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Leitfaden zur Suchmaschinenoptimierung

1. Was ist Suchmaschinenoptimierung?

Wer viel Zeit online verbringt, hat das Gefühl, es gäbe unendlich viele Webseiten. Tatsächlich sind es über 1,9 Milliarden (Stand Dezember 2021). Mehr als 5,1 Milliarden Nutzer sind im Internet unterwegs, um die passende Webseite zu einem bestimmten Thema zu finden – das geschieht in der Regel über Suchmaschinen wie Google.

Suchmaschinenoptimierung (engl. Search Engine Optimization – SEO) bedeutet, eine Webseite technisch und inhaltlich so zu gestalten, dass sie von der Suchmaschine gefunden und als relevant für den gesuchten Begriff eingestuft wird – und idealerweise entsprechend weit vorne in den Suchergebnissen erscheint. Es handelt sich also bei den Suchergebnissen um mehr als eine bloße Katalogisierung oder Auflistung: Die Suchmaschine möchte Nutzern die Ergebnisse so präsentieren, dass die besten, relevantesten und passendsten Webseiten zu einem Thema ganz oben stehen – Ziel der SEO ist es, hierhin zu gelangen.

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1.1 Wofür benötige ich Suchmaschinenoptimierung (SEO)?

Bei über 1,9 Milliarden Webseiten ist Ihre nicht die einzige zu Ihrem Thema oder in Ihrer Branche. Ganz gleich, ob Sie eine Arztpraxis führen, Immobilienmakler sind, Tierfutter verkaufen oder Beauty-Dienstleistungen anbieten: Sie müssen sich online – auch regional – mit einer großen Konkurrenz auseinandersetzen. Suchmaschinenoptimierung ist daher unverzichtbar, um bei relevanten Suchanfragen (sogenannten Kauf- oder Intentionssuchbegriffen) gefunden zu werden. Je weiter oben Sie in den SERPs (Search Engine Result Pages, also Suchergebnisseiten) erscheinen, desto größer ist die Chance, von Suchmaschinennutzern Klicks zu erhalten. Jeder Klick ist ein potenzieller Neukunde oder Neupatient, der sich für Sie und nicht für Ihren Mitbewerber entscheidet.

1.2 Was ist der Unterschied zwischen SEO, SEA und SEM?

SEO ist die klassische Suchmaschinenoptimierung der Webseite und sorgt dafür, dass diese in den organischen Suchergebnissen besser positioniert wird. Organisch werden diejenigen Suchergebnisse genannt, die nichts mit bezahlten Werbeanzeigen zu tun haben. Suchmaschinenoptimierung ist somit eine Investition in Ihre eigene Webseite und eine erfolgreiche Zukunft.

SEA (Search Engine Advertising, also Suchmaschinenwerbung) hingegen bezeichnet alle Arten von bezahlten Werbeanzeigen (Ads). Sie sind Googles Geschäftsmodell und werden prominent platziert. Google Ads kosten den Webseitenbetreiber pro Klick einen vorher definierten Maximalbetrag. Während sich SEO-Platzierungen kontinuierlich entwickeln, aber langfristig für einen guten Stand in den Suchergebnissen sorgen, eignet sich SEA als eine die Suchmaschinenoptimierung begleitende, aufmerksamkeitsstarke und schnell umsetzbare Werbung.

SEM (Search Engine Marketing, also Suchmaschinenmarketing) ist der Oberbegriff für Suchmaschinenoptimierung (SEO) sowie Suchmaschinenwerbung (SEA) – also alle Maßnahmen, die eine Webseite in Suchmaschinen wie Google besser auffindbar machen.

Abbildung 1: SEA – bezahlte Werbeanzeige in den Suchergebnissen (Google Ads)

1.3 Worauf kommt es bei der Suchmaschinenoptimierung für Google heute an?

Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist ein Thema, so alt wie Suchmaschinen selbst. Doch was früher als Ranking-Faktor galt, ist heute nicht mehr unbedingt gefragt. Während zum Beispiel Keyword-Stuffing (den relevanten Suchbegriff möglichst oft auf der Webseite zu nennen) früher zu Erfolg führte, wird es heute sogar als Vorbeugung gegen Spam abgestraft.

Stattdessen schätzt Google Webseiten mit einer einwandfreien User-Experience (UX), also einer positiven Nutzererfahrung in Zusammenhang mit Navigation, Content und technischen Elementen. Ein wichtiges Stichwort ist der E-A-T-Score – das steht für Expertise, Authority und Trust (Fachkenntnis, Autorität und Vertrauen). Diese Attribute werden hauptsächlich durch professionelle, inhaltsstarke Texte gefördert.

Einer der wichtigsten Punkte ist außerdem die mobile Optimierung: Der Anteil der mobilen Internetnutzer betrug im Jahre 2021 bereits 82 Prozent (Tendenz seit Jahren steigend), weswegen Google Webseiten derzeit ausschließlich nach dem mobilen Suchindex platziert (Mobile Only) – das gilt auch für Aufrufe am Desktop. Eine mobiloptimierte Webseite ist also das A und O für ein gutes Ranking.

