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Google AdWords: Rechte Anzeigenspalte wird abgebaut

Seit dieser Woche kommt es erneut zu interessanten strukturellen Änderungen auf der Google Suchmaschinen-Homepage: Die AdWords, die sonst rechts von den Suchergebnisse angezeigt werden, fallen weg. Gründe gibt es dafür vor allem zwei: Zum einen soll das Layout einheitlich sein, ganz gleich ob der Nutzer mit dem Computer, einem Tablet oder Smartphone auf die Seite kommt. Vor allem für mobile Endgeräte mit kleinerem Display spielen die Anzeigen auf der rechten Seite seit jeher keine Rolle – jetzt sind sie auch für Nutzer mit größeren Bildschirmen nicht mehr sichtbar. Der andere Grund für die Umstrukturierung ist das Anliegen, den Knowledge-Graphen stärker zu betonen. Seit einiger Zeit bekommen Nutzer bei bestimmten Suchanfragen, in der Regel solchen ohne werblichen Hintergrund, rechts von den eigentlichen Ergebnissen einen kurzen Überblick zum Gegenstand der Suche: Fotos, Stichpunkte, Links zu verwandten Suchanfragen und zu Wikipedia.

Was bedeutet das für AdWords-Kunden?

Die fehlenden AdWords wurden nicht einfach ersatzlos gestrichen. Stattdessen werden oberhalb der Suchergebnisse mehr Anzeigen angezeigt, nämlich maximal vier, statt wie bisher drei. Trotzdem sind es weniger verfügbare Plätze, bei besonders gefragten Keywords ist daher mit einer Preissteigerung zu rechnen. Unternehmen, die AdWords nutzen wollen aber nur über ein kleines Budget verfügen, werden dadurch unter Umständen ausgeschlossen. Abhilfe schaffen ihnen die Nutzung weniger populärer Keywords, die dennoch zu ihrem Produkt und Unternehmen passen und ein Ausbau der SEO-Maßnahmen, um bei den organischen Suchergebnissen stärker sichtbar zu werden. Wer sich mit konkreten Produkten an den Endverbraucher richtet, kann außerdem weiter auf die bebilderten Shopping-Anzeigen setzen, die vorerst erhalten bleiben sollen.

Quelle:

http://goo.gl/txYh47