OMB IPR Nachrichten

29. September 2014:
Unliebsame Informationen über die eigene Person oder Firma liest niemand gern im Netz, im schlimmsten Falle wirken sie sich sogar geschäftsschädigend aus. Durch das Urteil des Europäischen Gerichtshofes zum „Recht auf Vergessen“ ist Google nun gezwungen auf Anfrage auch legale Inhalte aus den Suchergebnissen zu löschen. 135.000 Anträge zu insgesamt 483.000 URLs sind bisher beim Internetkonzern eingegangen. Welche Einträge Google dabei löscht und welche nicht, war bisher nicht transparent. Erste Einblicke bietet nun die Studie aus Frankreich, über die unter anderem die FAZ berichtete. Untersuchungsbasis sind Anfragen für 15.061 zu löschende URLs, die rund 3% der Gesamtanfragen an Google ausmachen.Bei dieser Stichprobe zeigt sich bereits, wie schwierig es ist, Suchergebnisse aus Google entfernen zu lassen: ca. 60% der Anträge lehnt der Suchmaschinenbetreiber ab, bei weiteren 5% werden Nachfragen zur Beweiskraft und Relevanz der Argumente fürmeine Löschung gestellt. Die Gründe für eine Ablehnung sind dabei vielfältig, Platz Nr. 1 mit 26% nimmt das (von Google angenommene) Interesse potentieller Kunden an den monierten Suchinhalten ein. Ähnlich sieht es für Nutzer aus, die eigene Beiträge heute nicht mehr in den Suchergebnissen finden möchten, diese Autoreninhalte löscht Google ebenso wenig. Mit 22% ist dies laut Studie der zweithäufigste Ablehnungsgrund. Auch Social Media Profile werden nicht...
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20. Juni 2014:
Die Identifikation des mobilen Shoppers, der die Filiale persönlich besucht, gestaltet sich als schwierig für die Mehrzahl der Händler: Die Commerce Benchmark-Umfrage der Boston Retail Partners fand heraus, dass nur 3% der Händler Online-Kunden auch im Geschäft erkennen und diese daher besser beraten, belohnen und an das Geschäft binden können. 95% sehen die Interaktion mit dem Kunden aber als eine der Top 3-Strategien für ihr Unternehmen. Von den 500 befragten Händlern wollen 75% in den nächsten fünf Jahren Technologien implementieren, um Kunden im Geschäft über ihr Smartphone wiederzuerkennen. Darunter fällt eine bessere Personalisierung sowie Trackingmaßnahmen, um beispielsweise zu erkennen, wenn der Kunde sich in der Nähe des Shops befindet und diesen mit Anreizen dazu zu bringen, den Shop zu besuchen. Das Ziel ist, den traditionellen Verkaufsort (Point of Sale) sowie mobile und online Werbung, Auftragsbearbeitung und Kundenservice zu einer Echtzeit-Handelsplattform zusammenzufügen. 28% der Händler nutzen beispielsweise bereits jetzt mobile Werbung, 62% wollen dies in den nächsten fünf Jahren tun. 63% planen eine „Amazon“-Erfahrung im Geschäft - 16% haben dies schon eingeführt. Quelle: http://goo.gl/7GzuoZ...
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17. Juni 2014:
93% der Kunden ziehen heute vor größeren Investitionen das Internet zu Rate, um sich vorher zu informieren. Deutlich weniger Menschen holen in Fachgeschäften (68%) oder über Freunde und Bekannte (29%) Informationen ein. Die Recherche ist auch sehr zeitintensiv: Nur 5% der Befragten beschäftigen sich weniger als eine Stunde damit, die meisten (32%) suchen zwischen drei und fünf Stunden nach Produkten. Dabei werden überwiegend mindestens drei Produkte miteinander verglichen. Rund 77% nutzen dabei vor allem Vergleichsportale, 71% Ratgeber- und Testseiten und 60% die Webseiten der Hersteller direkt. Im Rahmen der Umfrage wurden 1.143 gutverdienende Menschen zwischen 36 und 65 Jahren befragt, die bereits ein Produkt ab 4.000 Euro über das Internet angefragt haben. Zu den befragten Produkten zählen unter anderem Solaranlagen, Küchen und  Fenster. Die Kaufentscheidung fällt laut Studie demnach schon im Internet. Anbieter- und Preisvergleiche sind für 70% werden als am hilfreichsten bewertet, dicht gefolgt von Kundenbewertungen (69%). Kriterien, die ein Anbieter erfüllen muss, damit die Entscheidung auf ihn fällt, sind vor allem ein gutes Preis-Leistungsverhältnis (relevant für 88% der Befragten), persönliche und kompetente Beratung (65%), gute Kundenbewertungen (59%) sowie schnelle Kontaktaufnahme (57%) und zeitnahe Angebote (56%). Quelle: http://goo.gl/fxy4Fn...
