OMB SMM Nachrichten

09. August 2018:
Wie aus einem aktuellen Statement des WhatsApp-Geschäftsführers Matt Idema hervorgeht, wird die meist genutzten Messenger-App ab dem folgenden Jahr Werbung schalten. Der Fokus soll dabei auf dem Status-Bereich von WhatsApp liegen. Hier kann der User persönliche Fotos, Texte, Videos und animierte GIFs für einen begrenzten Zeitraum von 24 Stunden mit seinen Kontakten teilen. Derzeit nutzen rund 450 Millionen Menschen weltweit diese Funktion. Warum plädiert das Unternehmen genau jetzt für das Schalten von Anzeigen? Seit Jahren entschieden sich die WhatsApp-Gründer Brian Acton und Jan Koum bewusst gegen die Einbeziehung von Werbung. Nach dem Austritt aus dem Facebook-Konzern sieht sich der zunehmend unter Druck stehende Instant Messaging-Dienst mit der Notwendigkeit konfrontiert, zusätzliche Einnahmen zu generieren. Diese sollen nun über Anzeigenschaltungen erwirtschaftet werden, wie sie ähnlich bereits im Facebook Messenger eingesetzt werden. Dennoch können Nutzer hier selbstständig entscheiden, ob sie die Werbung in ihrem Messenger angezeigt bekommen wollen oder nicht. Ermöglichung der direkten Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden Das US-Unternehmen setzt bei der Zusammenarbeit bewusst auf größere Kooperationspartnern wie etwa die Einkaufsplattform „Wish“, das Reiseportal „Booking.com“ oder den Fahrdienstleister „Uber“. Mit Hilfe des Kurzmitteilungsdienstes können die genannten Dienstleister unkompliziert mit ihren Kunden Kontakt...
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18. Juli 2018:
Neuen Analysen zufolge ist Instagram der mittlerweile wichtigste Social-Media-Kanal für Influencer. Das geht aus Informationen des Technik-Marktforschungsunternehmens „eMarketer“ über das in der DACH- Region bestehende Influencer Marketing hervor.  Tatsächlich verdienten Influencer in Deutschland, Österreich und in der Schweiz mit gesponserten Beiträgen ganze 34 Prozent ihrer Umsätze bei Instagram (Stand: 2017). Dicht gefolgt von Youtube mit einem Umsatzanteil von 31 Prozent. Mit einem deutlich geringeren Prozentanteil von 13 Prozent geht Facebook, aus der Studie „Influencer Marketing in der DACH-Region“ von Goldmedia, als drittwichtigstes Tool für Influencer hervor. Blogs und andere Plattformen wie Snapchat, Twitter und Pinterest sind mit 9 Prozent der Umsätze weniger stark vertreten.  Aussichtsreiche Zukunft für Instagram Experten zufolge soll Instagram für das Influencer Marketing weiterhin an Bedeutung gewinnen. Umfragen haben ergeben, dass professionelle Influencer Instagram in Zukunft noch stärker für ihre Kampagnen nutzen wollen.  Die meisten gesponserten Beiträge werden über die Instagram Story an den Nutzer vermittelt. Bei mehr als der Hälfte aller Kampagnen werden sie genutzt. Mit 26 Prozent wird die Story Highlights als zweitbeliebteste Form genutzt, während Polls und Swipe up Features um die 16 Prozent genutzt werden. Quelle: https://bit.ly/2LlfHl3  ...
