OMB ORM Nachrichten

10. November 2017:
Wer auf dem Sprung ist und unter Umständen ein schnelles Business-Lunch oder ein spontanes Dinner mit der durchreisenden Freundin sucht, hat nun noch bessere Möglichkeiten, über die lokale Suche bei Google fündig zu werden: Bisher wurden bereits die Stoßzeiten in einer Balkentabelle dargestellt, jetzt schätzt Google auch die Wartezeit zu einem bestimmten Zeitpunkt, wenn man auf diese Balken klickt. Dieses Feature soll nun bald auch bei Google Maps erscheinen – und ist neben Restaurants auch für Supermärkte – zunächst wohl nur in den USA - geplant. Lokale Suche immer wichtiger Wer ein Abend- oder Mittagessen schon vorplant, reserviert in der Regel einen Tisch. Da ist die Wartezeit relativ unerheblich – doch gibt es durch den aktuell immer schnelllebigeren Alltag oft spontane Terminverschiebungen und Gegebenheiten, die ein langes Vorausplanen unmöglich machen. Dann ist die lokale Suche nach einem passenden Café oder Restaurant in der Nähe essenziell. Unter Zeitdruck ist die Wartezeit ein wichtiges Entscheidungskriterium, ob man zu diesem geht oder sich doch lieber kurzfristig umentscheidet, wenn die Wartezeit bei dem anderen deutlich geringer ist. In der lokalen Suche schnell gefunden zu werden kann hier Kunden on the go gewinnen – eben solche, die keinen konkreten Plan haben, aber...
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11. Oktober 2017:
Im Zeitalter des Web 2.0 haben sich neue Kommunikationswege eröffnet. Es fungieren schon lange nicht mehr nur die Printmedien als Stellenportale für Arbeitssuchende. Das Online-Angebot hat sich zunehmend vergrößert und Plattformen wie Stepstone, Jobscout24. oder Monster.de werden von mehr als der Hälfte aller Deutschen regelmäßig als Informationsquelle zu neuen Stellenangeboten genutzt. Auch die sozialen Medien gewinnen bei der Online-Jobsuche immer mehr an Bedeutung. Eine aktuelle Studie belegt, dass Xing mit 15 Prozent am meisten verwendet wird. Dahinter folgen Facebook mit 7 Prozent und Linkedin mit 6 Prozent. Reputation der Unternehmen für Bewerber wichtig Ist ein interessant klingendes Angebot gefunden, folgt schnell der zweite Schritt: Jobsuchende gelangen heutzutage innerhalb weniger Klicks an Informationen über ihren neuen potentiellen Arbeitgeber. Dabei sind vor allem die Quellen bedeutsam, die nicht von dem Unternehmen selbst stammen. Auf die unabhängige Meinung von anonymen Personen wird immer mehr Wert gelegt, da man davon ausgehen kann, dass diese nicht manipuliert wurden. Das kann zwar Chancen, aber auch hohe Risiken für den Arbeitgeber bergen, da schlechte Bewertungen nicht selten zum Ausschlusskriterium für den Arbeitssuchenden zählen. Je höher der Bildungsstand, desto wertvoller ist eine gute Reputation Der Studie zufolge wirkt für jeden fünften aller Akademiker eine schlechte Online-Reputation abschreckend und...
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29. September 2017:
Die meisten Unternehmen wünschen sich für ihre Produkte oder Dienstleistungen online gute Bewertungen, am besten mit 5-Sternen. Das Ergebnis einer Datenanalyse des Spiegel Research Center der Northwestern Universität Illinois ergab nun allerdings, dass schlechtere Produktbewertungen für Unternehmen von Vorteil sein können. Bewertungen mit weniger als der vollen Bewertungszahl wirken authentischer und tragen letztendlich zur Kaufentscheidung bei. Bedeutung von Kundenbewertungen wächst Schon lange sind gefälschte Kundenrezensionen auf Seiten wir Amazon und Co. ein großes Problem für potenzielle Kunden und den Händler selbst. Der Internetriese hat angekündigt, härter gegen die falschen Reviews zu Produkten vorzugehen, Fokus liegt hierbei hauptsächlich auf den 5-Sterne-Bewertungen, denn Kundenbewertungen gewinnen immer mehr an Bedeutung. Die Kaufentscheidung kann durch diese Erfahrungsberichte maßgeblich beeinflusst werden. Sind diese jedoch durchgehend positiv, wird der potenzielle Käufer doch eher misstrauisch. Welche Bewertungen am glaubwürdigsten sind Im Rahmen der Studie stellte Tom Collinger, Executive Dircetor des Spiegel Research Centers, die These auf, dass besonders weniger gute Bewertungen die Kaufentscheidung beeinflussen, da diese als weniger verdächtig eingeschätzt werden. Die optimale Bewertungszahl liegt laut Studie bei einer Skala bis 5 zwischen 4,2 bis 4,5, diese fallen am stärksten ins Gewicht bezüglich des Einflusses auf die Kaufentscheidung. Besonders bei Produkten oder...
