OMB IPR Nachrichten

13. Februar 2015:
Mit einem neuen Feature in den Reporting-Tools erhalten Werbetreibende bei Facebook nun noch mehr Informationen über die Reichweite ihrer Anzeigen. Eine neue Metrik ermittelt, für welche User Anzeigen relevant sind. Wer liest eigentlich meine Anzeige Die einzelnen Werbeanzeigen erzeugen nicht die gleiche Resonanz bei allen Usern. Banner und Co. erzeugen unterschiedlich großes Interesse bei den Facebook-Usern. Einzelne Merkmale und Informationen reichen in der Regel nicht aus, um eine Zielgruppe und das Feedback abzuschätzen. So ist eine Modenschau in Berlin nicht unbedingt für jeden Berliner interessant. Relevanz-Skalen in den Reporting-Tools geben hierüber nun mehr Aufschluss. Über diese Metrik werden von Facebook Punkte vergeben von eins bis zehn. Erreicht eine Anzeige zehn Punkte, so hat sie die höchste Relevanz. Das Feedback zu den Anzeigen ergibt sich aufgrund der eigenen Erfahrungen und Einschätzungen des Portals. Erwartet Facebook ein hohes Feedback, so gibt es viele Punkte. Die Höhe des Feedbacks ist von verschiedenen Kriterien abhängig. So zum Beispiel von eingebetteten Videos oder Conversions. Geht Facebook davon aus, dass die Anzeige weggeklickt oder sogar gemeldet wird, dann wandert sie Punktezahl nach unten. Diese Bewertungen werden permanent aktualisiert. Kostenvorteile für Werbende Unternehmen können dank der neuen Daten nun besser überprüfen, wie relevant ihre Werbung für ihre...
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11. Februar 2015:
Der Suchmaschinenanbieter startet in den USA seine erste eigene Datenbank für medizinische Themen. Google will seinen Nutzern in Zukunft so vermehrt eigene Inhalte als Antwort auf Suchanfragen anbieten, als auf fremde Websites zu verlinken. Google reagiert auf häufige Medizinanfragen Der US-Konzern Google ist den meisten durch seine prominente Suchmaschine bekannt. Allein in Europa hält das Unternehmen Marktanteile von ca. 94%. Wer im Internet nach Informationen, Dienstleistungen oder Produkten sucht, konsultiert in der Regel Google. Auch im Gesundheitsbereich liegt der Anbieter weit vorn: Bevor Patienten zum Arzt gehen, befragen sie zunächst Google nach Krankheiten, Symptomen und Behandlungsmöglichkeiten. Ganze 5% aller Suchanfragen sind mit Gesundheitsthemen besetzt. Das Unternehme will für diese Fragen nun selbst Antworten anbieten und Usern damit ein einheitliches Konzept und eine zentrale erste Anlaufstelle bieten. Dafür hat es gemeinsam mit Medizinern Fakten gesammelt, Statistiken ausgewertet und eine Art übersichtlichen „Karteikasten“ erstellt, in dem Nutzer nun Informationen zu den, laut Google 400 häufigsten Krankheiten, finden. Bisher ist eine Veröffentlichung zunächst in den USA geplant, der Dienst soll aber weltweit ausgebaut werden. Der moderne Karteikasten In einem Video zeigt Google, wie es geht: Gibt man bspw. Die Frage „Was ist eine Tonsillitis?“ ein, erscheint rechts neben allen Suchergebnissen (in der mobilen...
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06. Februar 2015:
Seit dem Urteil auf das „Recht auf Vergessen“ des Europäischen Gerichtshofes versuchen politische Vertreter und Internetexperten eine Leitlinie für den Umgang mit problematischen Einträgen zu finden. Doch trotz vieler Vorschläge liegt das Gremium im Streit – vor allem dank Wikipedia-Gründer Jimmy Wales. Wales sieht Meinungsfreiheit gefährdet Der so genannte Google Lösch-Beirat wurde als Reaktion auf das EuGH-Urteil, das am 13.05.2014 in Kraft trat, ins Leben gerufen. Die Verbindung aus Vertretern der politischen Landschaft Europas wie der deutschen Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Netzexperten wie Wikipedia-Gründer Jimmy Wales soll ein Verfahren entwickeln, das einen sicheren Umgang mit problembehafteten Interneteinträgen in Suchmaschinen findet. User können so Löschanträge an Google stellen, wenn sie ihre Persönlichkeitsrechte durch Einträge in der Suchmaschine bedroht sehen. Nach mehreren Treffen in verschiedenen europäischen Metropolen diskutierte das Gremium nun einen ersten konkreten Kriterienkatalog, der individuell bei jedem Antrag geprüft werden soll. Zur Verabschiedung des Kataloges kam es aber nicht, da Wales wohl gegen jeden einzelnen Punktsein Veto einlegte. Seiner Meinung nach müsse der EuGH das komplette Urteil ändern, da es keinen sinnvollen Umgang mit den entsprechenden Daten erlaube und die Meinungsfreiheit zu sehr einschränke. Löschanträge mit geringer Reichweite Diskutiert wurde auch die Reichweite der Löschanträge: Viele Mitglieder des Beirates sprachen...
