OMB SEA Nachrichten

22. April 2015:
Bei den Verbrauchern Europas geht es scheinbar aufwärts, so das frisch erschienene Europa Konsumbarometer 2015. Vor allem die Deutschen schätzen sowohl ihre persönliche, als auch die finanzielle Situation ihres Landes als positiver ein, als noch im Vorjahr. Wer sich weniger Sorgen um essentielle Ausgaben macht, hat mehr Lust, sein Geld für die schönen Dinge des Lebens auszugeben – was viele von ihnen bereitwillig tun. Dabei hat sich das Verbraucherverhalten verändert: das sehen auch die befragten Konsumenten selbst. 62% von ihnen gaben an, dass sich ihre Shopping-Gewohnheiten in den letzten fünf Jahren gewandelt haben. Online-Shopping wird weitläufig beliebter Eine der größten Veränderungen zeigt sich beim Verhältnis zum Online-Shopping. 73% der Verbraucher kaufen mehr online, als noch einige Jahre zuvor. Nur 15% geben an, dass sie nie Produkte im Netz bestellen. Hauptgrund, für die zunehmende Beliebtheit von Online-Shopping, ist die Zeit, die dabei gespart wird: lange Wege und Parkplatzsuche fallen bekanntlich weg. Außerdem spielen auch die Ladenöffnungszeiten keine Rolle mehr. Wer berufstätig ist, hat nach Feierabend oder am Wochenende selten Lust, sich ins Getümmel der Einkaufsstraßen und -zentren zu stürzen. Ein Online-Shop dagegen ist auch vom Sofa aus erreichbar und das, abgesehen von Wartungsphasen, rund um die Uhr. Auch die oft günstigeren...
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17. April 2015:
Google wehrt sich gegen die offizielle Beschwerde der EU: die unterstellt dem US-Konzern Wettbewerbsbehinderung durch die massive Bevorzugung eigener Produkte im Rahmen des Suchmaschinenangebots. Durch die EU verhängte Bußgelder zu Wettbewerbsverfahren können eine Höhe von bis zu zehn Prozent des gesamten Jahresumsatzes betragen: Dieser lag bei Google 2014 bei 66 Milliarden Dollar. Die aktuellen und ähnliche Vorwürfe bestehen bereits seit 2010, da Google angeblich schon damals seine eigenen Online-Dienste unter den Suchergebnissen bevorzugte. Der EU-Internetkommissar Günther Oettinger forderte zu Beginn dieses Jahres erneut die Zerschlagung des Konzerns. Gegen das EU-Kartellrecht wird laut Google nicht verstoßen Der konkrete Vorwurf bezieht sich derzeit auf unfairen Wettbewerb beim Preisvergleichsdienst Google Shopping. Diesem soll der Eigentümer über die Suchmaschine Vorteile verschafft und somit einerseits die User getäuscht und andererseits die Konkurrenz benachteiligt haben. Der Suchmaschinengigant verteidigt sich und bezeichnet die Vorwürfe als übertrieben: Weder der Wettbewerb sei behindert, noch dem Verbraucher werde geschadet und man verstoße somit nicht gegen das EU-Kartellrecht. Der Vorwurf des Verstoßes stammt von EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager. Google argumentiert dagegen: der User wäre schließlich nicht verpflichtet, die Suchmaschine von Google zu nutzen. Es gäbe ebenso andere Anbieter. Google kündigte an, sich gegen die EU-Beschwerde zu wehren. Für eine Reaktion bleiben dem...
