OMB SEA Nachrichten

08. März 2016:
Der Google-Konzern überarbeitet zurzeit das Layout für die Suchmaschinenergebnisse. Wenn die AdWords-Anzeigen vormals rechts neben den organischen Suchergebnissen standen, rücken diese nun über die Liste, wie wir vor kurzem berichteten. Dass es sich bei den ersten drei oder vier Plätzen um Anzeigen handelt, wird direkt unter den Suchergebnissen gelb mit „Anzeige“ deutlich gemacht. Jetzt geht Google noch weiter in der Darstellung seiner Werbeanzeigen. Der Hinweis „Anzeige“ wird nur noch oben rechts neben dem Suchergebnis gezeigt, es ist also auf den ersten Blick nicht erkennbar, dass es sich bei den obersten Treffern um eine AdWords handelt. Damit verschwimmt die Abgrenzung zwischen Werbung und organischen Suchergebnissen immer weiter. Ob das oberste Ergebnis nun aufgrund des Rankingalgorithmus zu finden ist oder aufgrund des höchsten AdWords-Gebots gekauft wurde, ist für den Verbraucher weniger offensichtlich. Schluss mit "Don't be evil"? Google selbst hat noch 2004 verkündet, den besten Inhalt aufgrund des Rankingalgorithmus anzuzeigen und nicht aufgrund von Werbemaßnahmen, wie es den Konkurrenten vorgeworfen wurde. Das Unternehmensmotto „Don’t be evil“ entstammt diesem Prinzips. Mittlerweile gibt es jedoch kaum noch ernstzunehmende Konkurrenten, der Anspruch einer klaren Trennung von Werbung und Inhalt ist aus Unternehmenssicht nicht notwendig. Um eine hohe Platzierung in den organischen Suchergebnissen zu erlangen –...
mehr
26. Januar 2016:
Normalerweise ist es ein mehrwöchiger, wenn nicht gar mehrmonatiger Prozess, von der ersten Marketingidee bis zur publikumswirksamen Umsetzung. Das bedeutet, dass die Innovation, die hinter einem Konzept steckt, bis dahin nicht mehr ganz frisch ist. In der Zwischenzeit können beim Verbraucher neue Trends entstanden sein und andere Themen beschäftigen die Öffentlichkeit. Kampagnen, die zur aktuellen Situation passen, sind eigentlich nur bei langfristig vorhersehbaren Ereignissen, wie der Bescherung an Weihnachten, möglich. Spontanität durch Real Time Ads Damit Unternehmen effizienter werben und vermarkten können, hat Google kürzlich Real Time Ads vorgestellt. Das Idee dahinter ist gleichzeitig einfach und clever: Während bestimmter Ereignisse, etwa dem Super Bowl, der Oscar-Verleihung oder der Fußball EM, bekommen die Verbraucher Werbung angezeigt, die zum Thema passt. Das an sich ist gewiss nicht neu, das Ungewöhnliche steckt in der Geschwindigkeit, mit der sich diese Werbemaßnahmen anpassen lassen. So ist es beispielsweise mögliche, dass noch während eines Fußballspiels Anspielungen auf den Spielverlauf gemacht oder Bilder aus demselben Spiel eingeblendet werden können. Für die Zuschauer entsteht dadurch eine engere Verbindung zum werbenden Unternehmen bzw. zum beworbenen Produkt. Das, was sie gerade beschäftigt, taucht schließlich in Anzeigen und Clips wieder auf. In Zeiten, in denen viele Verbraucher über einen „Second Screen“...
mehr
08. Dezember 2015:
2015 ist das Jahr, in dem in Deutschland die Ausgaben für Werbung und Marketing im Internet die Ausgaben für Printmedien übertroffen haben: Rund 5,1 Milliarden Euro wurden unter anderem in Suchmaschinenwerbung (SEA), Social Media Marketing (SMM) und Content Marketing investiert. Grund für diesen rasanten Anstieg sehen Experten bei der zunehmenden Verbreitung und den wachsenden technischen Möglichkeiten von Smartphones: Ganz gleich, ob von unterwegs oder als „Second Screen“ von Zuhause aus, Nutzer finden sich in sämtlichen Altersgruppen und sozialen Schichten. Wer effizient Kunden akquirieren will, sollte ihnen auf Webseiten, Blogs und in sozialen Netzwerken begegnen. Online Werbung ist heute wichtiger als Werbung über konventionelle