OMB IPR Nachrichten

07. September 2015:
Deutsche Firmen investieren laut horiont.net und der Beratungsfirma Schickler mehr Geld in Werbung als bisher gedacht. Laut dem Zentralverband der Deutschen Werbewirtschaft (ZAW) investierten Firmen 2014 insgesamt 15,3 Milliarden Euro in den deutschen Werbemarkt. Dies ergab eine Befragung seiner 41 Mitgliedsverbände. Die Wirtschaftsprüfgesellschaft PwC errechnete ein Volumen von 16,7 Milliarden. Die Beratungsgesellschaft Schickler und die Plattform horizont.net stellen in ihrer Statistik dagegen deutliche höhere Zahlen vor. Ihrer Auswertung zur Folge sollen letztes Jahr über 40 Milliarden Euro in der deutschen Werbelandschaft umgesetzt worden sein. Schuld daran ist offenbar eine fehlende Berücksichtigung der Investitionen in Onlinewerbung. Onlinewerbung bisher zu wenig berücksichtigt Der Vergleich zeigt, wie wichtig der digitale Werbemarkt heute für viele Firmen geworden ist. Stetig steigen die Ausgaben für Online-PR und Werbeformate. Vom E-Mail Marketing über das beliebte Couponing (das Ausgeben von Rabatt Coupons) bis hin zur Suchmaschinenwerbung hält das Internet heute zahlreiche Möglichkeiten und Chancen bereit, die eigenen Angebote im Markt zu etablieren. Umso unverständlicher scheint es, dass der ZAW oder PwC diese relevanten Ausgaben bisher nicht berücksichtigt haben. Der ZAW kommentierte die Anschuldigungen von Horizont, wichtige Bereiche des Werbemarktes nicht richtig erfasst zu haben, wiederum damit, dass Horizont die Kategorisierung der ZAW-Studie nicht überblicke....
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04. September 2015:
Irgendwie anders und doch ähnlich: Das Logo der Suchmaschine erstrahlt im neuen Design.  Keine Angst, Google heißt immer noch Google – allerdings nur die hauseigene Suchmaschine. Der Google-Konzern benannte sich unlängst in Alphabet um. Passend zur Unternehmensfindung war es jetzt offenbar auch Zeit, den Schriftzug der bekannten Suchmaschine zu überarbeiten. Das simple Design erinnert an Schriftzüge für Mobiltelefone. Das war offenbar auch ausschlaggebend beim Entwurf. Damit folgt Google nun vollständig dem Trend, den es selbst mit vorangetrieben hat: Webinhalte zu kreiieren, die sich den Gegebenheiten der Mobilgeräte anpassen. Die serifenlosen, oft einfach wirkenden, bunten Schriften finden sich hier ebenfalls. Für Designer ist diese Entwicklung oft eine Herausforderung, besonders filigrane oder ausladende Entwürfe sind eher weniger für das Responsive Design geeignet.  Neugestaltung für den Großkonzern Nach 17 Jahren hat sich das Logo einer der bekanntesten Marken der Welt damit deutlich verändert. Statt einem schlanken Outfit präsentiert sich der Schriftzug über dem Eingabefeld nun vor allem einfach. Viel wird schon hineininterpretiert, so ist u.a. von einer Verkörperung der seelenlosen Großkonzerne der Postmoderne die Rede. Google ist hier allerdings ein Nachzügler, Ebay oder auch Yahoo haben ihre Logos schon seit einiger Zeit in diese Richtung verändert. Aus Marketingsicht macht...
