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Neues Google Tool liefert detaillierte Auswertung von Marketing-Touchpoints

„AI First“ – „künstliche Intelligenz (KI) zuerst“ – ist der neue Slogan aus dem Hause Google. In jedem Produktbereich soll maschinelles Lernen integriert werden. Besonders interessant dürfte dies für Werbetreibende werden. Mit Hilfe des neuen Tools „Google Attribution“ wird es für diese leichter, den kompletten Kaufprozess nachzuvollziehen und passende Werbung für die passende Zielgruppe im richtigen Moment zu schalten. Sowohl Online- als auch Offline-Kaufdaten sollen in die Analyse aufgenommen werden, also Daten von verschiedenen Geräten (Smartphone, Laptop, Tablet) als auch Kanälen (Online Conversions, Ladenverkäufe) zusammengeführt werden.

Google Attribution: Verbesserte Datenanalyse

Die verbesserte Analyse erreicht Google Attribution mit Hilfe der Verknüpfung von Google AdWords, Google-Analytics und Doubleclick-Search. Dadurch können Kaufprozesse, selbst wenn sie auf verschiedenen Kanälen stattfinden, kombiniert und zusammengefasst werden. Die meisten Menschen suchen Produkte auf verschiedenen Endgeräten zu verschiedenen Zeiten, bis es letzten Endes zum Kauf kommt. Bisher war keine einheitliche Übersicht über den Kaufprozess möglich. Dies soll mit Hilfe des neuen Tools anders werden. Die Resultate der Analyse werden direkt in den Bericht integriert, Budgets können sofort angepasst und je nach Kanal umgeschichtet werden. Mit Hilfe von maschinellem Lernen soll Google Attribution feststellen, welcher Teil des Kaufprozesses am entscheidendsten ist. Dadurch können Werbetreibende besser planen, auf welchen Kanälen der Kunde am besten erreicht werden kann.

Das Smartphone als Schnittstelle zwischen Online- und Offline-Welt

Die Suche nach dem geeigneten Produkt findet auf verschiedenen Kanälen statt. Besonders das Smartphone steht im Zentrum, da Kunden hier unterwegs und Zuhause gleichermaßen zwischendurch nach Produkten und Angeboten suchen. Google zufolge werden die meisten Käufe jedoch noch im Laden getätigt. Daher schalten Marketingverantwortliche gern Anzeigen mit lokaler Produktverfügbarkeit. Dadurch können Kunden sehen, ob sich das gewünschte Produkt in der Nähe befindet, ob es Sonderangebote gibt, Reservierungen vorgenommen werden können und wie der Kunde am schnellsten zum Geschäft kommt (Standorterweiterung). Interessant für Werbetreibende ist der Fakt, dass Kunden, die sich bereits im Vorfeld für ein Produkt aufgrund einer Werbeanzeige interessiert haben (das heißt auf eine Werbeanzeige geklickt haben), im Laden mit höherer Wahrscheinlichkeit das Produkt selbst und oft auch noch mehr einkaufen. Im Laufe der Entwicklung des Attribution Tools sollen Datensätze aus den Filialen in die Analyse mit einfließen.

Kaufbereite Kunden suchen nach Stichwörtern

Wer nach einem bestimmten Produkt sucht, hat in der Regel eine konkrete Kaufabsicht. Diese Kunden werden von Google unter der Kategorie „Kaufbereite Zielgruppen“ in AdWords zusammengefasst. Mit Hilfe von KI soll die Zielgruppeninformation deutlich verbessert werden, sodass mehr potenzielle Kunden mit hoher Kaufabsicht angesprochen werden können. Dabei helfen Anzeigen mit Schlüsselbegriffen, die ein hohes Suchvolumen haben, also von vielen Kunden dieser Zielgruppen nachgefragt werden. Mit Hilfe von kombinierter Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenwerbung (SEA) können so deutlich mehr Käufer angesprochen werden. Google Attribution führt alle Maßnahmen in einem übersichtlichen Bericht zusammen, um mehr über die Kunden zu erfahren und Marketingaktivitäten zielgruppengerecht anzupassen.

Quelle: https://goo.gl/LACHvU