OMB SEA Nachrichten

17. August 2016:
Facebook geht nun noch strikter gegen Adblocker – also Browser-Erweiterungen, mit denen man Werbung ausblenden kann – vor, gibt seinen Nutzern jedoch gleichzeitig die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, welche Art von Werbung sie auf Facebook sehen wollen. Werbung finanziert Qualität Usern, die einen Adblocker nutzen, wird auf Facebook jetzt trotzdem Werbung angezeigt. Da Werbeeinnahmen die Hauptumsatzquelle des von Marc Zuckerberg gegründeten Unternehmens ist, verwundert es nicht, dass das soziale Netzwerk streng gegen das Filtern der Werbeanzeigen vorgeht. Facebook-Manager, Andrew Bosworth, hat die Entscheidung in einem detaillierten Blog-Eintrag jedoch auch mit dem Mehrwert, die Werbung für die Internet-User hat, begründet: „Werbeanzeigen unterstützen unsere Mission, Menschen die Möglichkeit zu geben, Inhalte zu teilen und die Welt offener zu gestalten und sie zu vernetzen", so Bosworth. Er führt diese These in seinem Text weiter aus und argumentiert, dass ohne die Unterstützung von Werbeanzeigen das Geld fehle, mit dem sich etwa der Journalismus – oder auch Facebook – finanzieren. Gute Werbung vs. Schlechte Werbung Dennoch hat Facebook eine klare Definition, welche Art von Werbung auf dem sozialen Netzwerk akzeptabel ist und welche nicht: „Wir alle...
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22. Juli 2016:
Die Umsätze der Suchmaschinenwerbung (SEA) sind in den letzten Jahren angestiegen, dies zeigen die aktuellen Erhebungen des Internetportals Statista, das u.a. internationale Webaktivitäten auswertet. Der Trend setzt sich besonders durch das Fortschreiten der Digitalisierung fort. Jeder Internet-User in Deutschland sorgt derzet für einen durchschnttlichen Umsatz von 45,17 Euro. Aktuell heißt der beliebteste SEA-Anbieter Google AdWords mit einem Marktanteil von ungefähr 90% allein in Deutschland. Daneben sind Dienstleister wie Yahoo mit seinem Search Marketing relativ klein aufgestellt. Was ist SEA? Das Suchmaschinenmarketing bietet Unternehmen zahlreiche Möglichkeiten. Neben der Suchmaschinenoptimierung (SEO) greift man zudem oft auf die Suchmaschinenwerbung (SEA) zurück. Dieser Bereich umfasst im Gegensatz zu SEO, die den organischen und damit unbezahlten Ergebnisbereich betrifft, den bezahlten Anzeigenbereich der Suchmaschinen. D.h. für jeden Klick eines Interessenten auf eine Anzeige zahlt der Anbieter einen vorher festgelegten Betrag an Google bzw. Yahoo oder Co. Dank moderner Tools können die Anzeigen bei einer professionellen Kampagnenführung so gestaltet warden, dass sie nur in Verbindung mit spezifischen Suchbegriffen in der Google-Suche auftauchen und so optimal auf die jeweilige Zielgruppe zugeschnitten sind. So ist es bspw. möglich, die Anzeigen für den Nutzer ortsbezogen zu schalten oder sie auf bestimmte Themengebiete zu beschränken. Wie entwickelt sich die Branche? Statista...
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06. Juli 2016:
Erst im April warf die EU-Kommission Google unfairen Wettbewerb vor – mit der Begründung, Google würde seine Marktposition missbrauchen. Dies wäre nun schon das dritte Mal in Folge, dass sich der Suchmaschinenkonzern Ermittlungen dieser Art stellen muss. Die Situation scheint sich allerdings nicht zu beruhigen – im Gegenteil: Verschärfte Ermittlungen und weitere Beschwerden sind der Fall. Konkret wird Googles Vorgehensweise in Sachen Online-Werbung kritisiert. Demnach sollen auf Grundlage der Beschwerdepunkte Änderungen von Google vorgenommen werden, um eine Benachteiligung weiterer Wettbewerber zu verhindern. Worum geht es konkret? Die Vorwürfe betreffen die Online-Werbung des Unternehmens. Vor allem mit Werbung in der Umgebung der Suchanfragen der Nutzer generiert Google den Großteil seines Umsatzes. Im vergangenen Jahr mehr als 74 Milliarden US-Dollar. Online-Werbung ist neben der Haupteinkommensquelle inzwischen auch das Hauptgeschäftsmodell des Konzerns, welcher nun harte Vorwürfe der EU-Kommission zu erleiden hat. Schon in der Vergangenheit musste sich Google vielen Kritikpunkten stellen. Aktuell laufen zwei Verfahren bezüglich des Betriebssystems Android sowie der Bevorzugung der eigenen Suchergebnisse im Google Shopping. Hier wurden Strafen in Rekordhöhe – drei Milliarden Euro – verhängt. Der Financial Times zufolge, sollen in der Angelegenheit mit Google Shopping weitere Vorwürfe der Kommission folgen. Das Kartellaufsicht in Brüssel ist schon seit einigen...
