OMB IPR Nachrichten

30. Mai 2014:
Gut zwei Wochen nach der Urteilsverkündung des Europäischen Gerichtshofs, dass Google Links zu sensiblen Daten unter Umständen löschen muss, hat der Konzern mit einem Formular auf der Google-Webseite reagiert. Damit können Europäer nun persönlich die Löschung beantragen. Notwendig ist eine Aufzeichnung von jedem ungewünschten Link mit einer Begründung für die Löschung. Zur Vermeidung von Missbrauchsfällen muss zusätzlich eine Kopie eines gültigen Lichtbildausweises hochgeladen werden. Es ist auch möglich, für eine andere Person die Entfernung zu beantragen - dann muss neben einem Lichtbildausweis dieser Person auch eine Bevollmächtigung angehängt werden. Die Schwierigkeit in der Bearbeitung der Aufträge liegt darin, zwischen dem „Recht des Einzelnen auf Vergessenwerden“ und dem Informationsrecht der Öffentlichkeit abzuwägen. Ein Beraterausschuss soll diesbezüglich helfen. Darin sitzen der Ex-Konzernchef Eric Schmidt, Wikipedia-Gründer Jimmy Wales, Experten der Universitäten von Oxford und Leuven, Frank La Rue - der Uno-Sonderberichterstatter für das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung sowie der ehemalige oberste Datenschützer Spaniens, José Luis Pinar. Den Link zum Löschauftrag finden Sie hier: https://support.google.com/legal/contact/lr_eudpa?product=websearch# Quelle: http://goo.gl/XjmDL6 ...
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04. Mai 2014:
Die American Marketing Association (AMA) und die Word of Mouth Marketing Association (WOMMA) haben in ihrer ersten „The State of Word of Mouth“-Umfrage 328 Marketing-Fachleute verschiedenster Unternehmensbereiche im Herbst 2013 befragt. Dabei kam heraus, dass 64% dem Bereich Social Media und Word of Mouth mehr Effektivität zusprechen als traditionellen Marketingmaßnahmen. 26% der Umfrageteilnehmer sehen Online Social Media Marketing als einen Etatschwerpunkt an, das Pendant OfflineWord of Mouth kommt auf 21%. Am meisten investieren die Unternehmen zwar in Kundenservice (54%), E-Mail-Marketing (40%), Customer Relationship Management (39%) und digitale Werbung (36%), aber dafür sollen die Budgets für den Bereich Social Media bei 70% der Unternehmen angehoben werden. Das ist mehr als für jeden anderen Teil des Marketing Mix - das Budget für Offline Word of Mouth soll beispielsweise nur um 29% wachsen und die zweitgrößte Investitionserhöhung, 59%, ist für die digitale Werbung angesetzt, also ebenfalls einem Online-Marketing-Bereich. Fernsehen liegt auf dem letzten Platz bei 9%. Im Rahmen der Umfrage wurden 19 Taktiken im Bereich Social Media und Word of Mouth-Marketing analysiert. Zwei Drittel der befragten Firmen gaben hier an, schon sechs der Techniken angewandt zu haben, die Bezug zum Bereich Online Social Media haben. Die Top 3 sind hierbei das Erstellen und...
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29. April 2014:
Nach der aktuellen Deloitte-Studie „The New Digital Divide“ hat die Nutzung von Smartphones, Tablets und Desktop Computern großen Einfluss auf die Verkäufe auch in den Geschäften „um die Ecke“. Demnach sind digitale Interaktionen für 36 Cent jedes US-Dollars ursächlich, der in einem Shop ausgegeben wird. Ende 2014 soll der Einfluss sogar auf 50% steigen und somit nicht 1,1 Billionen US-Dollar, sondern 1,5 Billionen US-Dollar an In-Store-Verkaufsanteilen ausmachen. Für die Studie wurden über 2000 repräsentative Kunden im November 2013 befragt. Diese Zahlen sind bedeutend größer als die eigentlichen Verkaufszahlen für mobiles Shopping über Smartphones: In den USA ist dessen Höhe geschätzt heute etwa 40 Milliarden US-Dollar. Nach den Daten der Deloitte Studie liegt der Einfluss von mobilen Telefonen auf den Verkauf in einem Geschäft bei $593 Milliarden US-Dollar. Kurzum bedeutet diese Entwicklung, dass Kunden, die ein digitales Gerät während ihrer Shopping-Tour nutzen, mit 40% mehr Wahrscheinlichkeit einen Einkauf in einem Geschäft tätigen als solche Kunden, die kein mobiles Gerät zu Rate ziehen. Laut der Studie nutzen 84% der Geschäftsbesucher jedoch ein mobiles Gerät vor oder während ihrem Einkauf. 22% geben dabei dann auch mehr aus aufgrund der digitalen Informationssuche. Etwas über die Hälfte von diesen geben an, rund 25% mehr auszugeben...