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21. August 2017:
Die aktuelle „Total Retail 2017“-Studie aus dem Hause PwC nahm auch in diesem Jahr die Shopping-Trends der Zukunft ins Visier. Als Resultat präsentiert die Studie sechs Trends, die gemäß den Erkenntnissen der Studie, in Zukunft besonders relevant für den (Online)-Handel sein werden. Hierbei spielen auch Themen wie die Sichtbarkeit in Suchmaschinen sowie die Schaffung einer möglichst zielführenden Customer Experience eine Rolle. Gleichzeitig gilt es, Kunden über die eigene Website und über einen ausgeprägten Kundenservice möglichst langfristig an das eigene Unternehmen zu binden. 25.000 Menschen weltweit – darunter 1.000 Deutsche - wurden im Rahmen der Studie zu ihrem Kaufverhalten befragt. Punkt eins: Handelsriese Amazon bestimmt den Online-Handel wie kein anderer weltweit. Gleichzeitig sinkt die Kundenloyalität besonders in Deutschland. Der stationäre Handel wird vermehrt zu einem Vorzeigeraum für Produkte, das mobile Shopping wird immer relevanter und die sozialen Netzwerke sind Inspirationsquelle Nummer eins. Zu guter Letzt wird die Online Reputation immer wichtiger, denn das Vertrauen vor allem in die Datensicherheit wächst. Wer sich diese Trends zu Herzen nimmt, kann den Handel langfristig bestimmen. 1. Amazon beherrscht den Welthandel Wenig überraschend ist die Tatsache, dass 90% der befragten Deutschen bei Amazon einkaufen. Der Konzern richtet seine gesamte Dienstleistungs- und Produktpalette auf den Kunden...
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03. August 2017:
Im Mai 2014 beschloss der Europäische Gerichtshof (EuGH) in einem viel beachteten Urteil, dass jeder EU-Bürger ein „Recht auf Vergessenwerden“ besitzt. Links in Suchmaschinen, die sich auf personenbezogene, ungewünschte oder falsche Sachverhalte beziehen, können im Rahmen eines Antrags an den Suchmaschinenbetreiber und nach individueller Prüfung gelöscht werden. Die jeweiligen Seiten, auf die verlinkt wird, bleiben dabei jedoch bestehen. Bei rechtsverletzenden Inhalten wiederum, wie etwa einer falschen Bewertung, kann vom Betreiber verlangt werden, den gesamten Content zu löschen. Besonders Dienstleister und Händler sind davon betroffen, wenn etwa bei Google Maps oder Google Plus Fake Bewertungen publiziert werden. Die Bearbeitung des Löschprozesses kann sich allerdings einige Tage bis Wochen hinziehen. Das ist für Dienstleister mehr als schädigend, daher hat eine Anwaltskanzlei wegen verzögerter Bearbeitungszeit am Landgericht Hamburg gegen den Internetriesen geklagt. Am 24. März 2017 fällte das Landgericht nun ein Urteil. Bei einfachen Löschvorgängen reichen wenige Tage Google hatte sich sechs Tage Zeit gelassen, um den gemeldeten Fall der Anwaltskanzlei zu bearbeiten und den Autor der Bewertung zu kontaktieren. Diesem wurde von dem Suchmaschinenbetreiber eine weitere Woche Zeit gegeben, Einspruch zu erheben. Das Landgericht Hamburg urteilte nun, dass Google für die falsche Bewertung des Nutzers haftet. Bei einem solch einfachen Fall hätten...
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