1.4 Welche Ranking-Faktoren kann ich durch Suchmaschinenoptimierung verbessern?

Googles Ranking-Faktoren sind ein gut behütetes „Betriebsgeheimnis“. Es gibt mehr als 200 Faktoren, die das Ranking einer Webseite beeinflussen – laut einer Aussage von Matt Cutts (ehem. Chefentwickler im Web-Spam-Team bei Google) hat jeder Faktor rund 50 Varianten. Damit kommt Google auf über 10.000 Ranking-Faktoren. Natürlich sind nicht alle bekannt, da es sich um Googles bestgehütetes Betriebsgeheimnis handelt. Einige sind jedoch offensichtlich:

1.4.1 Content-Qualität

Der Content muss dem Besucher Mehrwert bieten, nützlich sein, durch Formatierung gut lesbar sein und grammatikalisch wie sprachlich qualitativ überzeugen.

1.4.2 Keywords

Relevante Suchbegriffe sollten mit Bedacht und nicht im Übermaß platziert sein, die Seite muss jedoch klar dem jeweiligen Thema zugeordnet werden können.

1.4.3 Meta-Title

Der Title wird in den Suchergebnissen angezeigt und ist einer der wichtigsten bekannten Ranking-Faktoren.

1.4.4 Responsive Design

Mobile Webseiten, die auch am Desktop funktionieren – die punkten bei Google. Responsive Design sorgt dafür, dass das Layout auf allen Endgeräten und am Laptop bestens funktioniert.

1.4.5 Duplicate Content

Als Duplicate Content werden Inhalte bezeichnet, die auf derselben Webseite oder einer anderen im gesamten Web 1:1 auffindbar sind – also beispielsweise von einer anderen Seite kopiert wurden. Dies beeinflusst das Ranking negativ und kann sogar zu einem Google Penalty führen.

1.4.6 Klickrate

Je mehr Internetnutzer auf Ihre Webseite klicken, wenn sie in den Suchergebnissen erscheint, desto höher die Klickrate – und desto besser das Ranking.

1.4.7 Verweildauer und Interaktion mit der Webseite

Ebenso bewertet Google, wie lange sich Nutzer auf Ihrer Seite aufgehalten haben und ob diese mit der Seite interagieren – je länger und mehr Interaktionen, als desto qualitativer und sinnvoller wird der Inhalt eingestuft und desto besser wird Ihre Webseite in den Suchergebnisseiten dargestellt.

1.4.8 Absprungrate

Als Absprung wird der Aufruf einer einzigen Seite innerhalb Ihrer Webseite bezeichnet. Das bedeutet: Ruft ein Nutzer zum Beispiel Ihre Startseite auf, interagiert aber nicht weiter (klickt auf keinen weiteren Link im Text oder in der Navigation sowie auf kein Bild oder Video) und schließt die Webseite, gilt dies als Absprung. Die Absprungrate ergibt sich aus der Anzahl der Besuche, bei denen nur eine einzige Seite aufgerufen wurde, geteilt durch die Gesamtanzahl aller Sitzungen. Eine hohe Absprungrate zeigt Google an, dass der Nutzer hier keine interessanten Informationen findet.

1.5 Wie ist meine Webseite aktuell platziert?

Eine spannende Frage und die Basis aller SEO-Aktivitäten. Denn die Antwort gibt Aufschluss darüber, ob Ihre Webseite gegenüber dem Wettbewerb eine vor- oder nachteilige Platzierung aufweist. Unser Tipp: eine professionelle Ist-Analyse. Die OMB AG Online.Marketing.Berater. führt detaillierte Wettbewerbs- und Potenzialanalysen durch. Sie prüfen Ihre aktuelle Platzierung bei relevanten Suchbegriffen sowie die Ihrer Wettbewerber und zeigen, wie Sie Ihre Position bei Google verbessern und Neukunden gewinnen können. Kontaktieren Sie uns gern, um mehr zu erfahren.

Kapitel 2

2. Das Google-Ranking: Dreh- und Angelpunkt der SEO-Aktivitäten

Als Ranking wird die Reihenfolge bezeichnet, in der Ergebnisse nach einer ausgeführten Suchanfrage erscheinen. Auf Platz 1 erscheint die Webseite, die Google in Zusammenhang mit dem gesuchten Begriff anhand seines Algorithmus und den oben genannten Ranking-Faktoren als am relevantesten und für den Nutzer sinnvollsten einstuft. Danach folgen auf Platz 2, 3 usw. weitere als relevant befundene Webseiten. Je nachdem, wie viele Suchergebnisse Google findet, gibt es mehrere Seiten. Wichtig für Sie ist, dass die meisten Klicks auf die erste Suchergebnis-Seite entfallen – die wenigsten Nutzer klicken auf Seite 2 oder 3. Ziel der SEO ist es also, auf den vorderen Plätzen zu erscheinen. Denn selbst auf Seite 1 ist die Verteilung der Klicks recht klar, wie diese Grafik zeigt:

Suchmaschinenoptimierung (SEO) Klickraten CTR

Abbildung 3: In der Regel durchläuft eine erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung 5 Phasen, angefangen von der Analyse bis hin zum Kunden-Reporting nach erfolgreicher Durchführung der entwickelten Maßnahmen.

Ihre SEO-Maßnahmen sowie die professionelle Unterstützung durch einen erfahrenen Dienstleister wie die OMB AG zielen also darauf, Ihre Webseite bei den für Sie relevanten Keywords auf die ersten Plätze des Google-Rankings zu bringen.

2.1 Was ist der Google-Index?

Als Index wird die Gesamtheit aller Webseiten bezeichnet, die Google oder weiteren Suchmaschinen bekannt sind – also eine Art Katalog. Der Google-Index wächst aufgrund des Google-Bots täglich.

