OMB IPR Nachrichten

29. Juli 2015:
Laut einer aktuellen Umfrage wünscht sich der deutsche Mittelstand mehr Informationen über Online Marketing, um seine Budgets entsprechend effizienter einzusetzen. Dass Marketing in den meisten Branchen heute ohne das Internet nicht oder nur schlecht funktioniert, ist keine Neuigkeit. Steigende Nutzerzahlen für mobile Anwendungen oder verschiedenste Plattformen zeigen eindeutig, dass der Trend weiter wächst: Wer Informationen, Dienstleistungen oder Produkte will, geht heut ins Netz. Dennoch haben sich viele Unternehmen noch immer nicht auf diese Trendwende eingestellt. Zwar steigen die Ausgaben für Maßnahmen der digitalen Öffentlichkeitsarbeit weiterhin an, Investitionen werden aber im Gegensatz zu alt bewährten Methoden oft noch vorsichtig und teilweise sogar blind getätigt. Der Grund dafür könnte im fehlenden Wissen über die Funktion der internetbasierten Kommunikationsmöglichkeiten liegen. Wenig Know-how Eine aktuelle Studie zum Thema Online Marketing zeigt nun, dass es für viele Unternehmen in diesem Bereich noch deutlichen Nachholbedarf gibt. Dazu wurden über 100 kleine und mittelständische Unternehmen zum Thema Online Marketing befragt. Nur ca. ein Drittel (31%) der Befragten gaben an, ausreichendes Wissen über die Thematik zu besitzen. 57% dagegen gaben zu, den Einfluss Online Marketing basierter Strategien für Unternehmen bisher nicht abschätzen zu können. Die Wirkung verschiedener Marketingkanäle der digitalen Welt scheint für viele...
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30. Juni 2015:
„Storytelling“, also das Erzählen von Geschichten, ist heute eines der Schlagwörter, wenn es um PR und Werbung geht. Auf einmal scheint nichts mehr ohne Geschichten zu funktionieren, die ihre Rezipienten auf Reisen in den weiten Kosmos der Werbefantasien entführen. Dabei sind Stories schon immer ein wichtiger Teil Öffentlichkeitsarbeit. Wer sein Publikum kennt, kann es auch „entführen“.  Geschichten faszinieren Wer an eine Geschichte denkt, hat in der Regel auch gleich die passende Bewertung dazu im Kopf: emotional, spannend, langweilig usw. Schon seit unserer Kindheit begleitet uns das Geschichtenerzählen in Büchern, dem Radio, in Kino und Fernsehen. Auch in der Werbung spielten Stories rund um Produkte und Dienstleistungen immer eine wichtige Rolle, wenngleich sich Länge, Dramatik und Ausgestaltung von den langen Werbespots der 50er Jahre bis hin zu den schnellen, interaktiven Multi-Channel-Formaten von heute entscheidend verändert haben. Ein Grundsatz aber bleibt: Geschichten vermitteln mehr. Die pure Darstellung von Produkten und Darstellungen rückt in den Hintergrund. Geschichten transportieren Werte und Vorstellungen, die berühren.   Digital Stories Herr Angelo aus der Nescafé-Werbung mag heute mit „Isch habe gar kein Auto.“ keinen mehr hinter dem Sofa hervorlocken – oder doch?...
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20. Mai 2015:
Dem Wall Street Journal zufolge will Google in nächster Zeit einen Kaufbutton bei Google Shopping testen. Damit würde die Suchmaschine auch zur Handelsplattform. Wer heute Online-Shopping betreibt, kommt meist nicht um Google herum. Nur bei wenigen bekannten Plattformen wie Amazon gehen User direkt über die Händlerseiten – in der Regel wird das gewünschte Objekt oder die Dienstleistung bei Google eingegeben. Mit Google Shopping bietet der US-Konzern eine Möglichkeit, Produktanzeigen prominent zu platzieren – gegen Bezahlung. Klicken Nutzer auf diese Anzeigen, werden sie zur Seite des Händlers weitergeleitet und können den Artikel kaufen. Die Kaufabwicklung erfolgt über die Händler, Google nimmt die Rolle des Mediums ein. Test im Mobilbereich Laut dem Wall Street Journal will Google nun eigene Kaufbuttons innerhalb der Shoppingergebnisse testen. Interessenten sollen durch einen Klick auf eine weitere Google-Seite geleitet werden, auf der der Kauf abgeschlossen wird. Zunächst soll der Versuch im US-amerikanischen Raum nur im mobilen Bereich für wenige Shoppingergebnisse getestet werden. Die Desktop-Suche bleibt davon völlig ausgenommen, ebenso die organischen Suchergebnisse im mobilen und Desktop-Bereich. Benutzer eines so genannten Adblockers, der Werbeanzeigen blockiert, werden die Buttons allerdings nicht zu Gesicht bekommen. Konkurrenz für Amazon & Co Mit einer solchen Maßnahme betritt Google neue Wege: Als Kaufplattform...
