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Gesetzliche Neuerungen: Darauf müssen Online-Händler 2018 achten

Die Weihnachtsfeiertage sind vorbei und so langsam aber sicher rückt das neue Jahr immer näher. Online-Händler haben einige gesetzliche Änderungen im Bereich E-Commerce in 2018 zu erwarten. Dazu zählt zum Beispiel das neue Datenschutzrecht und das Verbot von Zahlartgebühren. Im Folgenden sind die wichtigsten Neuerungen zusammengefasst.

 

Überblick über die neuen Gesetze

Eine kleine Gesetzesänderung tritt bereits direkt am Anfang des Jahres, am 1. Januar in Kraft. Diese betrifft das Gesetz zur Reform des Bauvertragsrechts, zur Änderung der kaufrechtlichen Mängelhaftung, zur Stärkung des zivilprozessualen Rechtsschutzes und zum maschinellen Siegel im Grundbuch- und Schiffsregisterverfahren.

Die Auswirkungen sind jedoch minimal, da sich zwar ein paar Paragraphen verschieben und die Rechtsprechung von EuGH und BGH in das BGB eingearbeitet werden, jedoch hat dies keine Auswirkungen auf den Händler in der Praxis.

Ein weiteres wichtiges Gesetz tritt ebenfalls direkt zu Beginn des Jahres in Kraft. Ab dem 13. Januar 2018 dürfen keine Zahlungsgebühren für SEPA-Lastschriftverfahren, SEPA-Überweisungen und Kreditkarten mehr anfallen. Auch Zahlungen via sofortüberweisung und Paypal sind davon betroffen.

Im Mai 2018 tritt die wohl wichtigste Änderung in Kraft. Ab dem 25. Mai 2018 gilt ein komplett neues Datenschutzrecht. Im Vergleich zur bisherigen Rechtslage beinhaltet dies wesentlich detailliertere Informationspflichten. Dies benötigt bereits jetzt schon eine intensive Vorbereitung für alle Online-Händler.

 

Was kann man bereits über 2019 sagen?

Ein neues Verpackungsgesetz steht an. Die bestehende Verpackungsordnung wird dadurch komplett abgelöst. Allerdings erst ab dem 1. September 2019, sodass noch viel Zeit bleibt, um sich bestmöglich darauf vorzubereiten.

Des Weiteren dürften ebenfalls neue Gesetze, insbesondere durch die EU, auf Online-Händler hinzukommen. Beispielsweise ist das Verbot von ungerechtfertigtem Geo-Blocking geplant. Zudem sollen neue Regelungen für Online-Zahlungen geplant sein und ein EU-weit geltendes Kaufrecht soll eingeführt werden.

 

 

Quelle: https://goo.gl/DrNRVD