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11. Juni 2014:
Das Statistikportal statista legt in seiner aktuellen Studie „Online Shops 2014 – Was macht Shops erfolgreich?“ offen, dass Shops mit einer großen Anzahl Visits nicht zwangsläufig mehr Conversions erzielen. Außerdem legt der Online-Handel - wie schon bei anderen Studien deutlich - weiterhin in Deutschland zu. Von 2012 auf 2013 stieg der E-Commerce-Umsatz um 12,2% auf 33 Milliarden Euro. Rund 80% der befragten Nutzer kaufen über Online Shops ein. Dabei sind nicht nur die Auswahl der Bezahlmöglichkeiten und die Liederbedingungen für den Kauf ausschlaggebend, sondern vor allem der Aufbau der Startseite, ein anspruchsvoller und hochwertiger Eindruck des Shops sowie die Struktur des Katalogsystems. Zalando zählte zu den Shops mit dem stärksten Traffic: im März 2014 waren es 10,29 Millionen Visits, knapp doppelt so viele wie beim Elektronikversandshop von Conrad. Dafür generiert Conrad im Verhältnis mehr Kaufabschlüsse: 90%, im Gegensatz zu Zalandos 83,3%. Die Studie wurde zum ersten Mal durchgeführt. Statista untersuchte dabei 2.104 Online Shops aus 17 Branchen in den Bereichen Aufbau und Visibility, Vertrauen und Sicherheit, Bezahlung, Service und Lieferbedingungen. Außerdem wurden 5.300 Online Shopper zu ihrem Kaufverhalten im Internet befragt. Quelle: http://goo.gl/ktXIdL...
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02. Juni 2014:
Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar kritisiert am ursprünglichen Formular des Link-Löschauftrags von Google vor allem die Notwendigkeit, zur Identifikation einen Lichtbildausweis anhängen zu müssen. Dies sei in Deutschland aufgrund des Personalsausweisgesetzes unzulässig. Außerdem kritisierte er, dass Google nicht deutlich mache, über welchen Zeitraum die Kopie gespeichert würde. Google reagierte nun mit den Angaben, dass ein Dokument hochgeladen werden müsse, das die betreffende Person identifiziert - mit ausdrücklicher Betonung, dass dies kein offizielles Dokument wie ein Personalausweis sein muss und für die Identifikation nicht benötigte Daten geschwärzt werden können. Die Kopie des Dokuments, so Google, werde einen Monat nach dem Beenden des Löschverfahrens gelöscht. Wie lange die einzelnen Verfahren dauern werden, ist bisher noch unklar. Google soll am 30. Mai über 12.000 Aufträge erhalten haben - 40% davon, das heißt die überwiegende Mehrheit, aus Deutschland. Danach folgen u.a. Spanien (14%), Großbritannien (13%), Italien (3%) und Frankreich (2%). Am 13. Mai hatte der Europäische Gerichtshof (EuGH) beschlossen, dass Google Links auf private Daten löschen muss, wenn dies von der betreffenden Person verlangt wird. Lehnt Google, bzw. die betroffene Suchmaschine diesen Auftrag ab, können Bürger die zuständigen Datenschutzbeauftragen einschalten oder klagen. Google reagierte zwei Wochen nach Urteilsverkündung mit einem neuen Formular für die...
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