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Suchmaschinenoptimierung: Trends für das Jahr 2019

Das Jahr 2018 ist noch nicht vorüber, und schon werden die Trends und Entwicklungen im Bereich Online-Marketing für das nächste Jahr diskutiert. Worauf sollte demnach künftig bei der Webseitenoptimierung Wert gelegt werden? Was kann man getrost vernachlässigen? Nun, die Suchmaschinenoptimierung erfindet sich zunächst einmal nicht völlig neu, das ist ziemlich sicher. Die Faktoren, die im Online-Marketing schon seit Jahren wichtig sind, werden nicht plötzlich irrelevant. Doch in mancher Hinsicht werden sich neue Möglichkeiten eröffnen, das Google-Ranking einer Webseite zu steigern.

Qualitativer Content

Googles Fokus lag schon seit Langem auf hochwertigen Inhalten, ohne sie gibt es keine langfristig positiven Rankings. Mediale Inhalte wie Videos, Bilder und Infografiken steigern aller Voraussicht nach auch im nächsten Jahr die Relevanz der Seite, da durch nutzbringende Inhalte der Expertenstatus untermauert wird. Zusätzlich werden Lesbarkeit und Nutzerzufriedenheit registriert und fließen in die Bewertung mit ein. Als Webseitenbetreiber sollte man sich stets überlegen: „Welche Fragen haben die Kunden in meiner Branche und wie kann ich sie beantworten?“

Wichtig bei der Texterstellung wird im kommenden Jahr auch die Anpassung der Inhalte auf die Funktion „Voice-Search“ werden. Eine Kennzeichnung der Inhalte als „speakable“ ermöglicht für die Sprachassistenten Siri, Alexa und Co. das leichte Auslesen der markierten Textabschnitte und die einfache Wiedergabe des Contents.

 

Voice Search

Die Sprachassistenten verändern unser Suchverhalten radikal. Mehr als 41 Prozent aller Erwachsenen und 55 Prozent der Teenager suchen nach Angaben der „Mobile Voice Study“ mindestens einmal am Tag über die Sprachsuche nach Antworten auf ihre Fragen. Aller Voraussicht nach wird dieser Trend andauern und bis 2020 werden mehr als die Hälfte der Suchanfragen über die Sprachsuche gestellt werden. Um von Google für die Sprachsuche als aussagekräftig und wichtig genug anerkannt zu werden, ist es essenziell, dass die Seite gut rankt, am besten in den Top 3. Massenhaft Content zu produzieren ist dabei künftig voraussichtlich nicht unbedingt notwendig, sofern man sich darauf konzentriert, innerhalb der Sprachsuche gefunden zu werden.

Es wird zunehmend wichtig, dass die Keywords als Longtail innerhalb einer Frage untergebracht sind und die dazu passende Antwort gegeben wird. Welche Fragen die Suchenden beschäftigen, lässt sich leicht mit dem Keyword-Planner von Google, Google Suggest & Related oder vielen weiteren Tools herausfinden. Bei der Erstellung neuen Contents sollte deshalb insbesondere auf die Struktur und die Formulierung der Fragestellung in der Überschrift geachtet werden.

 

Mobile Indexierung

Nachdem Google dieses Jahr den Rollout-Vorgang für seinen mobilen Index gestartet hat, rückt die mobile Version von Webseiten verstärkt in den Vordergrund. Im mobilen Index werden statt Desktop-Versionen vorrangig die mobilen Webseiten zur Bewertung und Indexierung herangezogen. Wer noch keine optimale mobile Version der eigenen Webseite anbieten kann, sollte spätestens 2019 eine vorweisen können. Da 60 Prozent aller Suchanfragen mittlerweile über Smartphone und Tablet erfolgen, ist es anzuraten, die mobile Webseite als erste Anlaufstelle für die Nutzer zu optimieren. Es bietet sich an, die Seite auf ein responsives Design oder Dynamic Serving umzustellen.

In diesem Zusammenhang spielt die allgegenwärtige Nutzererfahrung intensiv mit. Wenn einzelne Designelemente auf der Desktop-Version überzeugen, kann es auf der mobilen Seite wiederum ganz anders aussehen. Um die Nutzer nicht zu verlieren, sollten deshalb regelmäßig Anpassungen vorgenommen werden. Was den vorhandenen Content betrifft, sollten keine Abstriche zwischen mobilen- und Desktop-Inhalten gemacht werden. Auch die Ladezeit auf dem mobilen Gerät spielt bei der Optimierung natürlich eine große Rolle. Je schneller der Seitenaufbau, desto besser die Rankings.

 

Nutzererlebnis

Google erachtet das Feedback des Nutzers seit jeher als wichtig und lernt beständig dazu, die Signale, die vom User gesendet werden, auszuwerten. In Zukunft wird Google verstärkt auf künstliche Intelligenz setzen, um seinen Algorithmus in dieser Hinsicht zu verfeinern. Dazu wertet Google momentan primär aus, was der Nutzer sich wie lange angesehen hat und hinterfragt, was der User sehen möchte. Springt ein Leser nach wenigen Sekunden ab, registriert Google dies und vermutet, dass diese Seite nicht zum Suchergebnis, das sich der Nutzer wünscht, passt. Die Folge: abfallende Rankings.

Der angebotene Content ist hier einmal mehr entscheidend für den Erfolg. Zu lange Absätze, eine unübersichtliche Struktur der Seite und zu wenig Bilder machen eine Seite für den Nutzer nicht sonderlich attraktiv. Die ersten Sätze des Textest sind immens wichtig, da hier der Leser entscheidet, ob er das gefunden hat, was er gesucht hat oder ob er eine andere Seite aufruft. Auch ein passender Title und eine aussagekräftige Description sollten den Leser sofort abholen und dürfen deshalb gern auch emotional und prägnant formuliert sein.