OMB SEO Nachrichten

05. November 2015:
Heute ist die digitale Meinung zu Produkten und Dienstleistungen oftmals ein wichtiger Indikator für Qualität und bietet scheinbar zentrale Informationen über das gewünschte Angebot. Doch wie unterscheidet man im anonymen World Wide Web eigentlich ernst gemeinte Bewertungen von sogenannten Fake Reviews? Egal ob man ein Geschenk sucht, sich über Hotelangebote informieren will oder beispielsweise nach einem Umzug nach einem neuen Hausarzt sucht: Bei all diesen Fragen konsultieren wir mittlerweile zuerst das Internet. Und zu nahezu jeder Dienstleistung oder jedem Produkt findet man hunderte von Bewertungen. Doch nicht alle sind ehrliche Einschätzungen. Immer öfter wird Kritik laut, dass es sich bei vielen der Kommentare um gefälschte Bewertungen handelt, die teilweise nicht einmal mehr menschlichen Ursprungs sind, sondern von Computern generiert werden. Erste Anzeichen für einen Schwindel Manchmal fällt es gar nicht schwer, Fake Bewertungen als solche zu erkennen. Hat ein bisher unbekannter Autor beispielsweise nur wenige Rezensionen geschrieben und diese zudem noch gleichzeitig veröffentlicht, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass hier ein Computerprogramm, ein so genannter „Bot“ am Werk war. Ein weiterer Anhaltspunkt sind einseitige Kritiken, die etwas über den hohen Klee loben oder komplett zerreißen, ohne eigentlich genauer auf das Produkt oder die Dienstleistung einzugehen, oder Situationsumstände...
mehr
22. Oktober 2015:
Laufen Googles Suchergebnisse demnächst auch bei Yahoo-Usern über den Bildschirm? Nachdem der Vertrag mit Microsoft ausgelaufen ist, will sich Yahoo nun auch anderen Anbietern zuwenden. Neuesten Informationen zufolge fiel die Wahl dabei auf den US-Giganten Google. Dennoch kooperiert Yahoo-Chefin Marissa Mayer weiterhin mit Microsoft. Ein neuer Versuch Schon vor sieben Jahren war eine Zusammenarbeit zwischen Google und Yahoo im Gespräch. Damals stellte sich jedoch vor allem das US-amerikanische Justizministerium quer. Aufgrund „wettbewerbsrechtlicher Bedenken“ stellte es sich gegen einen Deal. 2009, ein Jahr später, kam es stattdessen zu einer Zusammenarbeit zwischen Yahoo und Microsoft. Die Suchfunktion bei Yahoo nutzte seitdem die Ergebnisse von Bing, der Suchmaschine von Microsoft. Nach Auslaufen des Vertrages hat Yahoo nun einen neuen Deal mit Microsoft abgeschlossen, allerdings liefert das Unternehmen nur noch 51% des notwendigen Traffics. Die anderen 49% sollen nun also von Konkurrent Google kommen. Auch der in Google geschaltete Anzeigenbereich soll sich bei Yahoo wiedefinden. So könnte auch Yahoo vom kommerziellen Erfolg profitieren und bspw. an Klicks beteiligt werden. Im Gegenzug erhält Google einen Beitrag für die bereitgestellten Daten. In Punkto Suchmaschinentechnologie bleibt Yahoo allerdings konservativ: Die Technik basiert weiter auf dem System von Bing.  Ein Fall für das Kartellrecht...
mehr
25. September 2015:
Sie werden immer wichtiger im Online-Geschäft: Kunden, für die Shopping vor allem ein Freizeitvergnügen ist. Der Online-Handel wird sich mit diesen „Impulskäufern“ und ihrem digitalen Schaufensterbummel noch intensiver auseinandersetzen müssen als bisher. Im Gegensatz zum stationären Handel kann sich der virtuelle Handel jedes Jahr über ein dickes Plus freuen. Das Geschäft läuft gut, Experten rechnen für dieses Jahr mit Umsatzsteigerungen von ca. 12%. Der stationäre Handel erhält dagegen mit nur ca. 2% deutlich weniger Auftrieb. Dennoch steht auch das digitale Geschäft vor neuen Herausforderungen. So werden laut einer aktuellen Umfrage viele Käufe nicht mehr nur aus dem Bedarf an einem konkreten Produkt oder einer spezifischen Dienstleistung