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Unternehmen vernachlässigen Online-Marketing

Viele erahnen es aufgrund ihres eigenen Kaufverhaltens und das ihres Umfelds: Wer heute ein bestimmtes Produkt sucht, Inspiration für ein Geschenk braucht oder Preise vergleichen möchte, recherchiert online. Knapp 90% der Verbraucher betrifft es, bei steigender Tendenz. Schließlich hat auch das größte Einkaufzentrum nicht den Platz, ein Produktspektrum anzubieten, wie es online verfügbar ist.

Unternehmen schöpfen ihre Möglichkeiten nicht aus

Im Widerspruch zu den Interessen der Kunden steht das Verhalten der Unternehmen. Zwar nutzen viele Webseiten, Soziale Netzwerke und Mails, um ihre Kunden zu erreichen – aber nur ungefähr jeder zweite Verantwortliche für Marketing analysiert die Effizienz. Statt strategisch die Kunden dort abzufangen, wo sie suchen (oder einfach nur surfen), wird Content über beliebige Kanäle, zu beliebigen Zeitpunkten verteilt – mal mit Erfolg, mal ohne. Zu dem Ergebnis kam eine Umfrage von Silverpop1.

Ausreißer nach oben stellen dabei große Unternehmen und Konzerne da. Hier wird mehr Aufwand betrieben, um die Reaktion der potentiellen Kunden einzufangen. Erklären lässt sich dieser Umstand sicherlich auch damit, dass dort mehr Geld, Personal und Kompetenz verfügbar sind, damit Aufzeichnungen und Auswertungen durchgeführt werden können. Für kleine und mittelständische Unternehmen bleibt trotzdem die Möglichkeit, die Aufgaben einen externen Partner wie der OMB AG zu überlassen.

Effizient wird oft nur bei einzelnen Kanälen überprüft

Marketing-Verantwortliche, die sämtliche verwendete Kanäle tracken lassen, machen nur rund ein Viertel der Befragten aus. Am häufigsten wird der Erfolg von Rundmails- und Newslettern überwacht: 56% der Versender interessieren sich dafür, wie ihre Inhalte ankommen. Besonders nachlässig zeigt sich übrigens der Handel: Die konkrete Wirkung von Facebook-Aktivitäten verfolgen hier lediglich 14%. Besser sieht es dagegen bei der eigenen SEO-Performance aus: 57% der Verantwortlichen interessieren sich für Ranking und Erfolge über die Google-Suche. Ebenfalls vernachlässigt wird die Unternehmenswebseite: Während trotz alternativer Angebote ein Drittel der Kunden hier nach Produktinformationen sucht, kümmern sich zwei Drittel der Unternehmen nicht darum, wie genau die Kunden die Webseite nutzen, also welchen Content sie aufrufen oder welche Links sie anklicken.

Zusammengefasst lässt sich festhalten, dass es hierzulande noch einigen Nachholbedarf gibt. Unternehmen verzichten durch ihr mangelndes Engagement auf Umsetze. Bei konventionellen Werbe- und Marketingstrategien würde kaum jemand so vorgehen, wie es noch häufig beim Online-Marketing der Fall ist.

Quelle

http://goo.gl/noFwdS