2.2 Ist meine URL bereits indexiert?

Das können Sie leicht selbst überprüfen:

  • Rufen Sie google.de auf.
  • Geben Sie ins Suchfeld ein: site:[URL] ein (Beispiel: site:online-marketing-berater.com).
  • Erscheinen Ergebnisse, ist Ihre URL indexiert – werden keine Ergebnisse gefunden, kennt Google Ihre Webseite noch nicht.

Abbildung 4: Beispiel site:[URL]-Befehl zum Prüfen, ob eine Webseite indexiert ist.

2.3 Wie gelangt meine Webseite in die Suchergebnisse?

Google crawlt Webseiten. Das bedeutet, dass der Google-Bot (auch Crawler genannt) Webseiten besucht, Inhalte und Multimediadateien erfasst/indexiert und Links folgt. Wird eine Suchanfrage ausgeführt, werden diese indexierten Ergebnisse angezeigt. Beim Crawling folgt der Google-Bot Links auf bereits bekannten Webseiten und „entdeckt“ so neue URLs. Ist eine neu veröffentlichte URL oder sind neu angelegte Unterseiten nicht durch Verlinkungen auf bereits bekannten Webseiten erreichbar, können die betroffenen URLs nicht automatisch indexiert werden.

In diesem Fall muss die Seite aktiv zur Indexierung eingereicht werden. Hierfür gibt es zum einen die Möglichkeit, in der Google Search Console über die URL-Prüfung einen Antrag auf Indexierung zu stellen. Zum anderen kann die Sitemap ebenfalls über die Google Search Console eingereicht werden.

2.4. Wie hilfreich ist die Google Search Console für die Suchmaschinenoptimierung?

Die Search Console (ehemals Google Webmaster Tools) ist ein umfangreiches und vor allem kostenloses Tool von Google, um die Indexierung und Platzierung Ihrer Webseite in den Suchergebnissen zu beobachten, zu verwalten und mögliche (Indexierungs-)Probleme mit einzelnen URLs zu beheben.

  • Um Ihre Webseite bei Google einzureichen und den Google-Bot aufzufordern, die Seite zu crawlen, legen Sie zunächst das entsprechende Webseiten-Property an und fügen Ihre Webseite im URL-Prüfungstool hinzu.
  • Alternativ oder zusätzlich können Sie eine XML-Sitemap anlegen und einreichen.
  • Anhand des Status (z. B. „ausstehend“ oder „erfolgreich“) erkennen Sie, ob die neu hinzugefügte Sitemap bereits durch Google verarbeitet wurde.

Dennoch kann es vorkommen, dass die Webseite weiterhin nicht indexiert wird – dafür kann es eine Vielzahl an Gründen geben. Als Experte für Suchmaschinenoptimierung hilft Ihnen die OMB AG gern weiter. Senden Sie uns eine Anfrage.

2.5 Wie kann ich Seiten von der Indexierung ausschließen?

Es ist sinnvoll, einzelne Unterseiten nicht indexieren zu lassen. Hier einige Beispiele:

  • Warenkorb-Seiten
  • Login-Seiten
  • Danke-Seiten (nach Formular-Übermittlung)
  • Datenschutzerklärung
  • Archivierte Seiten
  • 404-Fehlerseiten
  • Seiten, die sich in der Testphase befinden

Diese Seiten sind nicht relevant für einen Nutzer, der einen bestimmten Suchbegriff eingibt. Um einzelne URLs von der Indexierung auszuschließen, ist ein bestimmtes Vorgehen einzuhalten:

  • Seite auf „noindex“ setzen: Dieser Befehl muss im HTML-Code im Head-Bereich der Seite hinterlegt werden. Er zeigt Google an, dass die Seite nicht indexiert werden soll. Hier wird unterschieden zwischen „noindex, follow“ – das bedeutet, dass die Seite nicht im Index erscheint, wohl aber darauf befindliche Links durch Google gecrawlt und untersucht werden –sowie „noindex, nofollow“, wodurch auch Links auf der Seite nicht mehr durch den Google-Bot verfolgt werden.
  • Crawler via robots.txt-Datei abweisen: Während durch das „noindex“-Attribut lediglich die Indexierung verhindert wird, können Sie mittels robots.txt-Datei den Google-Bot ausschließen und das Crawling der Seite somit verbieten. Es handelt sich hierbei um eine Textdatei, die im Hauptverzeichnis der Webseite hinterlegt wird und angibt, welche URLs gecrawlt (Anweisung „allow“) bzw. nicht gecrawlt (Anweisung „disallow“) werden sollen. Wichtig: Eine bereits indexierte Seite lässt sich dadurch nicht aus den Suchergebnissen entfernen. Hierfür muss die „noindex“-Methode angewandt werden.
  • Passwortschutz mit htaccess: Im Adminbereich Ihres Hosters oder mithilfe der htaccess/htpasswd-Dateien können Sie ein Passwort für bestimmte URLs festlegen. Diese Methode allein schließt Crawler allerdings nicht zu 100 Prozent aus, bietet aber zusätzlichen Schutz, um Inhalte vor ungewollten Blicken zu verbergen.

