OMB ORM Nachrichten

25. August 2014:
10 Jahre nach der Unternehmensgründung und zwei Jahre nach dem Börsengang gibt es für Anleger Grund zur Freude: der Aktienkurs von Yelp stieg im letzten halben Jahr um ganze 60%, sodass das Unternehmen mittlerweile schwarze Zahlen schreibt.Yelp gilt als die erfolgreichste Plattform für Kundenbewertungen. Restaurants, Shops und Dienstleister können kostenpflichtig Profile erstellen und profitieren dann bestenfalls vom öffentlichen Feedback. Die Zahl der Unternehmen, die bereit sind, für diesen Service zu zahlen, liegt mittlerweile bei 79.000 – 55% mehr als im Vorjahr. Trotzdem ist das Potenzial noch nicht ganz ausgeschöpft: allein im letzten Quartal kamen 5.900 neue Businesskunden dazu. Aktuell expandiert Yelp vor allem in Mittel- und Südamerika. Zu den zuletzt dazugekommenen Ländern gehören Mexiko, Argentinien und Chile. Auch in Portugal wird die Plattform seit Kurzem verwendet, damit ist sie in 28 Ländern vertreten. Bei dieser Größe gehören zu den Konkurrenten schon nicht mehr kleine Startups. Stattdessen gelten Google und Facebook  als Mitbewerber, da sie teilweise ähnliche Dienste anbieten. So schickt Google neben den Bewertungsoptionen bei Maps auch City Experts ins Rennen, Facebook dagegen tritt mit  Facebook Places an. Allgemein gelten die Aussichten für Communities rund um Onlinebewertungen und Kundenrezensionen als äußerst vielversprechend. So geben 90% der User solcher Seiten an,...
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22. August 2014:
Die Möglichkeit, Inhalte gezielt aus den Suchergebnissen bei Google entfernen zu lassen, wurde in den letzten Monaten stark diskutiert. Jetzt veröffentlichte der Suchmaschinenanbieter in einem Transparenzbericht, zu wie vielen Löschanträgen es üblicherweise kommt und warum. Google unterscheidet dabei zwischen zwei Arten von Antragstellern: Behörden wie Gerichten oder Polizei und Firmen, die gegen Urheberrechtsverstöße vorgehen. Die Zahl der Löschanträge von behördlicher Seite aus ist relativ gering. Im ersten Halbjahr 2013 gab es davon in Deutschland 138, meist aufgrund von Verstößen gegen das Persönlichkeitsrecht. In weit selteneren Fällen geht es aber auch um das behindern fragwürdiger Inhalte, etwa bei Volksverhetzung und Gewaltdarstellungen. Dagegen liegt die Zahl der Anträge auf Löschung aufgrund von Urheberrechtsverletzung weltweit allein im letzten Monat bei über 30 Millionen. Ganz vorne auf Seiten der Antragsteller liegt die British Recorded Music Industry (BPI) mit 6.335.726 gemeldeten URL. Zur BPI gehören unter anderem Warner Music UK und Sony Music Entertainment. Entsprechend dazu handelt es sich bei den URL, die nicht mehr durch Google angezeigt werden sollen, vor allem um Seiten von Download- und Tauschplattformen, auf denen Tracks, Alben und Filme angeboten werden. Seit dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs zum „Recht auf Vergessen“ ist es jetzt auch möglich, legale Inhalte entfernen zu...