heraus getätigt. Viele Käufer scheinen das Online-Shopping mittlerweile als interessanten Zeitvertreib zu nutzen. Vor allem Frauen gaben an, sich mit dem Kauf aufheitern oder belohnen zu wollen. Ein Markt für Impulskäufer Diese sogenannten „Impulskäufe“ bieten Online-Händlern viele Möglichkeiten, werden auf lange Sicht aber immer schwerer zu forcieren sein. Der Impuls des Kunden muss vom Anbieter angeregt werden, das Angebot so verlockend sein, dass man zuschlägt – ohne vorher überhaupt auf der Suche gewesen zu sein. Preisrabatte, exklusive Produkte, zeitlich begrenzte oder anderweitig besonders inszenierte Angebote können überzeugen, die Vielfalt der...
mehr
22. September 2015:
Das „Recht auf Vergessenwerden“ zieht weitere Kreise: Frankreich fordert die weltweite Löschung von Links. Google will sich dem bisher nicht beugen. Vor ca. über einem Jahr, im Mai 2014, entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH), dass Google per Antrag dazu gezwungen werden kann, Links aus seinen Ergebnisseiten zu löschen. Seitdem gingen hunderttausende Anträge beim Suchmaschinenanbieter ein, der Großteil wurde bisher von Google abgelehnt. Gibt das Unternehmen einem Antrag allerdings statt, entfernt es den Eintrag auch aus seiner Ergebnisliste – bisher allerdings nur auf europäischen Google-Domains, wie google.de, google.fr, google.at usw. Französische Datenschutzbehörde beschwert sich Zunächst scheint damit der Problematik Genüge getan. Die meisten Google-Nutzer beschränken sich auf eine Suche mit der landeseigenen Version des Anbieters. Einzelne Einträge sind aber dennoch über Google erreichbar: Sucht man auf der Hauptdomain google.com, lassen sich viele der vermeintlich gelöschten Inhalte wiederfinden. Die französische Datenschutzbehörde CNIL legte deshalb eine informelle Beschwerde beim US-amerikanischen Konzern – ohne Erfolg. Google lehnte eine umfassende Entfernung der betroffenen Links ab und begründete dies mit einem zu starken staatlichen Eingreifen in die Informations- und Meinungsfreiheit und sprach von einer „beunruhigenden Entwicklung“. Hohe Strafen Die CNIL verhängte nun eine Frist, in der Google die betroffenen Verlinkungen...
mehr
31. August 2015:
Der US-Konzern äußerte sich in einem Blogbeitrag nun öffentlich gegen die Anschuldigung der Europäischen Union, eigene Dienste in seiner Suchmaschine klar zu bevorzugen. Das Verfahren um Google’s mögliche Verstöße gegen das Wettbewerbsrecht geht weiter. Erst letzte Woche kündigte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager an, den Vorwürfen intensiver nachgehen zu wollen (Wir berichteten). Bis zum 31.08.2015 erhielt Google die Möglichkeit, sich ebenfalls zum Sachverhalt zu äußern. Auf seinem Blog stritt das Unternehmen die Vorwürfe nun vehement ab und hob stattdessen hervor, die Vielfalt der Suchergebnisse noch zu fördern. Die Vorwürfe Laut der Meinung einiger Anbieter von Online-Preisvergleichsportalen bevorzuge Google ganz klar den eigenen Shoppingdienst und verdränge damit das ebenso relevante Angebot der Mitbewerber. Google widerspricht diesem Vorwurf und beharrt darauf, dass seine Konkurrenten überhaupt erst durch die Leistungen der Google-Suchmaschine gefunden würden. Im Rahmen einer EU-Kommission werden die Anschuldigungen nun seit geraumer Zeit näher untersucht. Innerhalb dieses Verfahrens hatte Google bereits einige Zugeständnisse an Vestagers Vorgänger Joaquín Almunia gemacht, der die Untersuchung daraufhin einstellen wollte. Googles Konkurrenten dagegen reichten die Annäherungsversuche des Unternehmens nicht. Zugeständnisse reichen nicht Nach der Absetzung Almunias kam Vestager Ende 2014 in das Amt und leitet die Kommission nun. Im Gegensatz...
mehr

Seiten

Facebook