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Prognose: Display Werbung überholt SEA in 2015

Nach der Hochrechnung von Zenith Optimedia wird Display Advertising mit 74,4 Milliarden US-Dollar im Jahr 2015 den jahrelangen Marktführer Suchmaschinenwerbung überholen, für den 2015 ein Ausgabenbudget von 71,1 Millarden US-Dollar prognostiziert wird. Insgesamt wachsen die Ausgaben für Werbung: Für das Jahr 2014 werden global 537 Millarden US-Dollar an Werbeausgaben berechnet - deutlich mehr als im letzten Jahr, bei dem 503 Millarden US-Dollar dafür ausgegeben worden sind. Rund ein Viertel (121 Millarden US-Dollar) davon macht Internetwerbung aus. Dies soll auch weiterhin der am meisten wachsende Bereich der Werbung sein und sich bis 2016 jedes Jahr um etwa 16% erhöhen. Suchmaschinenwerbung wächst bis 2016 jedes Jahr um etwa 13%.

Deutlich auf der Strecke bleiben laut der Prognose die Printmedien, die laut der Studie jedes Jahr um 1-2 Prozentpunkte an Werbemarktanteil verlieren. Internetmarketing soll den gemeinsamen Anteil von Zeitungs- und Zeitschriftenwerbung bereits im Jahr 2015 überholt haben. Das Budget für mobile Internetwerbung soll bis 2016 7,6% des Gesamtbudgets betragen - damit läge es an vierter Stelle hinter dem All-Time-Favoriten Fernsehwerbung (39,2%), Desktop-Internetwerbung (19,5%) und Zeitungswerbung (13,7%).

Auf internationaler Ebene liegen die Vereinigten Staaten mit 167 Milliarden US-Dollar an Werbeausgaben deutlich vor dem zweiten Platz, der von Japan mit 53 Millariden US-Dollar besetzt wird. Im Jahr 2016 soll der zweite Platz jedoch vom großen Wachstumsmarkt China ausgefüllt werden (mit hochgerechnet 57 Milliarden US-Dollar). Japan rutscht dann voraussichtlich auf den dritten Platz, knapp hinter China mit 56 Milliarden US-Dollar. Kanada, was zur Zeit auf Platz 9 mit 11,5 Milliarden US-Dollar an Werbeausgaben steht, verlässt 2016 laut der Studie die Top Ten und wird von Indonesien überholt, auch Südkorea rückt von Platz 10 auf Platz 9. Ein Boom auf dem asiatischen Markt ist laut Prognose deutlich erkennbar. Deutschland bleibt mit über 24 Milliarden US-Dollar auch 2016 global auf dem vierten Platz und führt den europäischen Markt weiterhin an.

Quelle: http://goo.gl/U8jLKd