OMB SEA Nachrichten

03. November 2014:
Mehrere Studien haben es dieses Jahr bereits gezeigt: Die digitale Netzgemeinschaft bewegt sich zunehmend mobil. Gerade jüngere User nutzen häufig Smartphones oder Tablets, um online zu gehen. Laut einer neuen Umfrage unter E-Commerce-Experten müssen nun auch die Onlinehändler nachziehen - besser früher als später. Spätestens seit dem Erfolgskurs von Amazon gehört digitales Shoppen mittlerweile zu den ganz alltäglichen Handlungen. Dabei läuft bereits heute vieles unterwegs und nicht mehr von zu Hause ab. Experten zufolge wird sich in 3-5 Jahren nahezu alles um das Thema Mobile drehen. Dem sollten sich Onlineanbieter schnell anpassen und neben praktischen Anwendungen, die bspw. Einkäufe unkompliziert abwickeln, auch entsprechende Marketingmaßnahmen ergreifen, damit der potentielle Kunde überhaupt erst zum virtuellen Warenkorb findet. Die größten Chancen bietet laut Umfrage dabei das Marketing auf Smartphones: 86% der Befragten gaben iPhone & Co als zukunftsträchtigste Werbeträger an. Auch Tablets sind mit 43% für das Marketing interessant. Aber auch das Werben innerhalb der einzelnen Online-Kanäle zeigt deutliche Veränderungen. So sehen Experten vor allem Zukunftschancen im Social Media Bereich, wohingegen das Thema Online-Search mit nur 18% uninteressanter wird. Bisher scheitern Onlinehändler oft noch am richtigen Responsive Design und der Mobile...
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30. Oktober 2014:
Vor ca. einem Monat gab Facebook den Relaunch seiner Werbeplattform Atlas bekannt. Das Social Network will damit die Werbemöglichkeiten auf mobilen Endgeräten revolutionieren. Die neuen Quartalszahlen können als erste Bestätigung gelten. Im dritten Quartal stiegen die Umsätze des Social Networks dank einer großen Nachfrage von Werbekunden um 59 Prozent und damit von 2,02 Milliarden US-$ Anfang des Jahres auf nun 3,2 Milliarden US-$. Die Erlöse liegen vor allem im Bereich der mobilen Werbung, hier stiegen die Einnahmen um ganze 66 Prozent. Hauptkonkurrent Google konnte sich auf dem mobilen Werbemarkt im vergangenen Quartal dagegen nur um 20 Prozent steigern. Mit der neuen Werbeplattform Atlas hat Facebook tatsächlich eine Marktlücke entdeckt. Bisher wurden Daten für Online-Werbung vor allem durch Cookies ausgelesen, die User bei ihren Streifzügen durch die Suchmaschinenlandschaft hinterlassen. Was folgte, waren Werbeanzeigen auf Drittanbieterseiten, die persönlich auf den Nutzer zugeschnitten waren. Dieses Prinzip lässt sich allerdings nicht auf mobile Endgeräte übertragen, insbesondere durch die vielfältig programmierten Apps können mit Cookies nur einen Bruchteil der Informationen erfasst werden. Atlas wird dagegen von Facebook-Daten gespeist. Das soziale Netzwerk verfolgt ab dem Login alle Aktivitäten der Nutzer, auch app-übergreifend. Werbekunden können die Aktivitäten ihrer Zielgruppen damit auch mobil besser nachvollziehen und Werbung gezielter...
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17. Oktober 2014:
Der Suchmaschinenriese Google ist auch dieses Jahr wieder unbestrittener Marktführer in Punkto Suchmaschinenmarketing (SEM). Der Marktanteil des Unternehmens an der Suchmaschinenwerbung liegt bei 70% (71% im Vorjahr), im europäischen Markt sind es sogar fast 90%. Das gab der Global Digital Advertising Report Q3, der jetzt von Adobe herausgegeben wurde, bekannt. Der Report wertete dazu mehr als eine Milliarde Ad Impressions und über 300 Milliarden Facebook Post Impressions mithilfe der Adobe Marketing Cloud aus. Dass Google trotz geringer Verluste weiterhin das Feld bestimmt, ist nicht verwunderlich. Interessant ist allerdings, dass Konkurrent Yahoo Bing zugelegt hat. Die Investitionen in das Suchmaschinenmarketing (Ad Spends) stiegen um ganze 39% an. Google konnte dagegen nur eine Steigerung um 13% einfahren. Auf dem europäischen Kontinent zeigt sich die Entwicklung noch deutlicher: Hier stieg der Umsatz von Yahoo Bing sogar um 46% an. Auch Händler waren in diesem Jahr gut mit dem Google-Konkurrenten beraten: Bei den Revenues per Visit, „RPV“ (Einnahmen pro Besucher) konnte sich Yahoo Bing ebenfalls mit starkem Zuwachs behaupten. Auch die Social Network Plattformen können Gewinne im Kampf um Werbekunden verzeichnen. Facebook, Twitter, Tumblr und Pinterest haben die großen Suchmaschinen, das RPV-Wachstum betreffend, in diesem Jahr sogar überholt. Facebook’s Strategie, Unternehmen mehr (Werbe-)Raum zu...