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18. Mai 2016:
Schon seit 2010 steht die EU-Kommission gegen den Suchmaschinenkonzern Google in einem Kartellverfahren: Die Kommission wirft Google einen unfairen Wettbewerb vor. Der Missbrauch der Marktposition erfolge schon seit über zehn Jahren. Nun droht Google eine Rekordstrafe von über 3 Milliarden Euro oder im Härtefall ein Bußgeld in Höhe von 10% des jährlichen Gesamtumsatzes, was 6 Milliarden Euro Strafe bedeuten würde. Der konkrete Vorwurf bezieht sich darauf, dass Google seine eigenen Angebote – zum Beispiel Google Shopping – in den Suchergebnissen bevorzugt einsetzt, zu Lasten der Konkurrenten. Diese leiden unter geringeren Seitenaufrufen, was folglich Wachstum und Umsatzsteigerung stark erschwert. Der Technologiekonzern hat jegliches Fehlverhalten zurückgewiesen. Die EU-Kommission fordert einen fairen Wettbewerb seitens Google. Es soll Rücksicht auf andere Anbieter genommen werden, sodass deren Ergebnisse in keinster Weise benachteiligt werden. Nicht nur Google ist von Vorwürfen bezüglich Marktmissbrauch behaftet. Gegen viele bekannte Unternehmen wurden in den letzten Jahren von der EU-Kommission Strafen verhängt. Auch der Chiphersteller Intel musste eine Strafgebühr in der Höhe von 1,1 Milliarden Euro begleichen. Der Streit gegen die Marktmacht des Suchmaschinengiganten soll nun bis Juni mit einem Rekordbußgeld abgeschlossen werden. Dies könnte die höchste Strafe werden, die die EU-Kommission jemals ausgeschrieben hat. Allerdings stehe die genaue Höhe der...
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22. April 2016:
Das Verfahren gegen den Suchmaschinen-Riesen Google nimmt klarere Formen an. Die EU-Kommission prüfte in den letzten fünf Jahren die Wettbewerbsmaßnahmen des US-Konzerns und wirft diesem unfairen Wettbewerb vor. Eine Kontrolle des mächtigen Unternehmens ist nur begrenzt möglich, da es keine ernstzunehmende Konkurrenz gibt: Wer etwas im Internet sucht, kommt an Google nicht vorbei. Online-Werbung ohne Google ist nicht mehr vorstellbar. Ein freier Wettbewerb sieht für die EU-Abgeordneten anders aus. Sie wünschen sich ein größeres Entgegenkommen Googles mit einer „wettbewerbskonformen“ Präsentation der Suchergebnisse. Dazu zählt unter anderem die Rücksichtnahme anderer Anbieter, deren Ergebnisse nicht zurückgestellt, ausgeblendet oder in anderer Weise benachteiligt werden dürften. Bisher steht Google unter dem Verdacht, eigene Angebote deutlich zu bevorteilen. Ein Vorschlag der EU wäre hierbei eine „Rotation“ der Ergebnisse, damit nicht immer die gleichen Treffer erscheinen. Vor allem bei den kleinen Smartphone-Anzeigen würden immer gleiche Ergebnisse den Wettbewerb einschränken. Die Gespräche laufen seit Jahren, mittlerweile kommen aber immer eindeutigere Zeichen aus Brüssel, sodass sich der Konzern den Verhandlungen nicht länger entziehen kann. Es bleibt daher spannend, inwieweit sich die Suchergebnisleiste von Google nach den Diskussionen anpassen wird – und welche Folgen diese Entwicklungen für das Online Marketing nach sich ziehen werden. Quelle:...
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