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06. August 2014:
Yelp: Mit Gewinn auf Erfolgskurs Im zweiten Quartal 2014 kann Yelp einen Umsatz von 88,8 Millionen US-Dollar verzeichnen. Um ganze 61% konnte sich das Unternehmen hiermit im Vergleich zum Vorjahr steigern. Zum ersten Mal erwirtschaftete Yelp seit seinem Börsengang Gewinne in Höhe von 2,7 Millionen US-Dollar. Ein großer Sprung im Vergleich zum Vorjahr. Im gleichen Zeitraum musste Yelp 2013 einen Verlust von 0,9 Millionen US-Dollar verzeichnen. Grund genug, dem folgenden Quartal mit Begeisterung entgegenzusehen: Das Bewertungsportal erwartet einen Umsatz von 98 bis 99 Millionen US-Dollar. Yelp-CEO Jeremy Stoppelman führt den Erfolg des vor zehn Jahren gegründeten Unternehmens zurück auf eine konsequente Konzentration und Umsetzungsfähigkeit in allen Bereichen des Unternehmens. Trotzdem stünden noch Herausforderungen bevor im Bereich Local. Zudem gab Yelp einen Einblick in die Nutzerzahlen. Demnach finden monatlich 68 Millionen Besucher den Weg auf das Bewertungsportal. Das sind 51% mehr als im Vorjahreszeitraum. Aktive lokale Geschäftskonten gibt es inzwischen 79.900, was eine Zunahme um 55% bedeutet. Für die User hat sich Yelp etwas Neues einfallen lassen: Seit wenigen Tagen ist es möglich, zu den Restaurantkritiken Videos hochzuladen. Über das Portal können Trends festgestellt werden. So hat sich die Kurve des Suchbegriffs "gluten free" in den USA über...
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13. Juni 2014:
iPhone-Nutzer können schon seit dem 7. Mai über die Amazon Local App Restaurants und andere Dienstleister bewerten. Amazon Local sendet an seine Nutzer Gutscheine, beispielsweise für 2 für 1-Essensdeals in der nahen Umgebung. Die Aktualisierung der App ermöglicht eine Bewertung für die Einrichtungen, die an dem Programm teilnehmen. Yelp oder Google’s Zagat zeigen sich bisher noch nicht besorgt, dass ihnen die Kundenrezensenten dadurch abwandern. Laut Reuters plant Amazon bis zum Ende des Jahres einen eigenen Marketplace für Restaurants und Dienstleister aller Art in der Umgebung der Kunden. Darüber sollen beispielswiese Babysitter, Handwerker oder Friseure gefunden werden. Die Bewertungsfunktion in der App ist ein weiterer Hinweis darauf, dass Amazon diesen Plan in die Tat umsetzen wird. Bisher wurden noch nicht viele Rezensionen abgegeben, und einige davon beziehen sich auch zu sehr auf die Gutscheine anstatt auf die Restaurants selbst. Dennoch hat sich Amazon im Bereich der Produktbewertung als für Kunden zuverlässige Quelle etabliert und kann daher in diesem Bereich ebenfalls an Macht gewinnen. Quelle: http://goo.gl/D7Fh3O
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22. Mai 2014:
Die großen Bewertungsportale der Reisebranche, unter anderem TripAdvisor, Expedia und Booking, stehen unter Beobachtung des italienischen Kartellamts. Der Verdacht: TripAdvisor soll nicht genug Maßnahmen gegen gefälschte Bewertungen durchführen. Bei Expedia und Booking wird gemutmaßt, dass diese marktmissbrauchende Preispolitik betreiben. Zahlreiche Verbraucher sowie Hotel- und Restaurantbesitzer hätten sich bei der italienischen Wettbewerbsbehörde (Autorità Garante della Concorrenza e del Mercato) über TripAdvisor beschwert. Die Behörde prüft nun, ob Bewertungen von Kunden und die von Hotels bezahlten Anzeigen eindeutig getrennt werden. Negative Bewertungen können laut Wettbewerbsbehörde großen Einfluss auf die italienische Reisebranche haben. Zusätzlich gibt es Anzeichen, dass Booking und Expedia eine Monopolstellung bei Hotelreservierungen innehalten. Rund drei Viertel der Reservierungen werden laut Behörde über die Portale getätigt. Durch diese Macht  sollen die Portale den Hotels deutlich niedrigere Preise abverlangt haben. Online-Portale dürften laut der italienischen Wettbewerbsbehörde ihre Niedrigpreise dem Kunden nicht direkt anbieten. Letztes Jahr hatte das Portal HRS versucht, „Bestpreisgarantien“ von Hotels zu verlangen. Dies aber wurde bereits vom italienischen Kartellamt verboten. Quelle: http://goo.gl/YAjZiC...
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