OMB SEA Nachrichten

19. Juli 2018:
Bei Google stehen in den kommenden Wochen einige tiefgreifende Veränderungen an, die auch Online-Werbetreibende betreffen werden.  So wird die bisher als Google Adwords bekannte klick-basierte Vermarktungsplattform in „Google Ads“ umbenannt und folgt damit dem Vorbild von Facebook und Twitter, die mit ihren Diensten für bezahlte Online-Werbung bereits die Bezeichnung „Ads“ verwenden. Die Suchmaschine möchte somit die Bandbreite des Angebots, welches hinter dem Namen steckt, Rechnung tragen, denn über die Jahre hinweg hat Google die bisherigen Text-Anzeigen um eine Vielfalt anderer Funktionen erweitert.  Auch andere Namen sind von den Veränderungen betroffen, "DoubleClick Search" heißen jetzt "Search Ads 360. Werbe-Tools wie der "DoubleClick Bid Manager", der "Campaign Manager" und das "Studio and Audience Center" werden jetzt unter dem Namen "Display & Video 360" vereint. Es werde versucht die bisherigen Werbe-Werkzeuge neu zu strukturieren und zu einer Marketing Plattform zu bündeln. Die Umstrukturierung wird laut Google jedoch schrittweise von statten gehen, sodass Nutzer nach und nach an die Veränderungen herangeführt werden. Man versuche, den hohen Erwartungen gerecht zu werden und die Zusammenarbeit zwischen Firmen, Agenturen und kreativen zu vereinfachen. Google passt sich zudem, wie aus der Meldung hervorgeht, dem neuen Zeitgeist der Smartphones an.   Hier wird zusätzlich erklärt...
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17. November 2017:
Nicht nur die sozialen Netzwerke überarbeiten ihre Apps zurzeit in hoher Frequenz. Auch Google springt auf den Zug der Veränderung und Anpassung auf. Nach Änderungen bei Google Home und der Google App folgt nun auch Google Maps. Nutzer sehen nun anhand eines neuen Farbschemas auf den ersten Blick, was es wo in der Umgebung zu finden gibt. Acht Kategorien führt der Internetgigant auf seinem Blog auf. Außerdem wird die Anzeige der Routenplanung, des Personennahverkehrs und des Erkundens der Umgebung erneuert, um relevante Informationen besser darzustellen. In den nächsten Wochen sollen die Änderungen in Kraft treten und auch verbundene Apps miteinschließen, wie etwa Google Earth, Assistant und Android Auto. Acht Farben für bessere Übersichtlichkeit Sie öffnen Google Maps, um schnell die Bars im Umkreis angezeigt zu bekommen? Halten Sie nach orangenen Farben Ausschau – das ist die „Food and Drink“ – Kategorie. Mittelblau gekennzeichnet sind die Einkaufsmöglichkeiten (sowohl Einkaufszentren als auch Supermärkte), blaugrau Bürgerämter oder Gebetshäuser. In dunklem türkis finden sich Unterhaltungshäuser wie Kinos, Museen oder Touristeninformationen, helles türkis bezeichnet Transitstationen wie Haltestellen von Bussen, Zügen und Fähren oder Flughäfen. Outdoor-Plätze wie Parks, Friedhöfe und Campingplätze sind passend grün markiert. Krankenhäuser, Apotheken und Ärzte erhalten eine pinke Farbgebung....
