Marketing und soziale Medien

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Übersicht: Social Media

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Social Reputation Management

Social Media: Chancen und Risiken

 

 

Der Siegeszug der Social Media bedeutete für das Online-Marketing nicht weniger als eine kleine Revolution. Seither stehen für die digitale Kommunikation Instrumente zur Verfügung, die nicht nur den direkten Dialog mit der Brand Community zur täglichen Normalität machen, sondern zugleich kreative Freiräume schaffen, in denen die eigene Firma bzw. Marke gegenüber der Öffentlichkeit auf vielfältige Weise profitabel in Szene gesetzt werden kann. Dies bedeutet strategische Vorteile – und zwar keineswegs nur für den Verkauf, denn auch die Bereiche Human Resources, Investor Relations und Produktentwicklung profitieren messbar von einem überzeugenden, aktiven Unternehmensauftritt in den Social Media und fördern die Gesamtperformance.

PRÄSENT SEIN - IN DEN SOCIAL MEDIA

Social Networks, Micro-Blogs, Video-Channels - die Welt der Social Media Doch viele Unternehmen fragen sich angesichts der Komplexität der Social Media, welche Plattformen tatsächlich Performance-relevant sind - und ein rationales Gleichgewicht von aufgewendeten Mitteln und messbaren Erfolgen versprechen. Wirklichen Impact in Sachen Verkaufs- und Image-Steigerung erzeugen nach heutiger Erfahrung vor allem Corporate Profiles in Social Networks wie Facebook und Google+ - vorausgesetzt, die Social-Media-Philosophie stimmt, die Dialogführung mit den Fans erfolgt professionell und der Auftritt kann kontinuierlich mit informativem, die Konsumenten anregenden Content überzeugen. Postings, die sich viral auch außerhalb von Facebook verbreiten sowie rasant, aber natürlich steigende Fan-Zahlen beweisen den Erfolg einer Social-Media-Strategie in vielen Fällen eindrucksvoll. Natürlich sind die Social Media mehr als nur Facebook und Google+ - obwohl deren Schlüsselfunktion im Online-Marketing nicht in Frage steht. Microblogging-Dienste wie Twitter, aber auch Branded Channels auf YouTube, MyVideo und anderen multimedialen Portalen bringen eine Marke den Konsumenten ebenfalls deutlich näher, steigern deren Bekanntheit, erzeugen Interesse über die klassische Zielgruppe hinaus und stimulieren so direkt und indirekt den Umsatz.

PIONEERS VS. NEWCOMERS

Doch hat die Wirtschaft die Chancen der Social Media erkannt – und werden sie voll ausgeschöpft? Die meisten Studien und Umfragen skizzieren ein widersprüchliches Bild: Zwar haben die meisten Unternehmen die Potenziale der Social Networks weitgehend anerkannt, viele Firmen können (oder wollen) die neuen Möglichkeiten aber noch nicht in vollem Umfang für Kommunikation, PR und Marketing nutzen. In der aktuellen McKinsey-Studie Turning Buzz into Gold, für die 200 deutsche Unternehmen befragt wurden, rechnen die Marktforscher 27 Prozent der Teilnehmer den Social Media Pioneers zu, die Social Media vielseitig und aktiv nutzen. 41 Prozent fallen in die Klasse der Social Media Newcomer, die sich im sozialen Teil des Internets derzeit noch eher abwartend und passiv bewegen – damit aber viele Chancenpotenziale ungenutzt lassen.

Für diese Unternehmen stellt sich die entscheidende Frage: Wie werden wir vom Newcomer zum Pioneer – wie entwickeln wir unsere Social-Media-Präsenz zu einem Erfolgsprojekt, das Markenbekanntheit, Reputation und Umsatz wirklich nachhaltig steigert? Eine entscheidende zweite Frage lautet: Welche Social-Media-Plattformen passen zur Unternehmensidentität und zur eigenen Zielgruppe – und zu den definierten strategischen Zielen der digitalen Kommunikation? Professionelle Dienstleister entwickeln individualisierte Lösungspakete und strukturieren den Social-Media-Auftritt so, dass nicht nur kurzfristige Marketing-Vorgaben sondern langfristige Ziele erreicht und verteidigt werden können. Die Beantwortung bestimmter Fragestellungen ist in diesem Kontext für eine erfolgreiche Social-Media-Betreuung von entscheidender Bedeutung:

  1. Strategische Zieldefinition. Was sind die übergeordneten Ziele des Social-Media-Engagements und welche Zielgruppen gilt es zu erreichen?

  2. Vorab-Monitoring. Welche offiziellen/inoffiziellen Präsenzen bestehen bereits im Internet? Welche Themen stehen in den Diskussionen im Vordergrund?

  3. Strukturierung der Social-Media-Präsenz. Welche Plattformen sind für die Kommunikation geeignet? Nach welchen Richtlinien soll die direkte Kommunikation Firma-Kunde erfolgen (Social-Media-Policy)?

  4. Integration. Wie lassen sich die Social-Media-Kanäle in bestehende Prozesse/Abteilungen im Unternehmen integrieren? Welche neuen Zuständigkeiten müssen geschaffen werden?

  5. Realisierung und kontinuierliches Monitoring. Wie entwickeln sich die Social-Media-Aktivitäten und welche strategischen Anpassungen sind nötig? Wie können Kundenmeinungen ausgewertet und zur Optimierung interner und externer Prozesse nutzbar gemacht werden?