OMB SMM Nachrichten

23. Mai 2018:
Datenschutz – ein Thema was immer mehr Aufmerksamkeit auf sich zieht und insbesondere mit dem Facebook-Datenskandal kollidiert. Die Datenschutzgrundverordnung, welche den Datenschutz innerhalb der Europäischen Union grundlegend regeln soll, tritt kommenden Freitag in Kraft und hat auch Einfluss auf den bekannten Instant Messenger „WhatsApp“, ebenso wie auf andere vergleichbare Dienste.  Welche Auswirkungen hat die DSGVO auf WhatsApp? Laut eines Experten verstößt man bereits mit der Verwendung der Nachrichten-App auf einem Firmenhandy gegen die Datenschutzgrundverordnung der EU. Die Weitergabe von Kundendaten ohne Einwilligung oder Rechtsgrundlage sei demnach unzulässig, so die Landesbeauftragte für Datenschutz des Landes Schleswig Holstein, Marit Hansen. Die neue Verordnung gibt Unternehmen europaweit gültige Vorgaben bezüglich der Speicherung sowie des Schutzes von Daten, wobei – so die Schöpfer der Verordnung – das Augenmerk auf den Rechten der Kunden und Nutzern liegt. Diese haben demnach erweiterte Möglichkeiten, um gegen Datenmissbrauch vorzugehen. Die Bußgelder haben es in sich – bei einem Verstoß seitens eines Unternehmens drohen Strafgelder in Höhe von bis zu vier Prozent des jährlichen, weltweiten Umsatzes. Wer ist von den angezogenen Regeln besonders betroffen? Hansens Meinung zufolge sind insbesondere Handwerker und Freiberufler betroffen, die Kundendaten auf WhatsApp verwenden und diese versenden. Auch der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) sieht ,,datenschutzrechtliche...
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07. Mai 2018:
Jeder kennt Instagram – eine Plattform, um Bilder und Videos zu teilen –, doch wie nah sind die veröffentlichen Beiträge an der Realität? Führt Instagram zu einer falschen Wahrnehmung der Wirklichkeit? Dies war die Kritik an Instagram noch vor zwei Jahren, doch anstatt sich klein machen zu lassen, nahm der Online-Dienst die Kritik an und führte die so genannten ,,Stories‘‘ ein. Ähnlich wie bei ,,Snapchat‘‘ ermöglicht dieses Feature dem Instagram-Nutzer aktuelle, spontane Fotos und Videos für 24 Stunden zu posten, danach werden diese automatisch gelöscht. Damit steht Instagram wieder auf der Sonnenseite und rückt seinem Konkurrenten Snapchat ziemlich nah auf die Pelle. Doch damit nicht genug – jetzt holt Instagram noch weiter auf!  Welche neuen Funktionen werden bald geboten? Zum einen die Optimierung der besagten ,,Stories‘‘. War es bis jetzt nur möglich, ein Bild oder Video nach dem anderen zu posten oder seine Storys so zu archivieren, dass man sie zu einem späteren Zeitpunkt schlichtweg erneut posten konnte, gibt es nun eine Ergänzung, welche die Instagram-User befähigt, mehrere Bilder und Videos gleichzeitig zu posten.  Es wird noch besser! Oder doch nicht? Stalker aufgepasst – man munkelt, Instagram wolle in Zukunft die ,,Screenshot-Funktion‘‘...
