OMB SMM Nachrichten

18. Dezember 2015:
Die bisher größte Auswertung von Beiträgen von Unternehmen auf Facebook bietet einige Erkenntnisse, die für Anhänger des Social Media Marketings (SMM) von Bedeutung sein dürften. Insgesamt wurden dabei über einen Zeitraum von 8 Monaten 500 Millionen Veröffentlichungen auf Fan-Seiten überprüft – was Unternehmensgrößen und Branchen angeht waren alle Gruppen vertreten. Neben der Art des Beitrags (Text, Foto, Video etc.) und dem Zeitpunkt der Veröffentlichung interessierte die Marktforscher auch, wie die Reaktion der Nutzer war: Wie viele Leute haben die einzelnen Posts geliked, geteilt und kommentiert? Nicht berücksichtigt wurden dagegen mögliche konkrete Auswirkungen auf Beiträge, etwa die Entwicklung der Verkaufszahlen, nach dem auf eine Rabattaktion hingewiesen wurde. Als beste Tageszeit stand nach der Auswertung der späte Vormittag fest. Gegen 11 Uhr wurden nicht nur die meisten Posts veröffentlicht, sondern es kam auch am häufigsten zu Interaktionen. Für die Betreiber von Fanseiten ist das ein zweischneidiges Schwert: Natürlich möchten sie viele Nutzer erreichen, gleichzeitig ist die Konkurrenz aber auch am Größten. Wer auffallen möchte, muss besonders kreativ sein. Ungünstige Zeiten wiederum sind die Nachstunden, aus naheliegenden Gründen. Aber auch hier können möglicherweise einzelne Branchen Ausreißer darstellen, etwa die Gastronomie. Bestimmt man den günstigsten Zeitpunkt nach Wochentage, ist der Mittwoch der populärste Tag....
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20. November 2015:
Lange schon ist es relativ still um Google+. Die Funktionen Hangout-Chat und Fotosharing wurden schon vor einigen Monaten eingestampft. Heute sind dennoch laut Google täglich 1,2 Millionen Menschen in den Communities unterwegs, um sich über Interessen auszutauschen. Beliebt sind auch die so genannten Sammlungen: Hier legen Nutzer selbstständig Beiträge zu spezifischen Themen, die von Autos bis zu Verschwörungstheorien reichen, an. Folglich will Google+ sein Hauptaugenmerk nun auch auf diese beiden Bereiche richten. Ist dies ein weiterer Versuch, sich mehr von Facebook abzugrenzen? Als ernst zu nehmender Konkurrent konnte sich das Netzwerk ohnehin nie durchsetzen. Qualität statt Quantität Google scheint begriffen zu haben, dass sein Potenzial nicht darin liegt, ein zweites Facebook zu werden. Statt auf Masse, setzt das Netzwerk also eher auf Nischenprodukte, mit denen einzelne Sparten besonders gut abgedeckt werden können. Hier könnte es zudem auch viel gezielter Werbung schalten: In einer Community für Hobbyhandwerker lassen sich entsprechende Werbeanzeigen sinnvoll platzieren – für Werbekunden ist diese eine durchaus interessante Möglichkeit, Interessenten direkt anzusprechen. Zwar operiert auch Facebook mit allerhand Benutzerdaten, um Werbetreibenden eine effektive Plattform zu ermöglichen, könnte aber hinter der Spezifik von Google+ zurückfallen. Zudem könnten Unternehmen hier auch direkt an den Interaktionen der Communities...
