen auf die Aktualisierungen der Suchalgorithmen zurückführen. Google passt seine Bewertungs- und Suchkriterien von Zeit zu Zeit an. Dies kann Fluktuationen in den SERPs bewirken, die teils vorübergehende, teils aber auch langfristige Rankingverluste für einzelne Keywords bedeuten können.

Die logische Konsequenz, die aus SEO-Perspektive zu ziehen ist, lautet: die Optimierungsmaßnahmen nicht auf einige wenige Keys beschränken, sondern mindestens auf 10 bis 20. Die sukzessive Erweiterung ist ratsam, da jeder einzelne Suchbegriff optimiert werden muss. Eine diversifizierte, das heißt auf viele verschiedene Keywords ausgerichtete Strategie der Suchmaschinenoptimierung stellt sicher, dass der Gesamttrend in Bereichen des Rankings und Traffics langfristig positiv bleibt oder sich auf hohem Level stabilisiert. Anders herum gilt: Erfolgt die Optimierung nur auf einzelnen Keys, ist das Risiko, nach Google-Updates vorübergehend „unsichtbar“ zu werden, umso höher.

Noch gravierender allerdings sind Rankingverluste, die aus Google-Penalties resultieren und zur vollständigen Löschung aus dem Google-Index führen können. Dies ist eine Sanktion, die Google für Methoden des Black-Hat-SEO verhängt.

Steigt das Ranking eigener Seiten in den SERPs, dann erhöht sich aufgrund der höheren Sichtbarkeit auch die Zahl der Besucher und somit der qualifizierte Traffic an Nutzern. Letzteres können potentielle Kunden oder zukünftige Auftraggeber sein. Darüber hinaus bestimmt sich die Zahl der Seitenbesuche auf der Unternehmenshomepage nach einer Vielzahl anderer verschiedener Faktoren. Zum Beispiel gelangen viele Nutzer über Weiterleitungen in Social Networks oder einen Corporate Blog (mit eigener Domain) auf die jeweilige Website und sorgen für zusätzlichen Traffic auf der zentralen Unternehmenswebseite. Deswegen sollte nicht nur die zentrale Homepage, sondern alle offiziellen Onlineauftritte in die SEO-Strategie integriert und umgesetzt werden.

Angebote dieser Art sind nicht zu empfehlen und können sogar ein Risiko für die Suchmaschinenoptimierung bedeuten. Diese Dienstleister melden die Website vor allem in außereuropäischen und für den deutschen Markt irrelevanten Suchmaschinen an. Da diese Registrierung automatisch abläuft und für jede Suchmaschine dieselben Firmenbeschreibungen benutzt werden, erzeugt dies zumeist unkontrollierbaren Duplicate Content sowie einen aus Suchmaschinenperspektive unnatürlich erscheinenden Linkaufbau.

Erfolgsentscheidend ist für deutsche Unternehmen die Platzierung in der Suchmaschine Google. Der Google-Crawler indexiert neue oder auf andere Domains umgezogene Firmenhomepages automatisch, kostenlos und in aller Regel bereits wenige Tage oder sogar Stunden nach deren Onlineschaltung. Die Aufnahme in den Google-Index kann auch manuell über die Webmastertools vorgenommen werden, bei Beauftragung einer SEO-Agentur sind diese Leistungen zumeist inklusive.

Top-Platzierungen auf der ersten Google-Ergebnisseite sind das Resultat kontinuierlicher SEO-Kampagnen mit hohem Budgeteinsatz und einer professionellen Betreuung durch spezialisierte Dienstleister, die ihr Metier professionell ausüben. Wenn diese Voraussetzungen geschaffen sind, bestehen Chancen auf erstklassige Platzierungen selbst bei umsatzrelevanten und stark umkämpften Suchbegriffen.

Definitive Vorhersagen allerdings, ob oder wann Top-Rankings auf der ersten Google-Seite erreicht werden, können vor allem bei viel beworbenen Keywords nicht gemacht werden. Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung führen aus Erfahrung nur bei langfristigen und nachhaltig strukturierten Kampagnen zum Ziel.