2.6 Kann ich beeinflussen, wie meine Seiten und Profile in den Suchergebnissen erscheinen?

Mithilfe von sogenannten strukturierten Daten haben Sie die Möglichkeit, dem Google-Bot eine Hilfestellung beim Lesen und Verstehen Ihrer Webseite zu geben. Dabei handelt es sich um ein standardisiertes Format (Schema Markup), das Sie nutzen können, um der Suchmaschine weiterführende Informationen zur Verfügung zu stellen. Dadurch können Rich-Snippets erzeugt werden – das sind Suchergebnisse, die neben den Metadaten Zusatzinformationen enthalten. Durch Markups gekennzeichnete Zusatzinformationen, die Google in den Suchergebnissen anzeigen kann, sind zum Beispiel:

  • Event-Termine
  • Rezept-Zutaten
  • Videos
  • Preise
  • Bewertungen
  • Logo
  • FAQ

Das Suchergebnis kann dann so aussehen:

Abbildung 5: Snippets steigern die Sichtbarkeit.

Strukturierte Daten sind kein direkter Ranking-Faktor, können aber durchaus zu mehr Klicks führen, da Rich-Snippets aufmerksamkeitsstarke Suchergebnisse darstellen.

Kapitel 3

3. Die OnSite-Optimierung: Kernstück der Suchmaschinenoptimierung

Unter der OnSite-Optimierung versteht man alle Optimierungsmaßnahmen in Hinblick auf eine gute Platzierung in den Suchergebnissen, die auf der Webseite selbst durchführbar sind bzw. serverseitig vorgenommen werden können. Dabei kann es sich sowohl um inhaltliche als auch um technische Maßnahmen handeln. Zu den wichtigsten optimierbaren Elementen gehören:

  • Webseiten-Architektur
  • interne Verlinkungen
  • Sitemaps
  • SEO-freundliche URLs
  • strukturierte Daten
  • Mobile Optimierung
  • Usability (Nutzerführung, Ladegeschwindigkeit usw.)
  • qualitativer und umfassender Content
  • Bilder und Videos

Abbildung 6:Eine gute Suchmaschinenoptimierung zeichnet sich letztlich durch die effiziente Summe ihrer einzelnen Teile aus. Eine individuell angepasste Strategie sorgt hierbei für die besten Ergebnisse.

3.1 Wieso ist eine übersichtliche Navigation essenziell?

Eine sinnvolle und übersichtliche Navigation führt einerseits den Nutzer planvoll durch die Webseite, andererseits hilft sie auch dem Google-Bot dabei, die Webseite schnell zu erfassen und zu „verstehen“. Anhand einer gut durchdachten Navigation kann Google inhaltlich zusammengehörige über- und untergeordnete Seiten erkennen – wodurch die gesamte Internetpräsenz durch die Suchmaschine als relevanter eingestuft werden kann, da sie verwandte und weiterführende Informationen bereitstellt.

3.2 Worauf muss ich bei der Content-Erstellung achten?

Der Content ist das Herzstück Ihrer Webseite und die stabile Basis für die Suchmaschinenoptimierung (SEO). Sinnvoller Inhalt, der Ihre Zielgruppe anspricht, informativ sowie aktuell ist und spannend aufbereitet wird, punktet in zweierlei Hinsicht: Er wird von Ihren Nutzern aufgenommen, erzeugt Interesse und bestenfalls eine Kontaktaufnahme oder einen Kauf – und er signalisiert Google, dass Ihre Webseite mehrwertschöpfende Informationen bietet und somit als relevant gilt und entsprechend weit oben in den Suchergebnissen platziert werden kann.

Damit diese Relevanz einem bestimmten Suchbegriff zugeordnet wird, ist es wichtig, diesen insbesondere in die Überschriften (Headlines) sowie Meta-Elemente einfließen zu lassen. Achtung: Während es früher für die SEO notwendig war, den Suchbegriff in den Texten in einer gewissen Häufigkeit zu nennen, ist die Suchbegriffsdichte heute nicht mehr ausschlaggebend für eine gute Platzierung. Wichtig ist ein gut lesbarer Text, der Fachkompetenz und Professionalität vermittelt. Nur so können Klicks und Conversions (Kontaktanfragen, Käufe etc.) generiert werden.

3.3 Wie lang sollten suchmaschinenoptimierte Texte sein?

Auf diese Frage gibt es keine richtige und keine falsche Antwort. Anno 2010 sprach man von einer Mindestlänge von 300 Wörtern für einen guten SEO-Text. Zwischendurch galten 500 Wörter als ideale Länge, heute werden häufig mehr als 1000 Wörter als bester Wert genannt. Weniger wichtig als die Textlänge ist jedoch die Textrelevanz. Wenn Sie viel Sinnvolles, Spannendes und Interessantes zu Ihrem Fokus-Thema zu berichten haben, kann und darf der Text durchaus lang werden – auf Wiederholungen und inhaltsleere Sätze sollte aber verzichtet werden. Mindestens 500 Wörter sind empfehlenswert – achten Sie aber immer auf gute und wertige Inhalte.

