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Online Händler können aus Kaufabbrechern Kunden machen

Laut einer Forrester Research Studie brechen bis zu 87 Prozent der Online Kunden ihren Einkauf ab. Die Gründe für den Kaufabbruch sind vielfältig, können aber in den häufigsten Fällen durch den Seitenbetreiber behoben werden. Die Mehrheit (57 Prozent) gibt an, einen Einkauf abzubrechen, weil man lediglich an den Kosten inklusive des Versands interessiert war. Dicht darauf folgt die Angabe, dass man es zu einem späteren Zeitpunkt den Einkauf beenden wollte. Das geben 56 Prozent der Befragten an. Ganze 55 Prozent brechen ihren Einkauf ab, weil die Versandkosten den Einkauf zu teuer machen bzw. die Versandkosten als zu teuer einstufen. Für 51 Prozent ist es ok abzubrechen, weil der Mindestbestellwert für einen kostenlosen Versand noch nicht erreicht ist. Für 40 Prozent war der Abbruchgrund das zu späte Hinweisen auf Versandkosten. Viele Kunden nutzen virtuelle Einkaufswagen auch einfach als Einkaufszettel.

Für den Online Shop Betreiber bedeuten hohe Abbuchquoten vor allem eins: Optimierungsbedarf. Der Shop und der Einkaufsverlauf sollten einfach aufgebaut sein und dem Kunden stets die gewünschten Informationen bieten. Darunter fallen auch Angaben zu Versand- und Rücknahmebedingungen. Des Weiteren ist es möglich, bei registrierten Kunden mit Hilfe von E-Mail Diensten eine Art Erinnerungsschreiben zu versenden, dass in dem Shop noch ein verwaister Einkauf wartet. Online Shop Betreiber sollten zwingend die Abbruchquoten im Auge behalten und bei Bedarf schnellstmöglich optimieren. Wenn nicht eindeutig ist, welche Probleme die Kunden zu einem Abbruch treiben, kann man diese durch eine Umfrage im Shop ausfindig machen.

Quelle: http://goo.gl/ShceAP