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Suchtraffic über Smartphones führt häufiger zum Kauf

Mittlerweile stehen Online-Shoppern die unterschiedlichsten Endgeräte zur Verfügung: Websites und Shops haben sich nämlich in den letzten Jahren mehr und mehr den unterschiedlichen Surfgewohnheiten angepasst, dank Responsive Webdesign. Aber was genau bedeutet das für die Händler? Welche Vorteile hat es, wenn sich die Betreiber von Websites und Shops die Mühe machen, ihre Plattformen nach Möglichkeit so zu gestalten, dass sie für alle nicht nur auffindbar, sondern auch einfach zugänglich ist?

Studie zeigt: wer mit dem Smartphone surft, kauft häufiger

Eine neue Studie hat sich jetzt mit dem Zusammenhang von Endgerät, Suchmaschinenwerbung und deren Effizienz auseinandergesetzt. Vorab: die meisten User sind immer noch am Desktop-PC oder Notebook unterwegs (73,3%). Erst danach kommen Tablet (14,2%) und Smartphone (12,5%). Das lässt sich sicherlich vor allem damit erklären, dass vor allem ältere Nutzer eher mit der Bedienung eines PC, als mit dem mühelosen Umgang mit einem Smartphone vertraut sind. Aber auch die größere Auflösung und die Tatsache, dass Rechner nach wie vor vielseitiger eingesetzt werden (auf der Arbeit, in der Schule, für Streaming und Gaming) könnten für dieses Verhältnis sorgen. Wer sowieso gerade am PC beschäftigt ist, etwa um Mails zu beantworten oder News zu lesen, neigt sicher dazu, dort auch spontan nach Produkten, Preisen oder Dienstleistungen zu recherchieren. Der Verbreitung der Endgeräte läuft allerdings eine Entwicklung entgegen: wer mit dem Smartphone surft und über eine Anzeige auf der Seite eines Produktanbieters landet, ist eher bereits, dort auch zu kaufen.

Wissen Smartphone-User eher, was sie möchten?

Achtet man nicht auf die Impressions-Zahlen, sondern auf die Conversion Rate (der Moment, in dem aus einem Interessenten ein Kunde wird), ergibt sich ein etwas anderes Bild. Während nämlich nur 12,5% der Surfer das Smartphone nutzen, sind es bei denen, die tatsächlich ein Produkt kaufen oder eine Dienstleistung anfordern, 20,3%. Im Vergleich dazu: PC-User sind für 69,8% der Konversionen verantwortlich, Tablet-User für 9,9%. Somit sind Smartphone-User eindeutig kauffreudiger. Erklären lässt sich das damit, dass jemand, der per Smartphone sucht, genau weiß, was er möchte. Trotz aller Neuerungen sind die wenigsten Smartphones auf einem technischen Niveau, das dazu einlädt, stundenlang zu surfen und Produkte zu vergleichen. Auch anhaltend teure Datenpakete sorgen für einen zielorientierten Einsatz dieser Geräte. Wer als Händler oder Dienstleister von der Zielstrebigkeit profitieren möchte, sollte seine Website so einrichten, dass sich Smartphone-User leicht auf ihr zurechtfinden. Aber auch Anzeigen für diese Zielgruppe zu schalten ist sinnvoll. Gegenwärtig sind die Kosten dafür oft noch gering, die Erfolgsaussichten allerdings vielversprechend.

Quelle: http://goo.gl/Od2Bkc