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Zusammenarbeit mit PayPal erleichtert „Google Pay“ den Einstieg

Seit dem Sommer ist das einfache und schnelle Zahlen direkt an der Kasse per Smartphone möglich. Hierfür wird kein bares Geld, keine Unterschrift des Käufers, keine Karte und keine PIN benötigt. Wie ist das möglich? Das mobile Payment-Zahlungssystem ermöglicht dieses Erlebnis für Smartphone-Nutzer, die das Betriebssystem Android auf dem Endgerät installiert haben.

 

Wie funktioniert Google Pay?

Um diesen Dienst nutzen zu können, müssen die Anwender das Konto des Online-Bezahldienstes PayPal in der App „Google Pay“ als Zahlungsmethode hinterlegen. Sobald dieser Schritt erfolgt ist, kann mithilfe des Android-Gerätes an allen Mastercard-Akzeptanzstellen, die kostenfrei sind, bezahlt werden. Zu diesen genehmigten Stellen gehören beispielsweise Cafés, Einzelhändler, Supermärkte, Restaurants oder Taxis. Eine Bedingung ist das Angebot des Bezahlens ohne zusätzlich anfallende Gebühren.

Im Bezug auf die Technik wird das Zahlen per Smartphone durch eine Debit-Mastercard, die digitalisiert ist, möglich. Diese wird automatisiert mit dem PayPal-Konto des Käufers verbunden und dient somit als Quelle für die Zahlung der Einkäufe über die App-Anwendung „Google Pay“.

Für den eigentlichen Prozess des kostenlosen Bezahlens muss das Android-Gerät entsperrt und an das NFC-Terminal gehalten werden. Beim NFC handelt es sich um eine Technik zum Austausch von Daten. Für das Abschließen des Kaufes ist weder das Öffnen der App noch eine Verbindung mit dem Internet nötig. Der gesamte Zahlbetrag wird lediglich über die App „Google Pay“ in Verbindung mit dem Zahlungsdienst PayPal vom Konto abgebucht.

 

Wer unterstützt diesen Zahldienst?

Bereits seit Juni können Android-User diesen Vorteil beim Einkaufen nutzen. Jedoch unterstützen bisher nur relativ wenige Banken und Dienstleister aus Deutschland die direkte Zahlungsmethode an der Kasse. Aufgrund der Zusammenarbeit mit PayPal ist Nutzern nun das Zahlen auf einfachem Wege über das Girokonto möglich. Hierfür muss lediglich das Konto mit der App „Google Pay“ verbunden werden.

Bisher arbeiten Boon, Commerzbank, Comdirect, LBBW/BW-Bank und N26 als Dienstleister mit Google zusammen. Ebenfalls können die Mastercards von Revolut zur Zahlung mit der App-Anwendung genutzt werden.

Google erklärt: „Die Kunden von heute wollen Dinge schneller als je zuvor erledigen, ob sie nun Lebensmittel bestellen oder ein Paar neue Schuhe kaufen. Mit ‚Google Pay‘ vereinfachen wir das Bezahlen in Apps, auf Webseiten und im stationären Handel. Wir freuen uns daher, dass wir gemeinsam mit Paypal und Mastercard noch mehr Android-Nutzern diesen Dienst ermöglichen können.“ Ist das direkte Zahlen per Smartphone die Zukunft in der Einkaufswelt?

 

Quelle: https://goo.gl/nGnoZB