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15. Oktober 2014:
Die Ergebnisseiten der großen Suchmaschinenanbieter wie Google, Bing oder Yahoo zeigen neben den so genannten „organischen Suchergebnissen“, Website-Links,die die Suchmaschinen aufgrund verschiedener Parameter in 10 Positionen pro Seite anordnen, auch Werbeanzeigen, deren prominente Platzierungen über oder unter den natürlichen Ergebnissen von Kunden direkt gekauft werden können. Eine neue Studie der Harvard Business School zeigt nun, dass diese „Ads“ von Google und Co immer weniger als Werbeanzeigen gekennzeichnet werden. In seiner Studie „Google's Advertisement Labeling in 2014“ untersucht Prof. Benjamin Edelman, wie sich die Darstellung der Werbeanzeigen in gängigen Suchmaschinen im Laufe der Jahre verändert hat. Nutzte bspw. Google Anfang 2001 noch eine hellgelbe Hintergrundfarbe für die Abgrenzung seiner Anzeigen, liegt heute ein nahezu weißer, für den Betrachter schwer erkennbarer Hintergrund hinter den Ads. Einzig kleine gelbe Quadrate mit der Aufschrift „Ad“ bzw. im Deutschen "Anzeige" trennen die Werbung am Beginn und Ende der Seite von den natürlichen Suchergebnissen, Markierungen, die leicht zu übersehen sind.  Diese Entwicklung zeigt sich auch bei anderen Anbietern, Bing und Yahoo passen die Anzeigen ihrer Werbekunden in ähnlicher Weise an. Im Juni 2013 hatte die Federal Trade Commission (FTC), die US-amerikanische Behörde für Handel und Verbraucherschutz, in einem Schreiben an die Betreiber der Suchmaschinen stärkere Klarheit...
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06. Juni 2014:
Die Nutzung mobiler Endgeräte steigt in Deutschland kontinuierlich und stark an. Allein von 2013 auf 2014 nahm die Nutzung bei Smartphones um ein Viertel zu, von 40% auf 50% der Deutschen. Auch die Tablets legen im Vergleich zum Vorjahr um 5% zu - mittlerweile nutzt jeder fünfte Deutsche ein solches Gerät. Desktop-PCs, Laptops und Notebooks werden konstant von gut drei Viertel der Deutschen verwendet. Die Zahlen gehen aus der Studie „Faszination Mobile - Verbreitung, Nutzungsmuster und Trends?“ des Bundesverband für Digitale Wirtschaft (BVDW) in Kooperation mit Google und TNS Infratest hervor. Die tägliche Anwendung von Smartphones nimmt ebenfalls zu: Griffen im Jahr 2011 erst 37% der Befragten täglich auf ihr Smartphone zurück, sind es mittlerweile 63%. Die Nutzung von nicht mobilen Geräten hingegen nimmt ab - 2011 nutzten 80% Desktop-PCs, Notebooks oder Laptops täglich, 2014 nur noch 57%. Ebenso gehen Menschen immer häufiger mit mehr Geräten ins Internet. 14% der Deutschen ab 16 Jahren nutzen sogar Laptop, Smartphone und Tablet zugleich. Durchschnittlich besitzen die Deutschen im Jahr 2014 2,4 internetfähige Geräte. Zwei Jahre zuvor waren es noch 1,7 Geräte. Doch auch wenn es immer mehr internetfähige Geräte gibt und die Nutzung ansteigt: Der Spaß am mobilen Surfen geht dabei offenbar...
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