OMB IPR Nachrichten

21. Januar 2016:
Kaum uneigennützig ließ das Bewertungsportal für Ärzte und medizinische Dienstleistungen jameda kürzlich 1.020 Patienten nach ihren Erfahrungen im Umgang mit jameda und ähnlichen Anbietern befragen. Dabei gaben 64% der Studienteilnehmer an, Ärzte bereits aufgrund der Erfahrungen anderer Patienten, die sie im Netz fanden, ausgewählt zu haben. Im Idealfall ist ein Eintrag bei jameda, verbunden mit tendenziell positiven Einträgen, eine Win-win-Situation: Patienten finden so den Arzt, der zu ihnen passt, Ärzte wiederum können ohne großen Aufwand Patienten gewinnen. Für Patienten, die sich auf jameda über einen Arzt oder eine Klinik informieren, zählt der Gesamteindruck: Die Bewertungen anderer Patienten müssen nicht grundsätzlich nur positiv ausfallen: 63% der Befragten gaben an, dass vereinzelte kritische Kommentare kein Problem sind, sondern eher zur Authentizität beitragen. Bei wenigen negativen Bewertungen sind sich die Nutzer bewusst, dass sich das Ergebnis nicht zwangsläufig durch mangelnde Kompetenz des Arztes oder fehlende Freundlichkeit des Praxisteams rechtfertigen lässt, sondern das auch mal falsche Erwartungen des Kritikers oder eine schlechte Chemie zwischen Arzt und Patient mitverantwortlich sind. Echtheit ist wichtiger als Perfektion Wichtiger als rein positive Bewertungen ist für Internetnutzer auf Arztsuche die Länge der Bewertung – das gaben zumindest 59% von ihnen an. Um glaubhaft zu machen, warum ein Arzt besonders...
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13. Januar 2016:
Aus einer aktuellen Umfrage der Hotelbranche geht hervor, dass die Mehrheit der Hotelbesitzer (57,31%) ihr Marketing-Budget im Jahr 2016 erhöhen will. Besonderer Fokus wird dabei auf Suchmaschinenwerbung (23,17%), Änderungen am Webdesign (20,73%), Online-Werbung (12,20%) und ganz besonders auf Mobiles Marketing (17,07%) gelegt. Über ein Drittel der Befragten (35,37%) geht davon aus, dass im Vergleich zu anderen direkten Buchungsmöglichkeiten das größte Wachstum im Jahr 2016 bei mobilen Buchungen erreicht werden wird. Daher liegt es nahe, dass vor allem in diesen Bereich verstärkt investiert werden soll. Kunden buchen unterwegs Der Trend ist allgemein klar: Jeder ist jederzeit online und erreichbar, ob über Smartphone oder Tablet. WiFi wird kontinuierlich ausgebaut, sodass auch unabhängig vom Handy-Vertrag nahezu ständig auf das Internet zugegriffen werden kann. Demnach wird deutlich mehr online gesucht, es werden mehr Bewertungen online gelesen und dementsprechend wird online mehr gekauft, reserviert oder gebucht. Das gilt vor allem für Reisen und Unterkünfte, wie man aus der Umfrage im Hotelwesen entnehmen kann. Welche mobilen Verbesserungen sind sinnvoll? Knapp die Hälfte der Hoteliers (46,34%) will sich vor allem auf die Verbesserung ihrer mobilen Webseiten konzentrieren. Viele Hotels besitzen keine Webseiten mit mobiler Ansicht, was eine reibungslose Buchung natürlich erschwert, daher...