3.4 Welche Suchbegriffe sind sinnvoll?

Eine gute Suchmaschinenoptimierung beginnt mit einer intensiven Suchbegriffsanalyse, auch Keyword-Recherche genannt. Die OMG AG Online.Marketing.Berater. geht hierbei nach einem bewährten Schema vor, prüft Webseiten von Mitbewerbern und filtert mithilfe eines erfahrenen Teams erfolgversprechende Suchbegriffe heraus, die noch nicht oder kaum von Mitbewerbern belegt sind. Um diese Analyse selbst durchzuführen, empfiehlt sich folgendes Vorgehen:

  • 1. Erstellen Sie zunächst eine Liste der Fokus-Suchbegriffe – also der Begriffe, die Sie als wichtig empfinden und unter denen Sie gern gefunden werden würden. Das können sowohl regionale (Beispiel: zahnarzt köln porz) als auch überregionale Begriffe/Begriffsketten (Beispiel: dachfenster kaufen) sein.
  • 2. Bedenken Sie dabei, dass es nicht nur darauf ankommt, welche Suchbegriffe Sie als wichtig erachten – überlegen Sie auch, wonach Ihre Zielgruppe suchen könnte und welche Formulierungen sie nutzt. Der Google Keyword-Planer kann hierbei gute Ideen liefern. Vorteilhaft ist es, sogenannte Short- und Long-Tail-Keywords zu kombinieren, also „kuchen rezepte“ sowie „kuchen backen mit drei zutaten“. Mit kurzen Begriffen erreichen Sie in der Regel zwar ein größeres Publikum – sie sind allerdings auch viel härter umkämpft, daher teurer und weisen zu allem Überfluss einen hohen Streuverlust auf. Generell empfiehlt sich daher folgender Leitsatz zur Suchbegriffsauswahl: Je präziser, desto besser. Sie sollten also stets sogenannte Kauf- oder Intentionssuchbegriffe für Ihre Suchmaschinenoptimierung wählen.
  • 3. Prüfen Sie anschließend, welche Webseiten oben in den Suchergebnissen erscheinen, wenn Sie Ihre Fokus-Suchbegriffe bei Google eingeben. Wenn zum Beispiel die erste Suchergebnisseite ausschließlich von großen, bekannten Plattformen belegt ist, stehen die Chancen für eine rentable Platzierung auf der ersten Seite schlecht.
  • 4. Mit Tools wie dem Google Keyword-Planer oder Sistrix können Sie für die favorisierten Suchbegriffe das Suchvolumen prüfen, also herausfinden, wie oft diese Begriffe tatsächlich bei Google eingegeben werden (Nachfrage-Untersuchung). Denn: Auch wenn ein Begriff zu einhundert Prozent passt und optimal wäre, bringt er hinsichtlich der Suchmaschinenoptimierung (SEO) nichts, wenn er nicht genutzt wird.

Diese Anleitung ist natürlich sehr vereinfacht und auf das Wesentliche heruntergebrochen. Eine professionelle und ausführliche Suchbegriffsanalyse braucht Zeit und eine gewisse Routine. Dennoch können Sie die ersten Schritte selbst gehen. Gern unterstützen wir Sie mit unserem Know-how – schreiben Sie uns einfach.

3.5 Wie muss ich die SEO-Texte strukturieren?

Damit der Google-Bot Ihre Webseite als relevant für die gewünschten Suchbegriffe einordnen kann, ist es notwendig, Texte auf eine bestimmte Art zu strukturieren. Relevant für das Ranking sind:

3.5.1 Überschriften/Heading-Hierarchie

Im HTML-Code Ihrer Webseite können Textpassagen mithilfe von H-Tags als Überschrift gekennzeichnet werden. So steht beispielsweise das Code-Element <h1>Beispiel-Satz</h1>
für die Hauptüberschrift, eines der relevantesten Elemente für die Suchmaschinenoptimierung. Sie sollte möglichst nur einmal pro URL vorkommen und den Suchbegriff enthalten. Außerdem sollten H2-Überschriften genutzt werden, bei denen es sich ebenfalls empfiehlt, den Suchbegriff zu verwenden. Weitere Überschriften wie H3, H4 usw. müssen den Begriff nicht enthalten.

Grundsätzlich sollten Sie sich an einen hierarchischen Aufbau der Überschriften halten, also zum Beispiel:

H1
H2
H3
H2
H3

3.5.2 Textaufbau

Aus den Vorgaben der Überschriften-Hierarchie ergibt sich ein gewisser Textaufbau. In der Regel folgt nach der H1 eine aussagekräftige Einleitung, die H2 kann beispielsweise ein Schwerpunktthema hervorheben, H3 und H4 weitere Unterpunkte eines Themas beleuchten. Der Text sollte sinnvoll aufgebaut und gegliedert sein, sodass er von Besuchern Ihrer Webseite leicht gelesen, erfasst und verstanden werden kann – denn genau das bewertet auch Google als positiv.

3.5.3 Lesbarkeit

Das Auge liest mit – diesen Spruch sollten Sie beim Erstellen Ihrer Texte und dem Seitenaufbau immer im Hinterkopf behalten. Langer Fließtext ohne Absätze und Zwischen-Überschriften strengt das Auge an, ist mühsam zu lesen. Nutzen Sie stattdessen die empfohlene Gliederung, eher kurze Textabschnitte und auflockernde Elemente wie Aufzählungen oder auch Tabellen.

3.6 Welche Meta-Elemente sind relevant für die Suchmaschinenoptimierung?

Mit Meta-Elementen, auch Meta-Tags genannt, vermitteln Sie Google gezielt Informationen zu Ihrer Webseite. Die Elemente werden im Kopfbereich des HTML-Codes platziert und dienen dazu, der Suchmaschine die Einordnung einer Webseite zu erleichtern. Es gibt eine Vielzahl von Meta-Elementen, relevant sind allerdings vor allem der Meta-Title sowie die Meta-Description. Ersteres ist ein unverzichtbarer Ranking-Faktor, während die Description vor allem für den Nutzer wichtig ist. Als drittes Element galten früher Meta-Keywords als relevant – inzwischen wird dieses Attribut von Google nicht mehr berücksichtigt.