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17. April 2014:
In einem offenen Brief an den Google-Vorstandsvorsitzenden Eric Schmidt beschreibt Mathias Döpfner in der FAZ seine düstere Einschätzung des Google-Imperiums. Als größtes, vom Kartellamt als marktherrschend bezeichnetes deutsches Verlagshaus mit 9% Marktanteil in der Printwerbung bezeichnet er seinen Verlag dennoch als „David“ gegenüber dem Internetriesen Google. Sein Unternehmen sei abhängig von Google, da es unter den Suchmaschinen keine Alternative zur Sicherung oder Steigerung der Online-Reichweite gebe. Dies sei auch für andere Verlagshäuser der Fall. Google hingegen sei nicht umgekehrt abhängig von einem Haus wie Axel Springer oder anderen Medienhäusern. Wie Döpfner beschreibt, baut Google seine Herrschaft durch kontinuierliche Einkäufe von Unternehmen in anderen einflussreichen Bereichen - wie dem Kauf von Haustechnik-Hersteller Nest und dem Drohnenhersteller Titan AeroSpace - aus. Döpfner kritisiert hierbei vor allem die EU-Kommission, die gegen das globale Netzmonopol Google seiner Meinung nach nicht nachdrücklich genug vorgeht. Er schlägt Eric Schmidt vor, Algorithmus-Änderungen transparenter offenzulegen, die Suchergebnisse in Google nach klaren quantitativen Kriterien zu listen und Kundendaten nur dann zu speichern und zu nutzen, wenn dies vom Kunden selbst so gewünscht wird. Der offene Brief ist eine Antwort auf einen Artikel von Eric Schmidt in der FAZ, in dem er die Chancen von Google und...
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16. April 2014:
Im Januar 2014 befragte die Local Search Association (LSA) in Zusammenarbeit mit Thrive Analytics 1.058 Smartphone-Benutzer über deren Suchverhalten. Die „Local Mobile Trends“-Studie kommt zu dem Ergebnis, dass 47% der Befragten innerhalb von 30 Tagen nach Restaurants suchten, 44% nach Pizza und 38% nach Geschäften im Einzelhandel. Um Informationen zu bekommen, nutzt die Mehrheit (61%) Suchmaschinen wie Google, Yahoo oder Bing. Für 35% ist die Webseite des jeweiligen Unternehmens erster Anhaltspunkt, 27% verlassen sich jeweils auf die gedruckten und die online- Gelben Seiten, 25% auf die Suchfunktion des Handys. Dicht dahinter folgen Bewertungen und Reviews auf Portalen wie beispielsweise Yelp (22%) sowie Informationssuche über soziale Medien (20%). Am wichtigsten bei der Auswahl der lokalen Suchoptionen ist für die meisten Umfrageteilnehmer (65%) die kostenlose Informationsgewinnung, dicht gefolgt von vertrauenswürdigen Angaben (59%), schneller Informationsdarbietung (58%) und der Anzeige relevanter Suchergebnisse (54%). Die richtige Anzahl an Informationen wollten 44% sehen, 41% freuen sich über die Möglichkeit, wenn noch weitere detaillierte Informationen zu finden sind und weitere 41% ziehen werbefreie Suchquellen vor. Die Studie vergleicht außerdem das Suchverhalten der verschiedenen Altersgruppen. Unter den 18-29jährigen (auch unter dem Begriff „Generation Y“ zusammengefasst) sind Anwälte, Haustier-Serviceleistungen sowie Banken und Versicherungen unter den am...
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