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21. Januar 2015:
Europa hat in der IT-Branche im wahrsten Sinne des Wortes den „Anschluss“ verloren. Dies erklärte EU-Internetkommissar Günther Oettinger auf der Digitalkonferenz DLD in München. DER EU FEHLEN EINHEITLICHE REGELN Als Grund dafür nannte Oettinger die europäische „Zersplitterung“: Anders als in den USA gebe es in Deutschland keine einheitlichen Regeln für den digitalen Markt. Stattdessen gebe es allein 28 Datenschutzregelungen - und 28 Regulierer dazu. Grundlegend für die Weiterentwicklung der digitalen Welt, die Gewinnung außereuropäischer Investoren und die erfolgreiche Entwicklung eigener Start Ups sei aber ein einheitlicher Binnenmarkt. Ein EU-einheitlicher Datenschutz stehe deshalb, genau wie eine Vereinheitlichung des Copyrights, ganz oben auf der Agenda des EU-Kommissars. "Ohne Copyright kann es keinen Wettbewerb, kann es keine offenen Felder für Investoren geben, die in die kontinentale Infrastruktur investieren.", sagte Oettinger in seiner Ansprache. Bis zum Mai wolle er seine Strategie für einen „Single Digital Market“ in Europa vorlegen. OETTINGER FORDERT FLÄCHENDECKENDES INTERNET Eine weitere Maßnahme ist die flächendeckende Bereitstellung des Internets, die mit einem erheblichen Breitbandausbau vorangetrieben werden soll. 15 Milliarden Euro will die EU laut Oettinger für EU-Breitband-Kabel in den nächsten 5 Jahren dafür bereitstellen. Selbst starke Industrieländer wie Deutschland haben hier erheblichen Nachhofbedarf. Trotz der europäischen Finanzspritze bleiben die Streitfragen, wer...
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19. Januar 2015:
Wer ein Auto kauft, googelt zuerst: Welche neuen Modelle gibt es gerade? Wie sind die Bewertungen? Welcher Händler macht die besten Preise? - Dies sind alles Fragen, die sich viele Kunden heute schnell, unkompliziert und unverbindlich online beantworten lassen. Nie war das Angebot größer und täglich gibt es neue verfügbare Informationen. Das große Potenzial der digitalen Welt nutzen jetzt auch Autohändler immer stärker. VOR ALLEM FREIE HÄNDLER INVESTIEREN Vor allem freie Händler setzen mehr und mehr auf Suchenmaschinenoptimierung, Soziale Netzwerke & Co. Eine Studie des Anzeigenportals AutoScout24, die 251 freie und 252 markengebundene Händler in ganz Deutschland telefonisch befragt hat, ergab, dass 47,8% der freien Verkäufer verstärkt in Online Marketing investieren. Sie vergeben damit einen größeren Anteil ihres Marketing Budgets in Online Aktivitäten als markengebundene Händler. Diese vergeben nur 24,4% ihres Geldes in den digitalen Part des Marketing Mixes. 36,6% DER MARKETINGAUSGABEN GEHEN INS ONLINE MARKETING Insgesamt steigen die Online-Aktivitäten des Automarktes. Zwar gibt die Branche nicht generell mehr für Marketing aus, die Fronten der öffentlichkeitswirksamen Arbeit verschieben sich aber: So stieg der Ausgabenanteil für Online Marketing von 25,9% im Vorjahr auf aktuell 36,6%. Ca. 1/3 der 5,5%, die Händler in Marketing-Aktivitäten investieren, geht also mittlerweile in die digitale Sparte....
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