3.7 Wie sollte der Meta-Title aussehen?

Der Meta-Title wird im Browser oben im Reiter/Tab angezeigt und – was noch wichtiger ist – prominent in den Suchergebnissen. Der Seitentitel ist ein wichtiger Ranking-Faktor und kann die Klickrate in den Suchergebnissen beeinflussen. Er wird mithilfe des [title]-Tags im HTML-Code gekennzeichnet und gibt das Thema der jeweiligen Seite an. Jede URL sollte einen eindeutigen und einzigartigen Seitentitel erhalten, der den relevanten Suchbegriff enthält (hier: „SEO Frankfurt“) und den Unternehmensnamen nennt sowie gegebenenfalls den Standort.

Der Meta-Title sollte das Thema der Seite auf den Punkt bringen, nicht zu lang sein und nicht mit zu vielen verschiedenen Suchbegriffen überfüllt werden.

3.8 Warum ist die Meta-Description wichtig?

Zwar ist die Meta-Description, also die Beschreibung der Seite, kein Faktor für das Google-Ranking, allerdings ein sehr wichtiger Textbaustein für den Nutzer und damit auch für Ihre Suchmaschinenoptimierung. Die Seitenbeschreibung erscheint in den Suchergebnissen unter dem Seitentitel und fasst idealerweise den Inhalt der Seite kurz und interessant zusammen. Der Nutzer sieht auf einen Blick, worum es geht, erachtet die Webseite im Bestfall als relevant – und klickt sie an.

Achten Sie beim Erstellen der Seitenbeschreibung darauf, dass diese vollständig in den Suchergebnissen zu sehen ist und nicht abgeschnitten wird. Vermeiden Sie allgemeine Beschreibungen – versuchen Sie, präzise Texte zu formulieren. Meta-Descriptions müssen den Suchbegriff nicht enthalten, für den Nutzer ist es aber sinnvoll, den eingegebenen Begriff hier wiederzufinden.

Hinweis: Nicht immer zeigt Google Ihre angegebene Seitenbeschreibung an. Je nach gesuchtem Begriff zeigt die Suchmaschine eventuell auch einen anderen als passender empfunden Textausschnitt an.

3.9 Wie sind URLs normalerweise aufgebaut?

Eine einzigartige URL ist notwendig, damit eine Seite überhaupt durch Google indexiert werden kann. Im Allgemeinen folgen URLs einem bestimmten Aufbau – hier ein Beispiel:

https://www.online-marketing-berater.com/suchmaschinenoptimierung-seo/#seo-3

Die URL besteht aus mehreren Elementen – hier die wichtigsten:

3.9.1 Das Protokoll

HTTP steht für Hyper Text Transfer Protocol bzw. HTTPS für Hyper Text Transfer Protocol Secure, was bedeutet, dass der Datenverkehr zwischen Nutzer und Webseite geschützt wird. Es empfiehlt sich, das HTTPS-Protokoll zu nutzen, denn es vermittelt dem Nutzer Sicherheit, vor allem wenn es um Datenübermittlungen oder Zahlungen geht.

3.9.2 Der Domainname

Die Domain ist der eindeutige Name einer Webseite, in diesem Fall online-marketing-berater.com. Google unterscheidet zwischen URL-Versionen mit und ohne www davor. Wichtig für das Hinzufügen einer Seite in der Search Console: Unbedingt alle Versionen eintragen.

3.9.3 Das Verzeichnis

Abhängig von der Navigationsstruktur der Webseite enthält die URL ein bestimmtes Verzeichnis, hier suchmaschinenoptimierung-seo, das aufgerufen wird.

3.9.4 Die Textmarke

Bei umfangreichen Texten kann mit einer sogenannten Text- oder Sprungmarke gearbeitet werden, hier #seo-3, um direkt zum relevanten Textabschnitt zu gelangen.

Ist die Navigation einer Webseite in viele Ebenen unterteilt, kann eine URL durch mehrere Verzeichnisse sehr lang und unübersichtlich werden – deshalb sollten in Hinblick auf die Suchmaschinenoptimierung auch die Seitenstruktur und damit die URLs überdacht werden. Je kürzer und prägnanter, desto besser.

3.10 Warum sind sprechende URLs wichtig?

Ist die Rede von sprechenden URLs, bedeutet das, dass die URLs aussagekräftig und „lesbar“ sind. Dem gegenüber stehen kryptische URLs, die zum Beispiel viele Zahlen und Zeichen enthalten und entstehen, wenn Verzeichnisse und Dateien nicht ordentlich benannt sind. Solche URLs sollten vermieden werden. Warum? Die URL ist ein Ranking-Faktor und sollte somit den Suchbegriff enthalten. Außerdem kann eine kryptische URL auf den Nutzer unseriös wirken und dazu führen, dass die Webseite verlassen oder gar nicht erst besucht wird.

3.11 Wie sollte ich mit 404-Seiten umgehen?

Ein kleiner Tippfehler oder ein fehlerhafter Link genügen – schon landet der Nutzer auf einer nicht vorhandenen Seite. Helfen Sie ihm weiter, indem Sie 404-Fehlerseiten so konzipieren, dass sich hier Vorschläge vorhandener Seiten befinden, die den Nutzer interessieren könnten. Stellen Sie außerdem sicher, dass 404-Seiten nicht indexiert werden – siehe Punkt 2.5. (Wie kann ich Seiten von der Indexierung ausschließen?).

