OMB IPR Nachrichten

05. Dezember 2017:
Laut einer aktuellen repräsentativen Umfrage des Digitalverbands Bitkom sieht sich jedes 4. Unternehmen in Deutschland in seiner Existenz durch die Digitalisierung gefährdet. 30% der gut 500 befragten Unternehmen mit über 20 Mitarbeitern geben zu, Probleme mit der Bewältigung der Digitalisierung haben. Dieser Wert hat sich allerdings im Vergleich zum Vorjahr immerhin um 7% gebessert. Aufgrund der Digitalisierung musste aber auch jedes 3. Unternehmen bereits ein Produkt vom Markt nehmen. Nichtsdestotrotz sehen 86% der Befragten die Digitalisierung mehr als Chance – weniger als Risiko. Die Umsetzung scheint dennoch sehr schleppend voranzugehen. Jeder vierte Betrieb hat keine Digitalstrategie und lediglich jedes 5. Unternehmen investiert in diesem Jahr gezielt in digitale Geschäftsmodelle. Digitalisierung ist für die deutschen Unternehmen also in aller Munde und wird akzeptiert oder gar als Chance wahrgenommen – doch eine konkrete Umsetzung im eigenen Unternehmen scheint nur zögerlich vonstatten zu gehen. Wunsch nach Eingriff vom Staat Die Wirtschaft in Deutschland schaut gebannt auf die kommende Bundesregierung. Es wird von 85% der Unternehmen erwartet, dass der Staat die Richtung vorgibt – vor allem in der Digitalisierung. Ob diese allerdings ein politisches Top-Thema wird ist bei den komplizierten Koalitionsverhandlungen noch nicht abzusehen. Beinahe alle Befragten (97%) fordern...
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27. September 2017:
Forscher des „Ibi Research Institutes“ der Universität Regensburg haben im Rahmen einer Studie den deutschen Einzelhandel analysiert. Gemeinsam mit 41 Industrie- und Handelskammern wurde diese Umfrage durchgeführt. Hierfür wurden deutschlandweit über 2000 Einzelhändler zu ihren Strategien und Geschäftsmodellen befragt. Der deutsche Einzelhandel 2017 Aktuell verkaufen über 50 Prozent der befragten Händler ihre Waren ausschließlich über ein stationäres Ladengeschäft. Ungefähr 35 Prozent betreiben darüber hinaus einen Online-Shop, gerade mal 11 Prozent der Befragten sind reine Online-Händler. Sogenannte Multikanalhändler, also Einzelhändler mit stationärem Geschäft und Onlineshop, sind mit einem Anteil von 57 Prozent überwiegend Fotogeschäfte. IT- und Buchhändler sind mit etwa 45 Prozent in dieser Kategorie vertreten. Bei einem Blick in die Zukunft rechnet ein Viertel der befragten stationären Händler damit, dass ihre erwirtschafteten Umsatzanteile im Ladenvertrieb in den nächsten fünf Jahren enorm zurückgehen werden. Die Online-Händler hingegen gehen zu 83 Prozent davon aus, dass ihr Umsatz in den kommenden Jahren überwiegend gleichbleiben wird. 13 Prozent der Befragten gehen von einem Zuwachs ihres Umsatzes aus, lediglich 4 Prozent rechnen mit einem Rückgang ihrer Einnahmen über den Online-Shop. Zunahme an Online-Aktivitäten bei Ladengeschäften Die Autoren der Studie konnten eine weitere positive Entwicklung des deutschen Einzelhandels...