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25. August 2015:
Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager will die Vorwürfe gegen den US-Konzern stärker prüfen. Bereits zu ihrem Amtsantritt im Herbst 2014 kündigte sie an, die Untersuchung gegen Google intensiver als ihre Vorgänger zu betreiben. Die Anschuldigungen gegen Google wiegen schwer: Das Unternehmen soll sich seit Jahren deutliche Wettbewerbsvorteile schaffen. Unter anderem verbiete der Konzern Webseitenbetreibern in seinen Werbeverträgen, Angebote von Google-Konkurrenten zu platzieren. Darüber hinaus steht das Unternehmen im Verdacht, Bilder und Inhalte von anderen Webseiten zu kopieren und für seine eigenen Angebote ungefragt zu benutzen. Dieses so genannte „Scraping“ könnte urheberrechtliche Konsequenzen mit sich führen. Laut dem Wall Street Journal will Vestager nun mehr Informationen zu diesen Vorwürfen einholen und hat sich deshalb an verschiedene Kunden und Konkurrenten von Google gewandt. Langwierige Vorwürfe Der Streit um Googles Macht in Europa währt nun schon eine ganze Weile. Bereits 2010 leitet die EU-Kommission Untersuchungen gegen den Suchmaschinenriesen rein, nachdem sie vermehrt Beschwerden von Betroffenen, darunter auch Medienkonzern News Corp, Herausgeber des Wall Street Journals, erhielt. Der damalige Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia setzte allerdings nicht auf eine klare Konfrontation mit dem US-Unternehmen, sondern rang Google letztendlich nur eine Selbstverpflichtung ab, nach der eigene Angebote in Zukunft deutlicher gekennzeichnet und konkurrierenden Dienstleistern mehr...
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12. August 2015:
Der Google-Konzern strukturiert um und gründet mit Alphabet eine neue Dachgesellschaft. Die einzelnen Google-Sparten sollen so unabhängiger von einander werden. Als Google 1998 online ging, war es vor allem eines: Eine Suchmaschine, die das schnell wachsende Internet besser ordnen und Nutzern damit die Informationen liefern sollte, die sie brauchten. Bald entwickelte sich daraus ein weltweit erfolgreiches Projekt. Heute besitzt Google nahezu überall auf dem Globus wichtige Marktanteile und hat Konkurrenten wie Bing bzw. das mittlerweile dazugehörige Yahoo weit überholt. Googles Themenvielfalt Mit dem Erfolg kam die Entwicklung. Allein das Online-Geschäft des Unternehmens verfügt heute über zahlreiche zusätzliche Dienste, die User vom Desktop bis zum Smartphone täglich begleiten. Darüber tätigt Google allerdings auch immer wieder weitere Investitionen, die z.T. wenig mit dem Kerngeschäft zu tun haben. So sucht die 2013 von Google Inc. gegründete Biotech-Firma Calico beispielsweise nach einem Mittel gegen das Altern. Mit Google Ventures und Google Capital bewegt sich der Großkonzern zudem im Start-Up-Investment und sucht hier nach innovativen Ideen, die – ähnlich wie Google selbst – einmal wahre Kassenschlager werden könnten. Alle unter einem Dach Bisher firmierte der Konzern als Google Inc., dem alle Sparten unterstellt waren. Nun soll eine neue börsennotierte...
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07. August 2015:
Das Social Network Twitter will offenbar in nächster Zeit die Kaufmöglichkeiten auf seiner Plattform ausbauen, um für das eCommerce noch interessanter zu werden. Online-Händler haben schon seit einer Weile das Potenzial der Social Networks erkannt: Wer Facebook & Co so zentral in seinen Lebensraum integriert, chattet nicht nur und teilt Bilder und Videos, sondern könnte auch am Shopping interessiert sein. Werbeanzeigen bei Anbietern wie Facebook gehören so mittlerweile schon zum Alltag. Mithilfe der von Facebook gewonnenen Daten ist es so möglich, perfekt zugeschnittene Anzeigen zu kreieren. Mit einem Klick Werbung ist allerdings nur der erste Schritt auf dem erfolgreichen Weg zum neuen eCommerce. Je direkter die Kunden mit den Produkten oder Dienstleistungen verbunden werden können, desto geringer sollten auch die Barrieren ausfallen, die zwischen Kunden und Kauf stehen. Nichts ist dabei unkomplizierter, als ein Button: Die Lieblingsmarke postet bspw. das Bild eines neuen T-Shirts. Statt jetzt erst in den Online-Shop wechseln, den virtuellen Einkaufswagen füllen und zur Kasse gehen zu müssen, könnte das Geschäft einfach durch einen Kauf-Button im Handumdrehen abgewickelt werden. Die Ablenkung im Internet ist groß: Wer erst umständliche Wege gehen muss, tritt den Kauf vielleicht gar nicht an und vergisst das Gesehene im...
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