3.12 Inwiefern ist die Seiten-Hierarchie ein Ranking-Faktor?

Die Seiten-Hierarchie, also die Struktur Ihrer Webseite, ist nicht nur in Hinblick auf sprechende URLs ein wichtiger Faktor für die SEO. Je einfacher und flacher sie gestaltet ist, je weniger Ebenen die Navigation aufweist und je schneller einzelne Unterseiten erreicht werden können, desto besser für den Nutzer – und damit auch für den Google-Bot, der die Seite schnell vollständig erfassen kann. Zudem riskieren Sie mit einer zu komplexen Struktur Seitenabsprünge, die wiederum negativ von Google bewertet werden. Bestenfalls sollte bereits vor der Programmierung der Webseite an einer sinnvollen und guten Seiten-Hierarchie gearbeitet werden. Besteht die Webseite bereits, ist es trotzdem möglich, die Seitenstruktur im Nachhinein zu vereinfachen. Sie benötigen hierbei professionelle Hilfe? Kontaktieren Sie die Experten der OMB AG.

3.13 Warum ist eine XML-Sitemap sinnvoll für die Suchmaschinenoptimierung?

Nicht immer ist es möglich, die Seiten-Hierarchie flach zu halten. Je komplexer der Themenkreis, desto eher werden weitere Navigationsebenen benötigt. Um trotzdem sicherzugehen, dass der Crawler beim Besuch Ihrer Webseite alle Seiten erfasst und Inhalte zuordnen kann, ist eine XML-Sitemap hilfreich – übrigens auch für „kleine“ Webseiten ohne tiefe Seitenstruktur.

Die XML-Sitemap können Sie sich wie eine Liste vorstellen, die alle URLs enthält, die Sie Google zur Indexierung vorschlagen möchten. Vorschlagen, weil es keine Garantie gibt, dass diese auch tatsächlich indexiert werden. In der Sitemap kann jedoch angegeben werden, wann die Seite das letzte Mal geändert wurde, in welchem Turnus sie aktualisiert wird und weitere Details, die der Suchmaschine verdeutlichen, dass die Seite aktuell und relevant ist. Das erhöht die Chancen für eine schnellere Indexierung.

3.14 Wie beeinflussen interne Links die Suchmaschinenoptimierung?

Interne Links sind Verlinkungen innerhalb Ihrer Webseite. Der Nutzer bleibt beim Anklicken also auf Ihrer Domain. Externe Links führen dagegen auf Seiten einer anderen Domain. Interne Links bieten in zweierlei Hinsicht Vorteile:

3.14.1 Für Google

Der Google-Bot kann URLs Ihrer Webseite nur erfassen und indexieren, wenn er sie erreicht. Indem Sie mithilfe von internen Links auf relevante, suchmaschinenoptimierte Seiten verweisen, unterstützen Sie diesen Prozess. Je passgenauer die thematischen Zusammenhänge der verlinkten Seiten, desto besser.

3.14.2 Für den Nutzer

Mit internen Verlinkungen vermitteln Sie dem Nutzer weiterführende Informationen zu dem Thema, das ihn gerade interessiert. Dadurch können Interaktionen innerhalb Ihrer Webseite gefördert werden, was einerseits dem Nutzer weitere Inhalte eröffnet und andererseits von Google positiv bewertet wird.

Achten Sie darauf, dass die verlinkten Textteile (Ankertext genannt) bereits Aufschluss darüber geben, was sich dahinter verbirgt, denn ein allgemeines „Hier klicken“ wird von Google eher negativ bewertet. Stattdessen wäre zum Beispiel „Behandlungsschritte der PZR“ besser.

3.15 Inwiefern spielt die Bildoptimierung für die SEO eine Rolle

Grundsätzlich werten multimediale Inhalte Ihre Webseite auf und helfen dabei, sie für den Nutzer interessant und abwechslungsreich zu gestalten. Zudem können Nutzer Ihre Inhalte und Webseite auch über die Google-Bildersuche finden.

Abbildung 8: Bildersuche bei Google.

Hinsichtlich der Suchmaschinenoptimierung sollten Sie Folgendes beachten:

  • Hohe Ladegeschwindigkeit: Bilder sollten eine sehr gute Auflösung besitzen, aber dennoch nicht zu groß sein – wird die Ladegeschwindigkeit der Webseite durch die Dateigröße der Bilder gehemmt, kann Google dies negativ bewerten.
  • Verwendung des Suchbegriffs: Sie haben die Möglichkeit, sowohl den Dateinamen als auch den alternativen Titel (Alt-Attribut) des Bildes mit dem Suchbegriff zu versehen. Achtung: Natürlich dürfen nicht alle Alt-Attribute ausschließlich den Suchbegriff enthalten, sondern sollten das jeweilige Bild kurz beschreiben.
  • WebP-Format: Das von Google entwickelte WebP-Format ist auf dem Weg, das neue Standard-Grafikformat zu werden. Durch die moderne Art der Komprimierung können Bilddateien im WebP-Format auf eine geringe Dateigröße verkleinert werden, ohne dass signifikante Qualitätsverluste entstehen.

3.16 Warum gilt „Mobile Only“ bei der Programmierung?

Mobile Nutzer sind heutzutage Ihre wichtigsten potenziellen Kunden. Vor einigen Jahren war die Devise sowohl im Bereich der Suchmaschinenoptimierung (SEO) als auch allgemein im Online Marketing „Mobile First“. Diesem Grundsatz entsprechend wurden Webseiten zunächst mobiloptimiert und die Desktop-Version hiervon „abgeleitet“. Mithilfe von Responsive Design werden Webseiten so programmiert, dass sich der Seitenaufbau automatisch dem jeweiligen Endgerät anpasst.

