OMB IPR Nachrichten

12. März 2015:
Google macht es Konkurrent Apple nach und eröffnet seinen erst nicht-digitalen Store in Großbritannien. Das Google-Imperium wird größer – daran lassen die zahlreichen Investitionen und Neuerungen, die das Unternehmen im letzten Jahr verkündet hat, keinen Zweifel. Auch das laufenden Verfahren der EU-Kommission, das Urteil des Europäischen Gerichtshofes, der Widerstand der Verlage gegen die Praktiken des US-Konzerns und das Desaster von Google Glass haben daran bisher nichts geändert. Nun verlässt die Google-Welle auch die digitale Welt und schwappt in das konventionelle Geschäft. Innovatives Design Dabei ist der 1. „echte“ Google-Store mitten in London alles andere als konventionell. Besucher können hier neue Geräte ausprobieren, mit digitalen Spraydosen Wände besprühen oder an einem riesigen Wandbildschirm mit Google Maps durch die Welt reisen. Zudem kann googleeigene Hardware wie das neue Chromebook erworben werden. Bisher mietet das Unternehmen noch Räume der Kette Currys PC World an, nach eigenen Angaben will der Konzern aber bald schon weiter expandieren und neue Filialen eröffnen. Einkaufen: online & offline Parallel dazu hat Google den neuen Google Store auch im Internet gestartet und spaltet damit den bisherigen Play Store auf: Hardware wie bspw. Android-Geräte können nur noch im neuen Google Store on- oder offline erworben werden. Der Play Store bietet...
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03. März 2015:
Die Zahl der Onlinekäufe steigt hierzulande. Einer neuen Umfrage zufolge liegt das vor allem an der Bequemlichkeit der Deutschen. In dieser Woche veröffentlichen die meisten der deutschen Händlerverbände die Umsatzzahlen für 2014. Experten prognostizieren dem Online-Handel dabei einen starken Zuwachs. Auch aktuelle Studien bestätigen die Tendenz zum digitalen Einkauf: So zeigt die Umfrage einer Hamburger Beratungsfirma im November 2014, dass mittlerweile jeder 10. Deutsche mindestens einmal pro Woche im Internet einkauft. Als Grund gaben 86% der Befragten „Bequemlichkeit“ an. Nur 69% der Teilnehmer erwarten dagegen günstigere Preise beim Online-Shopping. Mehr Bestellungen und höhere Produktvielfalt Im Gegensatz zur Befragung im Frühjahr 2014 zeigt die Studie eine Zunahme der Onlinekäufe um immerhin 8% innerhalb eines halben Jahres. 2/3 der 1400 Studienteilnehmer gaben an, mindestens einmal pro Monat online zu bestellen. 15% der Befragten steigerten die Anzahl ihrer Bestellungen außerdem im letzten Jahr um die Hälfte. Auch die Produktvielfalt der Bestellungen hat zugenommen und sich neben den typischen digitalen Kassenschlagern wie Textilien und Elektronikgeräten nun bspw. auch um Möbel erweitert. Bei der Online-Bestellung von Lebensmitteln lässt sich in den Daten ebenfalls ein Zuwachs erkennen, wenngleich Verbraucher hier noch besonders vorsichtig sind. Die alten Probleme Trotz steigender Umsätze haben sich Online-Händler bisher kaum um...
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27. Februar 2015:
Im langen Streit um die Macht Googles in den EU-Staaten reagiert der US-Konzern nun und bündelt sein Geschäft in einer europäischen Unternehmenszentrale. Matt Brittin wird von nun an als Geschäftsführer in London für Europa, den Mittleren Osten und Afrika eingesetzt. Googles kritisches Europageschäft Bereits seit einiger Zeit ist Google zum einem Zankapfel der europäischen Politik geworden. Immer wieder werden die Praktiken des Suchmaschinenriesens angeprangert: Zum einen geht es um Datenschutz- und Urheberrechtlinien, aber auch um Wettbewerbsverstöße. Bisher reagierte Google vor allem defensiv, nahm zähneknirschend des EuGH-Urteil zum „Recht auf Vergessen“ hin oder entfernte seine Newsrubrik aus seiner Seite für Spanien, als es Verlagen für die Vorschau von Texten Abgaben zahlen sollte. Mit der Zentralisierung seiner Geschäfte geht das Unternehmen nun ganz offensiv einen ersten Schritt für die Gründung eines einheitlichen europäischen Marktes. Neue Chancen im Wettbewerb So werden die bisher zwei Tochtergesellschaften in Europa zu einem Unternehmen zusammengefasst: Matt Brittin, bisher für Nord- und Westeuropa zuständig, wird ab sofort als Geschäftsführer das gesamte europäische Geschäft leiten. Carlo D’Asaro Biondo, bisher vor allem für das Ost- und Südgeschäft in Europa zuständig, wird im neuen Unternehmen die Handels- und Partnerbeziehungen im europäischen Raum leiten. Zwar gibt es nach wie vor Google-Zweigstellen in...