Medien wie Zeitschriften, Fernsehen oder das Kino. Für mobile Werbung prognostizieren Marktforscher bis 2018 sogar ein Wachstum auf 114 Milliarden US-Dollar an weltweiten Ausgaben. Nur TV-Werbung, in die global 215 Milliarden US-Dollar investiert werden, hat dann noch Vorrang. Grund hierfür sind aus Expertensicht die einander entgegengesetzten Mechanismen: Während Fernsehwerbung kurzfristig viele Menschen erreicht, erreichen einzelne Kampagnen im Online Marketing normalerweise weniger Menschen, diese dafür dann aber zielgerichteter. Durch Algorithmen lässt sich schlussfolgern, welche Themen den jeweiligen Nutzer interessieren können, die Wahrscheinlichkeit, dass er auf Werbung anspringt, die zu seinen Vorlieben passt, ist weit höher, als bei beliebigen...
mehr
28. Oktober 2015:
Eine aktuelle Studie zeigt: Die Kosten pro Klick im Bereich Suchmaschinenwerbung sind in Deutschland besonders niedrig. Laut dem internationalen Vergleich kommt die teuerste Internetwerbung dagegen aus der Volksrepublik China. Wer das lukrative Konzept der Suchmaschinenwerbung hierzulande nutzt, hat Glück: Eine neue Studie vergleicht die internationalen Preise, die pro Klick für eine Werbeanzeige gezahlt werden müssen. Der so genannte Cost per Click-Wert (CPC) ist die mittlerweile gängige Abrechnungsform für internetbasierte Werbeanzeigen wie Google Ad Words. Statt eines festen Betrags zahlt der Werbetreibende nur dann an den Betreiber Geld, wenn seine Anzeige angeklickt wurde. Der CPC passt sich der Angebots- und Nachfragesituation jedes Landes individuell an und kann so über Landesgrenzen hinweg deutlich steigen oder fallen. Eine US-amerikanische Agentur stellt jährlich einen internationalen Vergleich der Klickpreise auf. Deutsche klicken günstig Die aktuelle Erhebung für das Jahr 2015 zeigt: Die Deutschen schneiden überraschend günstig ab. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Klickpreis halbiert und liegt jetzt bei 0,16 Euro. Damit liegt Deutschland in der internationalen Rangliste auf Platz 9, kurz vor Brasilien, das mit einem CPC von 0,07 Euro das Schlusslicht der Top 10 bildet. Der Unterschied zu den anderen Ländern, die in der Studie erfasst wurden, ist allerdings noch deutlich größer:...
mehr
29. September 2015:
Mit zwei neuen Tools will Google Werbekunden gezielteres Marketing ermöglichen. Es ist kein Geheimnis, dass sich Suchmaschinenriese Google, der seit Kurzem unter dem Namen Alphabet firmiert, hauptsächlich über Werbekunden finanziert. Die Einnahmequelle liegt nahe, sammelt Google doch fleißig Informationen seiner User. Wer sich beispielsweise mit seiner Gmail-Adresse bei Google einloggt und dann verschiedene weitere Online-Dienste des Anbieters (wie die Suchmaschine oder YouTube) nutzt, wird im wahrsten Sinne des Wortes verfolgt: Alle Eingaben, Aufrufe und Klicks werden akribisch festgehalten. Das bringt vor allem den Werbenden einen hohen Mehrwert, da sie Informationen und Angebote gezielter ausspielen können. Nun legt Google zwei weitere Tools nach. Custom Match Eine der beiden Neuerungen soll helfen, Zielgruppen besser zu definieren: Mit Google Custom Match können Werbekunden in Zukunft ihre E-Mail-Listen mit den Daten von Google vergleichen. Dazu kann die eigene Liste einfach im entsprechenden Programm hochgeladen und dann mit den gesammelten Informationen von Google abgeglichen werden. Hier erfährt der Marketer oder Geschäftsinhaber dann, für welche Themen sich seine Kunden interessieren und kann Anzeigen gezielter schalten. Als Beispiel führt das US-Unternehmen die Reisebranche an: Haben sich beispielsweise Kunden in das hauseigene Treueprogramm eingetragen, kann der Reiseanbieter mit Custom Match womöglich auf die Daten...
mehr

Seiten

Facebook