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30. März 2015:
EU-Kommissarin Margrethe Vestager fordert neue Regeln für den europäischen Online-Handel. Bisher haben Nutzer aufgrund digitaler Barrieren oftmals nur bis zur eigenen Ländergrenze Zugriff auf viele Dienste. Das soll sich ändern und Online-Angebote flächendeckender angeboten werden. Die Frage nach dem Ausbau des Online-Marktes und den damit zusammenhängenden Wettbewerbsregeln steht weiterhin ganz oben auf der Agenda der Europäischen Union. Bisher scheinen vor allem Großkonzerne wie Google und Facebook vom aktuellen Stand der Dinge zu profitieren und bauen mithilfe der riesigen Datenmengen, die sie tagtäglich erfassen, eigene Angebote zielbringend aus. Die EU will dagegen halten und überprüft schon seit einiger Zeit das Verhalten von Google hinsichtlich mehrerer Wettbewerbsverstöße. Bisher sind daraus aber noch keine tragbaren Ergebnisse hervorgegangen. Die Ländergrenzen der digitalen Welt Nun schlug EU-Kommissarin Margrethe Vestager, lange Zeit selbst Vorsitzende der Untersuchungskommission gegen Google, bei einer Kartellkonferenz in Brüssel eine Änderung der geltenden Wettbewerbsregeln vor. Ihrer Meinung nach hindere der aktuelle Stand den europäischen Online-Markt, denn nicht alle Webdienste lassen sich über Ländergrenzen hinweg nutzen, so können bspw. Streaming-Funktionen vieler Anbieter nur im eigenen Land aufgerufen werden und Einkäufe in Online-Shops oftmals nicht von jedem Standort innerhalb der EU getätigt werden. Weitere Probleme vermutet Laut aktuellen Studien, so Vestager,...
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23. März 2015:
2014 stiegen die Umsätze des deutschen Online-Handels um ganze 25%. Damit liegt Deutschland im europaweiten eCommerce-Vergleich fast an der Spitze. Nur die Briten kaufen noch öfter digital. Laut einer aktuellen Studie der Gutschein-Plattform deals.com und dem Centre for Retail Research (CRR) ist der digitale Handel in Deutschland 2014 deutlich gestiegen. Grundlage dafür ist eine europaweite Umfrage mit über 10.000 Teilnehmern. So verzeichnet Deutschland 2014 knapp 43 Milliarden Euro Umsatz, 2013 waren es ca. 34 Milliarden. Damit entfallen ca. 10% der gesamten Handelsumsätze auf den digitalen Handel. Die europäische Spitzenposition nimmt Großbritannien ein, im Land der Queen liegt der Umsatz 2014 bei ca. 52 Milliarden Euro, stieg im Vergleich zu 2013 aber nur um 15,8%. Im Rest Europas sind die Umsätze weit geringer, Frankreich erzielte dieses Jahr ca. 31 Milliarden Euro, Spanien, Italien oder die Niederlande liegen dagegen nur im einstelligen Bereich. Europa holt auf Die europäischen Umsätze lagen laut Studie 2014 insgesamt bei ca. 156 Milliarden Euro. An den großen Konkurrenten, die USA mit ca. 223 Milliarden Euro Online-Umsatz 2014, reicht Europa damit noch nicht heran, verzeichnet aber ein stärkeres Wachstum. So steigerten sich Online-Shops & Co. in Europa um 18,4% im Gegensatz zum Vorjahr, in den USA sind es...
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