Dauerhaft erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung funktioniert heutzutage nur noch mittel- bis langfristig. Kurzfristige Fortschritte in Sachen SEO sind allenfalls bei Nischenkeywords (den sogenannten Long-Tails) durchaus auch innerhalb weniger Wochen möglich. In jedem Fall hängt der Erfolg einer SEO-Kampagne von der Auswahl und Schwierigkeit der Keywords, dem zur Verfügung stehenden Budget sowie der Professionalität und Erfahrung der SEO-Agentur ab. Nicht zuletzt spielt der Zeitfaktor bei der Suchmaschinenoptimierung eine gewichtige Rolle. Hierzu zählt bei den zu optimierenden Seiten auch der Zeitpunkt der erstmaligen Indexierung durch Google.

Eine präzise Prognose, wann sich die erwünschten Erfolge einer SEO-Kampagne einstellen, ist im Vorfeld kaum möglich, zumeist wird von einer Mindestdauer von 8 bis 12 Wochen ausgegangen. Optimierungen auf besonders umsatzträchtige Keywords können erfahrungsgemäß SEO-Kampagnen über einen Zeitraum von mehreren Monaten oder sogar einige Jahre erfordern. Sollen die Rankings langfristig Bestand haben, muss die Suchmaschinenoptimierung außerdem ohne zeitliche Beschränkung fortgesetzt werden – andernfalls drohen Rankingverluste der Website in den Suchergebnissen.

Der Google-Index ist ein Verzeichnis von Internetseiten, das nach Eingabe eines Suchbegriffs in das Google-Suchfeld durchsucht wird und auf dessen Basis die Search Engine Result Pages (SERP) erstellt werden. Der sogenannte Google-Crawler durchsucht bereits indizierte Seiten in verschiedenen Intervallen und aktualisiert die gesammelten Daten, gleichzeitig werden neue Internetseiten in den Google-Index aufgenommen. Um bei einem Websitelaunch nicht auf den ersten Scan durch den Google-Crawler warten zu müssen, können Webseitenbetreiber diese Seiten auch manuell in den Index eintragen, dies ist über die Google Webmastertools möglich. Prognosen, wann der Google-Crawler die Seite erfassen wird, können allerdings nicht gegeben werden.

Unter bestimmten Umständen kann eine Internetseite auch von Google aus dem Index gelöscht werden. Diese Sanktion trifft vor allem Websites, deren Betreiber unlautere Methoden der Suchmaschinenoptimierung (Black-Hat-SEO) eingesetzt haben. Entfernt Google eine Seite aus dem Index, bleibt diese zwar (durch Direkteingabe der URL in das Browseradressfeld) erreichbar, sie wird aber nicht mehr in den Suchmaschinenergebnissen angezeigt. Eine Wiederaufnahme in den Index (auch Re-Listing) ist möglich, falls die Black-Hat-Methoden unterlassen werden.

Google berechnet das Listing bzw. Ranking, das heißt die Platzierung der Website in Abhängigkeit vom eingegebenen Keyword, auf Basis von Suchalgorithmen, die aus einem dynamischen System von Formeln bestehen. Bei der Berechnung werden alle im Google-Index eingetragenen Internetseiten ausgewertet und nach ihrer Relevanz für das Keyword in den Search Engine Result Pages (SERPs) aufgelistet. Für diesen Prozess legt Google nicht unbedingt den tagesaktuellen Status der indexierten Websites zugrunde, sondern greift auf die im Google-Cache gespeicherten Versionen zurück. In welchem Intervall eine Internetseite vom Google-Crawler für den Index bzw. Cache neu gescannt wird, hängt ebenso wie das Ranking in den SERPs von einer Vielzahl struktureller und inhaltlicher Faktoren ab (Stichwort: „Crawler Friendliness“).

Die SERPs bestehen bei Google im Wesentlichen aus einem organischen und einem für die AdWords definierten Bereich. Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung (SEO) zielen auf das Ranking in den organischen Ergebnissen, die der Suchmaschinenwerbung (SEA) auf die in den Werbeeinblendungen ab.