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10. Juli 2018:
Seit Kurzem erhebt die Regierung Ugandas Steuern auf die Nutzung sozialer Netzwerke. Diese Regelung hat erhebliche Auswirkung auf die Social Media Nutzung der Bevölkerung. Die Ugander sind empört, doch der Staatschef nennt eine mehr oder weniger plausible Begründung für diese Maßnahme. Wie der 73-jährige Staatschef Yoweri Museveni vor ein paar Tagen verkündete, soll es künftig eine Steuer auf die Nutzung sozialer Netzwerke geben. Rund 0,4 Cent sollen die Nutzer pro Tag zahlen, um weiterhin Online-Medien-Dienste nutzen zu können, der Betrag solle direkt vom Telefonkredit abgezogen werden. Warum diese Steuer eine solche Empörungswelle auslösen konnte hat folgenden Grund: Die Mehrheit der Bevölkerung verdient pro Tag umgerechnet ungefähr einen Euro, davon gehen ca. 11 Cent an die Telefongesellschaften für einen Telefonkredit. 11 Cent sind umgerechnet 500 Schilling, davon gehen 200 Schilling an den Staat. Damit zahlen die Ugander täglich einen verhältnismäßig großen Anteil ihres Salärs für die Nutzung des Internets.  Wozu eine zusätzliche Social Media Steuer?  Museveni begründet diesen Schritt so: Die Regierung sei aufgrund der niedrigen Steuereinnahmen pleite und er brauche das Geld für den Kaffeeanbau, die Milchproduktion und andere inländische Ausgaben. Mit Hilfe einer Social Media Steuer möchte er dafür sorgen, dass...
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28. Mai 2018:
Bis dato schenkten amerikanische Unternehmen der europäischen Rechtsprechung keine besondere Aufmerksamkeit; mit den seit Freitag greifenden Datenschutz-Reglungen hat sich dies jedoch deutlich gewandelt. Die neue Datenschutz-Grundverordnung hat nicht allein Folgen für bestimmte Videospiele, Communitys, Online-Shops, Zeitungen, Vereine und Blogs – einige amerikanische Medien verschließen ihren Zugang gegenüber europäischen Lesern, sie wollen sich  nicht den europäischen Datenschutz-Regeln anpassen. Sogar die Internetplattform Twitter modifiziert ihr System und sperrt ausgewählte Nutzer-Konten.  Was hat Apple damit zu tun? Auch bei dem US-amerikanischen Technologieunternehmen Apple zeigt die DSGVO Wirkung. Der Konzern errichtete als Antwort auf die neuen Reglungen eine Webseite, die es seinen Kunden ermöglicht einzusehen, welche ihrer Daten von Apple gespeichert wurden. Dazu müssen sich die Kunden einfach mit ihren Apple-IDs einloggen und haben sofort Zugriff auf ihre App-Store-, iTunes-Store- und Apple Music-Aktivitäten. Darüber hinaus wird den Kunden ermöglicht, gespeicherte Notizen, Fotos, Kontakte und E-Mails einzusehen und sogar herunterzuladen. Die Nutzer können ihr Apple-Konto nun auch deaktivieren oder vollständig löschen.               Quelle: https://bit.ly/2kwXh1W...
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23. Mai 2018:
Datenschutz – ein Thema was immer mehr Aufmerksamkeit auf sich zieht und insbesondere mit dem Facebook-Datenskandal kollidiert. Die Datenschutzgrundverordnung, welche den Datenschutz innerhalb der Europäischen Union grundlegend regeln soll, tritt kommenden Freitag in Kraft und hat auch Einfluss auf den bekannten Instant Messenger „WhatsApp“, ebenso wie auf andere vergleichbare Dienste.  Welche Auswirkungen hat die DSGVO auf WhatsApp? Laut eines Experten verstößt man bereits mit der Verwendung der Nachrichten-App auf einem Firmenhandy gegen die Datenschutzgrundverordnung der EU. Die Weitergabe von Kundendaten ohne Einwilligung oder Rechtsgrundlage sei demnach unzulässig, so die Landesbeauftragte für Datenschutz des Landes Schleswig Holstein, Marit Hansen. Die neue Verordnung gibt Unternehmen europaweit gültige Vorgaben bezüglich der Speicherung sowie des Schutzes von Daten, wobei – so die Schöpfer der Verordnung – das Augenmerk auf den Rechten der Kunden und Nutzern liegt. Diese haben demnach erweiterte Möglichkeiten, um gegen Datenmissbrauch vorzugehen. Die Bußgelder haben es in sich – bei einem Verstoß seitens eines Unternehmens drohen Strafgelder in Höhe von bis zu vier Prozent des jährlichen, weltweiten Umsatzes. Wer ist von den angezogenen Regeln besonders betroffen? Hansens Meinung zufolge sind insbesondere Handwerker und Freiberufler betroffen, die Kundendaten auf WhatsApp verwenden und diese versenden. Auch der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) sieht ,,datenschutzrechtliche...
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