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27. April 2018:
Egal ob kurz vor dem Schlafengehen oder zum Wachwerden am Morgen, jeder zweite Social-Media-Nutzer ist auch im Bett häufig online. Mit dem Griff zum Smartphone und damit verbundenen Social-Media-Aktivitäten beginnt und endet für viele der Tag, in der Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen sind es sogar knapp 89 Prozent der Befragten. Diese erschreckenden Zahlen hat eine Umfrage des Digitalverbands Bitkom hervorgebracht. Eine Erklärung für dieses Verhalten sei laut Socia-Media-Experten, dass das Smartphone ein ständiger Begleiter im Alltag geworden sei.   Wann ist Social-Media-Nutzung am beliebtesten? Als Nebentätigkeit während des Fernsehens ist die Nutzung von sozialen Netzwerken mit knapp 60 Prozent der häufigste Zeitpunkt, an dem Leute zum Smartphone greifen. Schaut man eine spannende Talkshow möchten viele ihre eigene Meinung auf Plattformen wie Twitter und Co. mit anderen Zuschauern sofort teilen. Auf Platz zwei der beliebtesten Orte für Social-Media-Aktivitäten ist dann auch schon das Bett. Morgens, bevor man aufsteht um sich für die Arbeit fertig zu machen, geht bei jedem Zweiten der Griff erst einmal zum Smartphone um beispielweise seinen Instagram Feed durch zu scrollen. Ein weiterer Ort, der bei jeder zweiten befragten Person beliebt für die Nutzung von sozialen Netzwerken ist, sind die öffentlichen Verkehrsmittel. Auf...
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09. April 2018:
Das unerlaubte Nutzen von mehr als 87 Millionen Nutzern unter anderem für den US Wahlkampf von Donald Trump hat für Empörung weltweit gesorgt. Nun werden neue Erkenntnisse bekannt, aus denen hervorgeht, dass Facebook Pläne hatte US- Patientendaten illegal auswerten zu lassen. Hierzu stand Facebook im März in Kontakt mit großen US Krankenhäusern, um die Bereitschaft zur Vermittlung von Patientendaten zu äußern. Laut CNBC war die Erstellung von Nutzerprofilen, welche mit medizinischen Informationen zusammengeführt werden sollten, bereits in Planung. Sensible Patienten wie Alter, Krankheiten und Medikamenten Einnahmen und Daten von Facebook Accounts sollten hierfür herangezogen werden.  Angedacht war die Nutzung der Daten, um aufzuzeigen, was die Patienten benötigen. Sei es beispielsweise die Einschätzung eines Pflegebedarfs. Das Patientendaten Projekt wurde laut CNBC hinsichtlich des Datenskandals eingestellt, sodass eine Übermittlung der Daten wohl nicht erfolgt ist. Allein die Intention dahinter wird vor allem von Datenschützern scharf kritisiert. Das Projekt erinnert ebenfalls stark an ein Projekt von Apple, in dem eigene Krankenhäuser in Erwägung gezogen wurden. Damit könnten Gesundheitskosten für Mitarbeiter gesenkt werden. Des Weiteren könnte Apple die errichteten Krankenhäuser als Testlabore nutzen, um neue Produkte zu testen. Die Aufbereitung der Daten könnte für Apples eigene Gesundheitsangebote verwendet...
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09. April 2018:
Facebook-Chef Mark Zuckerberg wird sich am Mittwoch, 11. April, zum Datenskandal vor dem US-Kongress äußern müssen. Zuvor gibt Zuckerberg einen Einblick über Maßnahmen, die Wahlmanipulationen ab sofort verhindern sollen. Wie letzten Monat bekannt wurde, soll die Datenanalyse- Firma Cambridge Analytica Daten von 87 Millionen Nutzern illegal an Dritte herausgegeben haben. Diese sollen u.a. auch für den US Wahlkampf herangezogen worden sein. Facebook befindet sich damit in seiner bisher größten Krise. Künftig soll bei politischen Werbeanzeigen auf Facebook deutlich zu erkennen sein, wer der Auftraggeber ist, wer für die Werbung bezahlt hat sowie von welchem Standort aus die Werbeanzeige veröffentlicht wurde. Hierfür lässt sich Facebook eine Liste mit entsprechenden Themen von Organisationen bereitstellen. Zuckerberg ist sich bewusst, dass diese Maßnahmen zwar keine Absicherung gegen Datenmissbräuche...
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