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Prognose: Pharmaindustrie abhängig von Social Media

Der Ruf von pharmazeutischen Unternehmen nimmt stetig ab. Dies belegte bereits eine Studie von PatientView aus dem Jahr 2012, in dem nur 34% von 600 Befragten der Pharmaindustrie die Bewertung „gut“ oder „exzellent“ verteilten – im Gegensatz zu 42% im Vorjahr. Die Tendenz neigt zu einer weiteren Abwertung.

Online Reputation Management ist ein effektives Mittel, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, wie kürzlich erst ein Artikel von ORM-Spezialist Don Sorensen auf examiner.com bestätigt. Die Herausforderung bei Pharmakonzernen ist, dass diese nicht nur eine große Bandbreite an Kunden haben, die sie zufriedenstellen müssen. Die Marke und die Produkte sind meist stark voneinander getrennt. Daher muss sowohl eine starke allgemeine Markenidentität als auch für jede Produktlinie ein guter Ruf aufgebaut werden. Dadurch entsteht eine positive Rückkopplung auf beiden Seiten.

Der direkte Kundenkontakt wurde in der Pharmaindustrie bisher vernachlässigt. Dabei ist es unerlässlich, durch die Übermittlung ethischer Grundsätze, Transparenz und Kundenorientierung die Gesamtreputation der Firma zu verstärken. Wenn die Kunden überzeugt sind, dass zum Beispiel die Medikamente auf gerechte Weise hergestellt werden und sich das Unternehmen ernsthaft um die Kunden bemüht, entsteht Loyalität und Kundenbindung. Zusätzliche detaillierte Informationen auf eigenen Webseiten und Social Media Kanälen zu Produktlinien, wie beispielsweise Hinweise zu Studien und Testphasen, zu Sicherheit und der Zustimmung von Patienten, geben Rückschlüsse auf die erhöhte Transparenz und Qualität und bewirkt ein positives Gesamturteil des Konzerns. Beide Reputationen – Firma und Marke – sind nicht zuletzt abhängig von einer effektiven SEO, damit die positiven Suchresultate im Ranking an erster Stelle erscheinen. Zum Erfolg tragen beispielsweise kontinuierlich aktualisierte News-Beiträge in Blogs, Social Media und Webseiten bei.