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Wie Facebook künftig gegen Spam und Clickbait vorgehen will

Mit einem neuen Algorithmus geht Facebook weiter gegen fragwürdige Inhalte im Newsfeed der Nutzer vor: Wie das Unternehmen in einem Blog-Beitrag bekanntgab, wolle man die Gesamtqualität des Contents aufwerten, indem Inhalte, die von den Nutzern als irreführend, reißerisch oder als Spam empfunden werden, künftig abgestraft werden.

Dazu zählen laut Facebook vor allem Links und Überschriften mit irreführenden Beschreibungen, die zu Webseiten mit Spam-Werbung und ohne hochwertige Inhalte weiterleiten. Die Maßnahmen sollen außerdem dazu beitragen, finanziell motivierten Spammern, die sich durch das Posten der betroffenen Links Werbeeinnahmen versprechen, den Wind aus den Segeln zu nehmen. Bereits im vergangenen Jahr hatte Facebook die Richtlinien zum Werben auf Facebook strenger formuliert, um die Benutzererfahrung des sozialen Netzwerks aufzuwerten.

Mehr Traffic für Seiten mit hochwertigen Inhalten

Eigenen Aussagen zufolge hat Facebook hunderttausende Webseiten, zu denen auf Facebook verlinkt wurde, analysiert, um zu bewerten, ob diese inhaltlich unzureichenden Content und zu viel Spam enthalten. Auf Basis dieser Information wurde schließlich der Algorithmus entwickelt, mit dem auf Facebook nun geteilte Inhalte ähnlicher Natur abgestraft werden. Die betroffenen Posts erhalten im News Feed der Nutzer eine geringere Priorität und können nicht beworben werden.

Facebook sagt werblichen Nutzern, deren Landing Pages frei von Spam-Inhalten sind, zudem mehr Traffic in den kommenden Monaten zu, da ihr Content in den News Feeds der Nutzer besser platziert werde.

Quelle: https://goo.gl/VxcbiH