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13. Februar 2017:
Welche Themen und Trends im Marketing werden B2B-Unternehmen im Jahr 2017 beschäftigen? Während Unternehmen, die verstärkt auf Konsumgüter ausgerichtet sind, bereits seit langer Zeit die Möglichkeiten des digitalen Marketings in vollen Zügen ausschöpfen, haben sich viele B2B-Unternehmen bislang eher zaghaft an das Thema herangetastet. Doch laut Prognosen verschiedener Marketingexperten wird sich das in diesem Jahr ändern. Sieben Trends sind besonders vielversprechend: 1. Daten als Antriebsmotor Was alle Trends im Marketing verbindet ist die zunehmende Relevanz von Daten. Das Sammeln von Kunden- und Marktdaten nimmt heute einen enormen Stellenwert ein und bilden die Grundlage der meisten Marketing-Maßnahmen – digital oder „klassisch“. Die eigene Zielgruppe genau zu kennen, ist der wohl wichtigste Eckpfeiler jeder erfolgreichen Marketing-Strategie. 2. Digitales Storytelling Geschichten verbinden und wecken Emotionen. Das war auch schon vor der Omnipräsenz des Internets und sozialer Medien so. Doch mittels digitaler Hilfsmittel können Unternehmen heute einfacher denn je, Geschichten erzählen und ihre Zielgruppe dazu einladen, aktiv Teil der Unternehmenskultur zu werden. 3. Personalisierung ist die neue Konversation Die sozialen Medien bieten Unternehmen die Möglichkeit, mit ihrer Zielgruppe in einen Dialog zu treten. Das Engagement der Kunden galt lange Zeit als wichtigster Erfolgsmesser einer Marketing-Maßnahme. Inzwischen geht...
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03. Juni 2016:
Die richtigen Inhalte für die richtige Zielgruppe: Content Marketing boomt. Einer Studie zufolge werden die Ausgaben in den nächsten Jahren weiter steigen. Vor ein paar Jahren konnten die Marketing-Abteilungen vieler Branchen noch wenig mit dem Begriff des Content Marketings anfangen. Lange zählten – auch im Online-Bereich – vor allem klassische Formate wie Werbeanzeigen, die recht plakativ mit herkömmlichen Botschaften vom perfekten Produkt oder Service um sich schlugen. Das Content Marketing dagegen wählt den subtileren Weg und stellt seinen Zielgruppen Inhalte zur Verfügung, die zunächst gar nicht primär Vorteile der beteiligten Unternehmen und ihrer Angebote in den Vordergrund stellen. So sorgen Infografiken, Ratgeber oder White Papers zu für den Verbraucher interessanten Themen mittlerweile dafür, dass Unternehmen sich auf verschiedensten Wegen in der On- und Offline-Welt darstellen.   Ausgaben schießen in die Höhe Der aktuellen Studie "Content Marketing online in Europe to 2020" zweier bekannter Internetakteure zufolge, wollen Marketer in Europa nun verstärkt in diesen Sektor investieren. Laut der Prognosen sollen die Ausgaben bis 2020 um 186 Prozent auf 2,12 Milliarden Euro steigen. Der deutsche Anteil daran liegt dabei immerhin bei 413 Millionen Euro. Interessant ist, dass sich die Ergebnisse ausschließlich auf den Bereich der Paid Media, also...
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21. Januar 2016:
Kaum uneigennützig ließ das Bewertungsportal für Ärzte und medizinische Dienstleistungen jameda kürzlich 1.020 Patienten nach ihren Erfahrungen im Umgang mit jameda und ähnlichen Anbietern befragen. Dabei gaben 64% der Studienteilnehmer an, Ärzte bereits aufgrund der Erfahrungen anderer Patienten, die sie im Netz fanden, ausgewählt zu haben. Im Idealfall ist ein Eintrag bei jameda, verbunden mit tendenziell positiven Einträgen, eine Win-win-Situation: Patienten finden so den Arzt, der zu ihnen passt, Ärzte wiederum können ohne großen Aufwand Patienten gewinnen. Für Patienten, die sich auf jameda über einen Arzt oder eine Klinik informieren, zählt der Gesamteindruck: Die Bewertungen anderer Patienten müssen nicht grundsätzlich nur positiv ausfallen: 63% der Befragten gaben an, dass vereinzelte kritische Kommentare kein Problem sind, sondern eher zur Authentizität beitragen. Bei wenigen negativen Bewertungen sind sich die Nutzer bewusst, dass sich das Ergebnis nicht zwangsläufig durch mangelnde Kompetenz des Arztes oder fehlende Freundlichkeit des Praxisteams rechtfertigen lässt, sondern das auch mal falsche Erwartungen des Kritikers oder eine schlechte Chemie zwischen Arzt und Patient mitverantwortlich sind. Echtheit ist wichtiger als Perfektion Wichtiger als rein positive Bewertungen ist für Internetnutzer auf Arztsuche die Länge der Bewertung – das gaben zumindest 59% von ihnen an. Um glaubhaft zu machen, warum ein Arzt besonders...
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