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15. April 2015:
Laut The Wall Street Journal arbeitet Google derzeit an einer neuen Targeting-Strategie. Interessant ist diese vor allem für Unternehmen, die über Suchmaschinenwerbung ehemalige und bestehende Kunden auf neue, interessante Produkte aufmerksam machen möchten. Dabei geben Shop-Betreiber und Anbieter von Dienstleistungen Kundendaten wie die Mail-Adressen an Google weiter. Google gleicht die Daten mit denen ab, die ihm selbst vorliegen, also Daten und Adressen von GoogleMail- und YouTube-Accounts, sowie zusätzliche Mail-Adressen, die von den Nutzern hinterlegt wurden. Bei positiven Resultaten, also wenn sich Kunden-Daten und Nutzer-Daten von Google in Verbindung bringen lassen, ist es möglich, dass Google Werbung anzeigt, die dem Konsumverhalten des Anwenders entspricht. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Geld ausgibt, ist natürlich höher, wenn ihm Produkte angeboten werden, die seinen Interessen entsprechen. Vorreiter Facebook Neu ist dieses Konzept nicht. Bei Facebook gibt es bereits 2012 die Möglichkeit, dass User aufgrund ihrer Kontaktdaten als Unternehmenskunden identifiziert werden können und speziell angepasste Werbeanzeigen zu sehen kriegen. Auch eine weitere Targeting-Strategie scheint Google sich derzeit bei Facebook abzuschauen: „Lookalike“ bedeutet in diesem Zusammenhang, dass Facebook Nutzern Werbeanzeigen eines Unternehmens zeigt, dessen Kunden auf Facebook wiederum ähnliche Interessen aufzeigen, wie der Nutzer, an den sich die Werbung richtet. Amazon-Kunden dürfte diese Strategie ein wenig bekannt...
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27. März 2015:
Gmail, der Freemail-Dienst von Google, verfügt derzeit über 500 Millionen Nutzer. Trotzdem hat er sein Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft – so sieht man es zumindest bei Google. Momentan arbeitet man daher am Projekt „Pony Express“. Durch „Pony Express“ soll es möglich werden, Rechnungen direkt über das Mailpostfach zu bezahlen. Für Google wäre das ein weiterer Schritt, um möglichst umfangreich Informationen über das Konsumverhalten der Nutzer zu sammeln, um damit effizientere, individuellere Werbung anbieten zu können. Für den Nutzer wiederum gibt es höheren Komfort: um seine Rechnungen zu bezahlen, muss er sich nicht extra beim Online-Auftritt seiner Bank oder bei Paypal einloggen. Stattdessen geht alles vor Ort, eine Win-win-Situation quasi. Bezahlen über Gmail – so soll es funktionieren Der Bezahldienst wird voraussichtlich zuerst in den USA verfügbar sein. Dort voraussichtlich ab dem vierten Quartal 2015. Nutzer, die ihn verwenden möchten, müssen sich mit Namen, Adresse und Sozialversicherungsnummer registrieren. Dazu brauch es natürlich auch noch eine Verbindung zur Kreditkarte oder einem Konto, von dem die Rechnungsbeträge abgebucht werden können. Viele Rechnungen erreichen die Verbraucher bereits jetzt als Mail, vom berühmten Online-Shop für Bücher bis hin zum Handyanbieter. Mit dem Google Bezahldienst soll es möglich werden, sie ohne Umstände, aus dem Postfach...
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27. Januar 2015:
Mittlerweile stehen Online-Shoppern die unterschiedlichsten Endgeräte zur Verfügung: Websites und Shops haben sich nämlich in den letzten Jahren mehr und mehr den unterschiedlichen Surfgewohnheiten angepasst, dank Responsive Webdesign. Aber was genau bedeutet das für die Händler? Welche Vorteile hat es, wenn sich die Betreiber von Websites und Shops die Mühe machen, ihre Plattformen nach Möglichkeit so zu gestalten, dass sie für alle nicht nur auffindbar, sondern auch einfach zugänglich ist? Studie zeigt: wer mit dem Smartphone surft, kauft häufiger Eine neue Studie hat sich jetzt mit dem Zusammenhang von Endgerät, Suchmaschinenwerbung und deren Effizienz auseinandergesetzt. Vorab: die meisten User sind immer noch am Desktop-PC oder Notebook unterwegs (73,3%). Erst danach kommen Tablet (14,2%) und Smartphone (12,5%). Das lässt sich sicherlich vor allem damit erklären, dass vor allem ältere Nutzer eher mit der Bedienung eines PC, als mit dem mühelosen Umgang mit einem Smartphone vertraut sind. Aber auch die größere Auflösung und die Tatsache, dass Rechner nach wie vor vielseitiger eingesetzt werden (auf der Arbeit, in der Schule, für Streaming und Gaming) könnten für dieses Verhältnis sorgen. Wer sowieso gerade am PC beschäftigt ist, etwa um Mails zu beantworten oder News zu lesen, neigt sicher dazu, dort auch spontan nach Produkten,...
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