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20. Februar 2015:
Der Versuch, eine europäische Suchmaschine zu entwickeln, scheiterte. Nun fordern Wissenschaftler einen freien Web-Index. Bisher nimmt das Projekt aber nur wenig Kontur an. Quaero – das digitale Debakel Googles Übermacht im Internet zu brechen, das haben sich die europäischen Vertreter schon länger auf die Fahnen geschrieben. So ist die Forderung nach der Aufspaltung Googles, die das EU-Parlament Ende des letzten Jahres einreichte, nicht der erste Schritt, den Internetkonzern zumindest auf europäischem Boden in die Schranken zu weisen. So sollte bereits 2006 eine eigene europäische Suchmaschine entwickelt werden, die es mit dem Giganten aufnehmen sollte. Aus dem deutsch-französischen Projekt mit dem Namen „Quaero“ wurde dann allerdings kein Sieg von David über Goliath: Der digitale David schaffte es nicht einmal richtig auf das Schlachtfeld. Googles Macht dagegen ist heute mit über 90% der Marktanteile in Europa ungebrochen. Der freie Web-Index als Alternative Eine Gruppe von Wissenschaftlern, darunter Wolfgang Sander-Beuermann, Vorsitzender des Vereins Suma e.V. für freien Wissenszugang, schlagen nun die Entwicklung eines freien Web-Index vor. Ein solches Spiegelbild des Internets benutzen auch Google & Co. als Grundlage seiner Suchmaschine und speichern dafür unglaubliche Datenmassen in den Rechenzentren dieser Welt. Sander-Beuermann und seine Kollegen fordern nun einen freien Index, auf dem Organisationen und...
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18. Februar 2015:
Auf einer neuen Online-Verkaufsplattform haben sich Händler aus Wuppertal zusammengeschlossen, um gezielt regionale Produkte im Handel zu stärken und Konkurrenten wie Amazon trotzen. Hat das Projekt erfolgt, könnte es auch in anderen Regionen Anwendung finden. Große Online-Shops wie Amazon & Co. bestimmen derzeit den digitalen Verkaufsmarkt. Die wachsenden mobilen Einkaufsmöglichkeiten durch Tablets und Smartphones lassen die Kundenzahlen stetig steigen und machen Branchenriesen wie Amazon und Zalando scheinbar sogar gegen Imagekrisen immun. So fügten Dokumentationen über die Arbeitsbedingungen der Versandhäuser den Unternehmen nur Kratzer zu. In Wuppertal haben sich nun lokale Händler zusammengeschlossen, um den großen digitalen Gegnern wie Amazon die Stirn zu bieten. Mit ihrer Verkaufsplattform onlinecity-wuppertal.de wollen sie eine Alternative zum Einkauf in den bekannten Online-Stores bieten. Schnelle Lieferzeiten Mittlerweile präsentieren 47 Händler ihre Ware in dem Portal. Insgesamt beläuft sich das Angebot für den interessierten Kunden auf etwa 4.000 Produkte. Das Spektrum ist dabei ähnlich breit gefächert wie bei den großen Kollegen und reichen vom Süßwarenanbieter bis hin zum Autohändler. Auch in Punkto Schnelligkeit kann es die kleine Plattform mit den großen Anbietern aufnehmen: Wer hier bestellt, erhält seine Ware noch am selben Tag. Insbesondere für den Vertrieb von Lebens- und Genussmitteln ist dies ein entscheidender Vorteil, den...
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