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Realität 2.0: Mobile Marketing mit Augmented Reality (AR)

Augmented Reality (AR) zählt sicherlich zu den innovativsten und spannendsten Möglichkeiten, die das digitale Marketing heute bietet. AR ermöglicht eine Fusion von tatsächlicher Realität und einer erweiterten Wirklichkeit, die dem Betrachter ergänzende Informationen – oder konkrete Handlungs- und Erlebnismöglichkeiten – liefert. Die Spielräume, Augmented Reality als neuen Channel im Marketing, der Werbung oder der Markenkommunikation einzusetzen, sind schon heute umfangreich und vielfältig. Die Entwicklung von AR zum effektiven Marketing-Channel steht zwar in einigen Branchen noch am Beginn, doch aktuelle Prognosen gehen davon aus, dass bis 2016 weltweit rund 600 Billionen Euro über Augmented-Reality-Lösungen generiert werden.

Wie funktioniert Augmented Reality?

Bei einer typischen mobilen AR-Anwendung scannt ein Konsument zum Beispiel mit seinem Tablet-PC oder Smartphone zunächst einen QR-Code und danach den Marker – zum Beispiel eine Abbildung – ein. Ein Beispiel hierfür wäre ein eingebettetes Symbol auf einer Printanzeige in einem Fachmagazin oder ein Online-Banner. Sobald der AR-Browser den Marker erkennt, spielt das Smartphone ein produkterklärendes Video ab oder es erscheint eine animierte grafische Darstellung des Produkts. Weitere Möglichkeiten sind Gewinnspiele oder anderen interaktive Anwendungen. Abhängig von Zielsetzung und Branche lassen sich komplexe und vom User aktiv mitgestaltete Erlebnisse erzeugen, die eine völlig neue Wahrnehmung der Realität – und ein einprägsames Markenerlebnis – ermöglichen.

Welche Chancen bietet AR für das Online-Marketing?

- Interaktivität statt einseitiger Kommunikation
User wird emotional angesprochen – Interesse wird geweckt
Botschaften prägen sich dem Konsumenten stärker ein (Erinnerungseffekt)
Marken- und Unternehmensbekanntheit wird geschärft
User erhält ergänzende und praktische Informationen über Produkte
AR-Anwendungen werden über Social Media weiterempfohlen (Viralität)
Direkte Bestellmöglichkeit integrierbar
GPS-spezifische Daten bei mobiler Anwendung für AR-App verwendbar
Transparente, detaillierte Erfolgsauswertung der AR-Kampagne möglich
- Umsetzbarkeit für alle Branchen möglich: Finanzen, Touristik, Industrie etc.

Was sind die Voraussetzungen für mobile AR-Anwendungen?

Um mobile AR-Anwendungen zu starten benötigt der User lediglich ein AR-fähiges Medium (Beispiel: iPhone) sowie kostenlos online verfügbare Software:

- ein AK-kompatibles Smartphone oder Tablet-PC
eine installierte Tracking-Software
ein AR-Browser – zum Beispiel junaio oder ein White-Label-Browser

Beispiel: AR-Anwendungen für die Automobilbranche

Augmented Reality ermöglicht Unternehmen aus dem Automobilbereich eine spannende, interaktive Präsentation ihrer Produkte und Dienstleistungen. Potenziellen Autokäufern können informative Mehrwerte geboten werden, die Ihnen die Kaufentscheidung bzw. die Auswahl einzelner Modellvarianten erleichtern. Bei diesem Beispiel können sich Kunden mittels AR-Apps über einzelne exklusive Sportwagenmodelle detailliert mittels einer dreidimensionalen Visualisierung informieren. Die Darstellung ist interaktiv: Über integrierte Buttons auf dem Smartphone-Touchscreen kann das dargestellte Automobil ausgewählt und in verschiedene Richtungen gedreht werden.

AR-Anwendung starten:

  1. AR-Browser (Beispiel: junaio) aufrufen
  2. QR-Code einscannen
  3. Marker (Zielbild) einscannen
  4. App-Funktionen nutzen