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12. Juni 2017:
Die Spekulationen haben sich bewahrheitet: Anfang 2018 wird Google seinen Browser Chrome mit einer Adblocker-Software ausstatten. Das Unternehmen wolle so den Kampf gegen schlechte Online-Werbung unterstützen. Dazu hat sich Google der „Colation for better Ads“ angeschlossen, die in Folge auch definieren wird, welche Werbeformate dem Adblocker in Chrome zum Opfer fallen. Geblockt werden also nicht sämtliche Werbebotschaften, sondern nur diejenigen, die von der Initiative als nicht akzeptabel eingestuft werden. Dazu zählen Full Page Interstitials, also Anzeigen, die den gesamten Webseiten-Content überdecken, Anzeigen, die sofort mit Ton starten und Flash Ads. Zudem werden die Werbeanzeigen auf dem mobilen Browser ausgeblendet, sobald die Werbebanner-Dichte 30 Prozent übersteigt. Warum geht Google gegen störende Werbung vor? Wie Google bekannt gab, wird die Software standardmäßig sowohl in der mobilen als auch in der Desktop-Version des beliebten Browsers (der weltweite Marktanteil von Chrome liegt mobil bei rund 47 Prozent, auf dem Desktop bei fast 58 Prozent) integriert. Nutzer können die Anwendung jedoch eigenständig ein- und ausschalten. Der „Coalition for better Ads“ schlossen sich im Herbst vergangenen Jahres bereits namhafte Unternehmen wie Facebook und Procter & Gamble an. Ziel sei es, mit besseren Werbeformaten das digitale Nutzererlebnis zu verbessern. Dazu sollen neue...
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06. Juni 2017:
Neben der zunehmenden Fokussierung auf den E-Commerce hat Google auf seiner Entwicklerkonferenz I/O bekanntgegeben, mit „Google for Jobs“ auch in den Bereich der Internet-Stellenanzeigen einzusteigen. Ganz neu ist die Idee nicht: Google versuchte bereits im Jahr 2000 in den Markt der Online-Jobbörsen einzusteigen – damals jedoch ohne Erfolg. Inzwischen sieht sich der Konzern jedoch dazu in der Lage, den Stellenmarkt erneut in Angriff zu nehmen. Vorerst nur in den USA wird ein Bot Millionen Stellengesuche und -angebote aus dem Internet sammeln und ordnen und soll den Nutzern dabei helfen, für sie relevante Angebote einfacher zu finden, anstatt die diversen Jobportale einzeln zu durchforsten. Das Konzept ähnelt hierbei stark den Mechanismen, die Google bereits für Preisvergleiche, Nachrichten oder Bilder nutzt. LinkedIn begrüßt „Google for Jobs“ Überraschenderweise begrüßen vermeintliche Konkurrenten wie LinkedIn und Facebook Googles Vorstoß: So erklärte Dan Shapero von LinkedIn beispielsweise, dass das Unternehmen die neue Funktion der Suchmaschine als Potenzial sehe, die auf LinkedIn inserierten Jobs besser zu vermitteln. In der Präsentation hat Google erklärt, dass man die Ergebnisse so präzise wie möglich ausliefern möchte und die Inserate mit zusätzlichen Informationen wie etwa der Fahrtzeit zum Arbeitsort aufwerten wolle. Zudem soll es möglich sein, sich...
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29. Mai 2017:
In den USA ist Google mit der Einführung eines Buttons in den SERPs (Seach Engine Results Pages), mit dem Nutzer einkaufen können, ohne die Google-Umgebung zu verlassen, in die Beta-Phase gegangen. Wenn Google die Anwendung zukünftig mehr und mehr Händlern zur Verfügung stellt, könnte das auch Folgen für den E-Commerce haben. Im Konkreten gestaltet sich die Funktion des Buy-Buttons wie folgt: Bei den mobilen Shopping-Anzeigen gelangen Nutzer direkt von den Suchergebnissen auf eine Landing Page von Google, auf der sie das gewünschte Produkt erwerben können. Google leitet die Bestellung an den jeweiligen Händler weiter. Voraussetzung dafür ist momentan noch die Anmeldung beim Google-eigenen Bezahlsystem „Google Wallet“. Bereits vor rund zwei Jahren hatte das Unternehmen die Funktion getestet. Bekleidungshersteller wie UGG und Under Armour gehörten zu den ersten, die ihre Produkte auf diese Weise vertreiben. Bei der Integration des Systems gab es laut Aussagen einiger Experten zunächst technische Verzögerungen. Auch Händler waren unsicher, ob sie ihre Kundschaft auf diesem Weg erreichen würden. Doch mittlerweile hat Google das Programm neben der Suche auf Smartphones auch auf Tablets ausgeweitet und um weitere Produktkategorien ergänzt. Fluch oder Segen? Händler müssen abwägen Die Intention Googles, das System des Direktkaufs auszubauen,...
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