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Google AdWords: Anpassung an organische Ergebnisse

Der Google-Konzern überarbeitet zurzeit das Layout für die Suchmaschinenergebnisse. Wenn die AdWords-Anzeigen vormals rechts neben den organischen Suchergebnissen standen, rücken diese nun über die Liste, wie wir vor kurzem berichteten. Dass es sich bei den ersten drei oder vier Plätzen um Anzeigen handelt, wird direkt unter den Suchergebnissen gelb mit „Anzeige“ deutlich gemacht. Jetzt geht Google noch weiter in der Darstellung seiner Werbeanzeigen. Der Hinweis „Anzeige“ wird nur noch oben rechts neben dem Suchergebnis gezeigt, es ist also auf den ersten Blick nicht erkennbar, dass es sich bei den obersten Treffern um eine AdWords handelt. Damit verschwimmt die Abgrenzung zwischen Werbung und organischen Suchergebnissen immer weiter. Ob das oberste Ergebnis nun aufgrund des Rankingalgorithmus zu finden ist oder aufgrund des höchsten AdWords-Gebots gekauft wurde, ist für den Verbraucher weniger offensichtlich.

Schluss mit "Don't be evil"?

Google selbst hat noch 2004 verkündet, den besten Inhalt aufgrund des Rankingalgorithmus anzuzeigen und nicht aufgrund von Werbemaßnahmen, wie es den Konkurrenten vorgeworfen wurde. Das Unternehmensmotto „Don’t be evil“ entstammt diesem Prinzips. Mittlerweile gibt es jedoch kaum noch ernstzunehmende Konkurrenten, der Anspruch einer klaren Trennung von Werbung und Inhalt ist aus Unternehmenssicht nicht notwendig. Um eine hohe Platzierung in den organischen Suchergebnissen zu erlangen – bei beliebten Keywords mit AdWords-Anzeigen ist da Platz 5 die erste – ist Suchmaschinenoptimierung noch wichtiger geworden. Dabei sind weniger beliebte Keywords mit vergleichsweise hohem Suchvolumen zu bevorzugen, da hier eine hohe Platzierung wahrscheinlich ist. Zusätzlich AdWords-Kampagnen zu schalten wird in Zukunft ebenfalls sinnvoller, um auch ohne Scrolling direkt in den Ergebnissen aufgelistet zu werden.

Quelle:

http://goo.gl/SVfs4L