Monitoring und Erfolgskontrolle

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Wie in jeder Teildisziplin des Online Marketings gilt natürlich auch für den Bereich Suchmaschinenoptimierung: Echte Erfolge setzen ein kontinuierliches und gründliches Monitoring voraus - denn nur wenn die aktuelle Performance der eigenen Internetpräsenz und deren Trends in den Suchergebnissen (pro umsatzentscheidendem Keyword) bekannt sind, lässt sich eine SEO-Kampagne effektiv steuern und damit Traffic und Conversions maximieren. Professionelle Suchmaschinenoptimierer sorgen deswegen dafür, dass die Ergebnisse laufender Kampagnen systematisch beobachtet und ausgewertet werden. Die dabei gewonnenen Daten formen die Grundlage für die Nachjustierung der Strategie bzw. Erweiterung der eingesetzten Methoden und Instrumente. Im Fokus des SEO-Monitorings bzw. Erfolgstrackings stehen klassischerweise drei Themenbereiche:

1. Suchmaschinenranking pro Keyword

Die Sichtbarkeit des eigenen Onlineshops bzw. der Homepage bei einzelnen Keywords ist das wichtigste und am einfachsten zu kontrollierende - Kriterium für den Erfolgsstatus der Optimierung. Als Grundsatz der Erfolgskontrolle kann gelten: Listen die Shopseiten bei entscheidenden Suchbegriffen noch nicht unter den Top 10 der Search Engine Result Pages (SERP), besteht weiterhin Optimierungsbedarf. Wirklich aussagekräftig wird das Monitoring der Rankings allerdings erst dann, wenn die Keywords (nach Umsatzrelevanz) priorisiert erfasst werden und deren Google-Platzierung über den Gesamtverlauf der bisherigen Kampagne ausgewertet wird; diese Entwicklung lässt sich mit entsprechenden Analysetools auch grafisch darstellen. Mit dieser Methode kann die Effektivität einzelner SEO-Instrumente anhand der beobachteten Trends in den Rankings auch zeitlich nachgeprüft werden. Zugleich liefert sie Aufschlüsse darüber, für welche Keys die SEO-Maßnahmen verstärkt werden müssen bzw. wo die eingesetzten Mittel für die Stabilisierung des Webshops auf Google-Seite 1 ausreichen.

Der zweite Schwerpunktbereich im Keyword-Tracking ist das Ranking-Monitoring der Mitbewerber: Wie effizient sind deren SEO-Kampagnen bei Keywords, die für den eigenen Umsatz ebenfalls mitentscheidend sind? Und bei welchen Keywords bzw. Long-Tails beginnen sich neue Konkurrenten zu etablieren? Fragen wie diese betreffen die  Suchmaschinenoptimierung ebenso wie das Online Marketing insgesamt. Kompetente SEO-Dienstleister behalten auch bei komplexer Marktlage stets den Überblick und können die Kampagnen entsprechend der Gesamtsitutation in den Suchmaschinen gezielt anpassen.

2. Backlink- und Traffic-Monitoring

Die Backlinkpopularität ist neben der On-Site-Optimierung der zweite zentrale Erfolgsfaktor bei der Suchmaschinenoptimierung - eine entsprechend hohe Bedeutung kommt deswegen dem Thema Backlinkanalyse zu. Hier stellen sich mehrere Fragen: Woher kommen die eingehenden Links überhaupt - und welchen Wert haben die einzelnen Linkquellen für die SEO-Kampagne, also für die eigenen Rankings? Backlink-Checker können bei richtiger Handhabung Orientierung schaffen, welche Linkstruktur vorhanden ist, welches Gewicht die einzelnen Linkquellen haben und welche Unterseiten der eigenen Homepage bzw. dem Webshop extern verlinkt sind. Weitere Erkenntnisse ergeben sich, wenn die verlinkenden Seiten thematisch klassifiziert werden, zum Beispiel nach Links aus Blogs, Social Networks, Onlinezeitungen, Foren, Bewertungsportalen oder anderen Internetseiten. Mit geeigneten Analysetools lassen sich in diesem Sinne zum Beispiel die Resultate von Linkbait-Kampagnen im Detail auswerten.

Eine systematische Trafficanalyse verschafft gleichzeitig Klarheit darüber, welche Besucher ausgehend von welcher Linkquelle auf der eigenen Internetpräsenz ankommen. Handelt es sich um reale Besucher, insbesondere um solche, bei denen von einer Kaufabsicht ausgegangen werden kann bzw. welcher Anteil des Traffics entfällt auf Suchmaschinencrawler, ist für die Trafficauswertung also weitgehend irrelevant? Diese Fragen können mittels Trafficbeobachtung und -analyse beantwortet werden, dabei entsteht allerdings zwangsläufig eine umfangreiche Menge an Datenmaterial, die nur noch von Spezialisten zielführend ausgewertet und für Marketingzwecke aufbereitet werden kann. Deswegen sollten Backlink- und Traffic-Monitoring professionellen SEO-Agenturen überlassen werden. Diese können die Daten korrekt und schlüssig interpretieren und für Marketingaktivitäten in verwertbarer, verständlicher Form bereitstellen.

3. Prüfung der Suchmaschinenindexierung

Chancen, überhaupt in den Suchergebnissen zu listen, bestehen für eine Internetseite nur dann, wenn diese zuvor vom Suchmaschinenbetreiber indexiert worden ist. Diese Tatsache ist zwar selbstverständlich, spielt aber insbesondere bei der Erweiterung einer Homepage durch Unterseiten bzw. Subdomains oder nach dem Launch von Microsites eine gewichtige Rolle. Hinzu kommt, dass Websites aufgrund - oftmals unabsichtlich angewandter - SEO-Praktiken (Black-Hat-SEO) de-indexiert werden können. Der Erfolg der Maßnahmen zur Neuindexierung deswegen überprüft werden muss.  Aus diesen Gründen sollten die Monitoringroutinen auch die Statusüberprüfung eigener Seiten in den Suchmaschinenindizes mit einschließen.