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17. November 2015:
Schon länger steht die Behauptung im Raum, Facebook würde vor allem bei den jüngeren Internetnutzern an Ansehen verlieren. Vor allem die ständige Erreichbarkeit und die soziale Kontrolle, die das Netzwerk vor allem auf Schülerinnen und Schüler auswirkt, wird immer wieder als Grund genannt, warum sich Jugendliche zurückziehen und Facebook nur noch in Notfällen oder überhaupt nicht mehr nutzen. Dem widerspricht eine neue Studie von GlobalWebIndex: Bei 32 Ländern, von westlichen Industrienationen wie den USA, Großbritannien und Deutschland über Argentinien und Saudi Arabien bis hin zu Vietnam und Indonesien wurde untersucht, wie verbreitet einzelne Facebook-Dienste innerhalb der Bevölkerung sind. Global betrachtet sind in der Gruppe der 16- bis 24-Jährigen 90% mindestens bei einem der Angebote aktiv: Facebook, dem Facebook-M essanger, WhatsApp und Instagram. Auch ältere Internetnutzer sind bei Facebook angemeldet Grundsätzlich ist bei allen untersuchten Altersgruppen die große Mehrheit bei einem Facebook-Dienst angemeldet: bei den 25- bis 34-Jährigen sind es immer noch 88%, bei den 35- bis 44-Jährigen 84%, bei den 45- bis 54-Jährigen 79% und bei den 56- bis 65-Jährigen 72%. Vor allem in starken Wachstumsländern wie Vietnam und Indonesien sind die verschiedenen Plattformen in der gesamten Gesellschaft anerkannt, unabhängig von Alter und Geschlecht. Für den deutschen Markt bedeutet diese...
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10. November 2015:
Viele erahnen es aufgrund ihres eigenen Kaufverhaltens und das ihres Umfelds: Wer heute ein bestimmtes Produkt sucht, Inspiration für ein Geschenk braucht oder Preise vergleichen möchte, recherchiert online. Knapp 90% der Verbraucher betrifft es, bei steigender Tendenz. Schließlich hat auch das größte Einkaufzentrum nicht den Platz, ein Produktspektrum anzubieten, wie es online verfügbar ist. Unternehmen schöpfen ihre Möglichkeiten nicht aus Im Widerspruch zu den Interessen der Kunden steht das Verhalten der Unternehmen. Zwar nutzen viele Webseiten, Soziale Netzwerke und Mails, um ihre Kunden zu erreichen – aber nur ungefähr jeder zweite Verantwortliche für Marketing analysiert die Effizienz. Statt strategisch die Kunden dort abzufangen, wo sie suchen (oder einfach nur surfen), wird Content über beliebige Kanäle, zu beliebigen Zeitpunkten verteilt – mal mit Erfolg, mal ohne. Zu dem Ergebnis kam eine Umfrage von Silverpop1. Ausreißer nach oben stellen dabei große Unternehmen und Konzerne da. Hier wird mehr Aufwand betrieben, um die Reaktion der potentiellen Kunden einzufangen. Erklären lässt sich dieser Umstand sicherlich auch damit, dass dort mehr Geld, Personal und Kompetenz verfügbar sind, damit Aufzeichnungen und Auswertungen durchgeführt werden können. Für kleine und mittelständische Unternehmen bleibt trotzdem die Möglichkeit, die Aufgaben einen externen Partner wie der OMB AG zu überlassen. Effizient...
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03. November 2015:
Die Reisebranche ist seit ihrem Bestehen einem ständigen Wandel unterworfen: Reiseziele und -möglichkeiten kommen hinzu, die Interessen und Erwartungen der Kunden wachsen oder verschieben sich: War gestern noch der Strandurlaub mit Freunden gefragt, ist es morgen unter Umständen der mehrwöchige Solo-Rucksacktrip durch Klöster in Fernost. Einen großen Einfluss hat hier seit einigen Jahren, wie in vielen anderen Bereichen auch, die Verbreitung des Internets. Wer einen fernen Ort oder ein unbekanntes Land bereisen wollte, wendete sich früher bevorzugt an ein Reisebüro in der Heimatstadt oder im Heimatdorf. Die Experten dort recherchierten dann passende Flüge, fanden eine Unterkunft und konnten häufig auch bereits bei der Planung der Freizeitgestaltung behilflich sein, indem sie beispielsweise Rundreisen, Sport- oder Sprachkurse hinzubuchten. Reisende mit Eigenverantwortung Heutzutage ist der Besuch im Reisebüro, vor allem für junge Verbraucher, unüblich. Die meisten recherchieren auf eigene Faust online, vergleichen dort die Preise der Fluggesellschaften und finden Hotelzimmer, die nicht nur günstig sind, sondern deren Nutzerbewertungen auch auf Qualität hinweisen. Dennoch kann man nicht direkt behaupten, dass der Reisebranche so Stellen verloren gehen. Eher kommt es zu einer Verschiebung: Reisebüros vor Ort sind vielleicht weniger gefragt, dafür braucht es immer mehr Mitarbeiter, die die zahlreichen Online-Angebote betreuen. Die hier gefragten Fachkompetenzen...
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