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07. Januar 2016:
Viele Internetnutzer stehen Werbung ablehnend gegenüber: Oft ist sie aufdringlich, manchmal laut und wenn es sich um aufwendige Animationen oder Videos handelt, verlangsamt sie die Ladezeit der eigentlich aufgerufenen Inhalte. Das Hamburger Marktforschungsunternehmen GreenAdz hat kürzlich 512 Nutzer zu ihrem Umgang mit Werbung im Internet befragt – das Ergebnis ist für konventionell Werbende wenig erfreulich: 55% der Befragten versuchen, möglichst wenige Daten von sich Preis zu geben. In der Regel bedeutet das, dass bei Gewinnspielen eine Extra-Spam-Adresse angegeben wird und bei der Registrierung auf Webseiten und in Online-Communities falsche Angaben zu Name, Alter und Geschlecht gemacht werden. Weit verbreitet ist auch das Löschen von Cookies (55%), sowie der Einsatz von Adblockern (41%). Vor allem Adblocker werden mehr und mehr zum Problem. Nachrichtenseiten beispielsweise, die ihr Online-Angebot über Werbeeinnahmen finanzieren, geht das Geschäftsmodell verloren. Auch Unternehmen, die mit Bannern werben, bekommen weniger Aufmerksamkeit. Die Lösung heißt Content Was die Umfrage jedoch auch zeigt: Adblocker Nutzer sind nicht gänzlich unempfänglich für Werbung: Jeder dritte von ihnen klickt regelmäßig entsprechende Links an. Die Frage ist daher, welche Formate die passenden sind, um ihre Aufmerksamkeit zu wecken. Mindestens zwei Möglichkeiten bieten sich an, wenn man auch die Nutzer von Adblockern mit seinem Unternehmen oder...
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26. November 2015:
Wer plant, ein Restaurant oder eine Bar aufzusuchen, für die er etwas Weg in Kauf nehmen muss, der recherchiert vorab gerne online, ob es sich lohnt. Beliebte Suchbegriffe sind dabei der Name des Gastronomiebetriebs in Verbindung mit einer Bewertungsplattform wie Yelp oder TripAdvisor und schon bekommt der Nutzer Auskunft, wie andere Kunden mit Speisen, Getränken und Service zufrieden waren. Auch Google bietet entsprechende Möglichkeiten an, um Läden und Restaurant nicht nur zu finden, sondern auch zu beurteilen. Damit steht der Suchmaschinenanbieter in Konkurrenz mit den genannten Portalen und hier wird es kompliziert: Natürlich möchte Google seine eigenen Dienste unterstützen, gleichzeitig soll den Nutzern der Suchmaschine möglichst objektive und erwünschte Ergebnisse liefern. Statt Yelp sahen Nutzer Google Prompt sorgte vor ein paar Tagen die Arbeitsweise der Suchmaschine für Probleme. Nutzer, die „Yelp“ in Verbindung mit einem Unternehmensnamen angaben, bekamen nicht die gewünschten Yelp-Inhalte präsentiert, sondern Ergebnisse in Verbindung mit Google Maps. Für Yelp ist es natürlich höchst ärgerlich, denn einerseits ist man hier natürlich auf die größte Suchmaschine in Europa und Nordamerika abgewiesen, andererseits will man nicht auf Besucher der Seite verzichten. Google hat sich im Nachhinein für den Vorfall entschuldigt und behauptet, dass nicht eine unfaire Strategie, sondern ein Bug...
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24. November 2015:
Ganz gleich ob Mailanbieter, soziales Netzwerk oder Newsseite – überall dort, wo Nutzer sich selbst einbringen können, treiben sich auch solche rum, denen es nicht primär um Meinungsaustausch und legale Geschäfte geht, sondern die ihr eigenes Süppchen kochen. Am Sichtbarsten wird es innerhalb von Kommentarfunktionen, wenn themenfremde oder gar beleidigende Inhalte veröffentlicht werden. Aber auch Bewertungsportale sind gelegentlich Ziel von Nutzern, die verleumderische und unwahre Inhalte einstellen. Der Sicherheitsdienst TeleSign hat kürzlich Online-Unternehmen zu ihren Erfahrungen und ihrem Umgang mit „Fake-Usern“ befragt. Heraus kam, dass 30% der unechten Nutzer sich angemeldet hätten, um andere Nutzer mit Spam zu überziehen. Spam umfasst dabei Vieles, von wiederholten, unsinnigen Kommentaren bis hin zu dubiosen Angeboten zu Glückspielen und medizinischen Produkten. Weitere 27% der Fake-Accounts haben es auf die persönlichen Daten echter Nutzer abgesehen – so die Erfahrung der betroffenen Unternehmen. Fake Accounts schrecken echte Nutzer und Partner ab Auf Unternehmen haben Fake-Accounts ganz unterschiedliche negative Auswirkungen. Für 60% von ihnen bedeutet es einen Verlust der Reputation – vor allem Communities leben schließlich von der Authentizität der angemeldeten Mitglieder. Spam-Accounts und Kriminelle vertreiben außerdem echte Nutzer, da diese sich belästigt fühlen: durchschnittlich 9% von ihnen sollen aus diesem Grund verloren gehen. Auch 4% der...
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