In Bezug auf die SEO gilt heute allerdings „Mobile Only“. Das bedeutet: Webseiten werden ausschließlich für Smartphones und nicht mehr für größere Endgeräte optimiert. Hier sind eine spezifische Kenntnis und Konzeptionsarbeit der Designer und Programmierer gefordert, um die Ansprüche mobiler Nutzer zu einhundert Prozent zu erfüllen. Dies hat den Hintergrund, dass Google ausschließlich nach dem mobilen Suchindex bewertet; die Desktopversion der Webseite hat hinsichtlich des Rankings quasi keine Bedeutung mehr. Seit 1. Juni 2019 gilt „Mobile Only“ für alle neu veröffentlichten Webseiten. In Hinblick auf eine positive Nutzerfahrung sollten Webseiten natürlich auch am Desktop einwandfrei funktionieren.

3.17 Was sind die Core Web Vitals?

Die Page bzw. User Experience, also die Nutzerfahrung auf einer Webseite, ist seit Juni 2021 ein Ranking-Faktor in der mobilen Suche. Um diese zu bewerten, bezieht Google unter anderem die Core Web Vitals ein, die aus drei Kennzahlen bestehen:

  • LCP: Largest Contentful Paint – Ladegeschwindigkeit des größten Grafikelements. Schlecht bewertet wird zum Beispiel ein großer Grafik-Slider am Kopf der Webseite, der erst Sekunden nach dem Seitenaufruf erscheint.
  • CLS: Cumulative Layout Shift – Stabilität des Seitenlayouts. Beispielsweise wird negativ bewertet, wenn sich während des Ladevorgangs Elemente verschieben.
  • FID: First Input Delay – Reaktionszeit der Webseite. Ein Negativbeispiel wäre das verzögerte Erscheinen eines Drop-Down-Menüs nach dem Klick.
    Hinsichtlich der Core Web Vitals zu optimieren, lohnt sich also in doppelter Hinsicht: Um den Nutzer nach seinem Klick und Webseitenbesuch nicht zu verlieren und um bei Google zu punkten, was sich auch ein gutes Ranking auswirken kann.

Kapitel 4

4. OffSite-Maßnahmen: Suchmaschinenoptimierung außerhalb der eigenen Webseite

Die bedeutendsten und selbst beeinflussbaren Faktoren für die Suchmaschinenoptimierung finden onSite, also auf Ihrer eigenen Webseite statt. Dennoch können auch Optimierungsmaßnahmen außerhalb Ihrer Webseite – OffSite – Ihr Ranking in den Suchergebnissen beeinflussen. Hier bietet Google selbst Möglichkeiten der OffSite-Optimierung – daneben spielen auch die sozialen Medien eine entscheidende Rolle.

4.1 Wie können Social Media oder Online-PR mein Ranking beeinflussen?

Qualitative externe Links auf die eigene Webseite senden positive Signale an Google – wird bei einem Thema Bezug auf Ihre Webseite genommen, hält die Suchmaschine diese für potenziell relevant. Nun bieten sich Plattformen wie Facebook, Twitter oder Instagram an, um spannende und aktuelle Themen interessant aufzubereiten und für weiterführende Informationen auf die passende Unterseite Ihrer Webseite zu verlinken. Gleiches gilt für Online Public Relations: Eine professionell gestaltete Pressemittelung, die auf verschiedenen Portalen veröffentlicht wird und auf Ihre Webseite verweist, kann Ihr Ranking positiv beeinflussen. Die OMB AG Online.Marketing.Berater. hilft Ihnen sowohl in Sachen Social Media als auch Online-PR weiter – kontaktieren Sie uns.

4.2 Welche Vorteile bietet das Google Unternehmensprofil?

Mit dem Google Unternehmensprofil (früher Google My Business) bietet Google Firmen die Option, in Google Maps oder der Suche als Unternehmen mit Standort, Kontaktmöglichkeiten, Unternehmens- und Leistungsbeschreibungen aufgelistet zu werden. Nutzer können Ihre Produkte und Dienstleistungen leichter erfassen, aktuelle Informationen finden und direkt per Fingertipp anrufen. Mit einem Google Unternehmensprofil sorgen Sie für einen professionellen Auftritt auch außerhalb Ihrer Webseite, was Ihnen zu mehr Klicks und damit zu einer besseren Platzierung in den Suchergebnissen verhelfen kann.

Abbildung 10: Google Unternehmensprofil der OMB AG und Rezensionen der OMB AG im Google Unternehmensprofil.

4.3 Wie wende ich Google Analytics als Trackingdienst an?

Wer in der Suchmaschinenoptimierung aktiv ist, muss seine Erfolge kontrollieren und gegebenenfalls Richtungswechsel einschlagen. Google Analytics ist hierfür ein sehr intuitives und umfangreiches Werkzeug, um Besucherzahlen, Verweildauer, Klick-Verhalten, Einstiegsseiten und viele andere Kennzahlen zu prüfen. Hierfür wird ein Tracking-Code in die Webseite integriert – wichtig ist, im Datenschutzhinweis zu erwähnen, dass die Webseite mittels Google Analytics getrackt wird.

4.4 Was ist der Google Tag Manager?

Neben Google Analytics gibt es selbstverständlich noch weitere Trackingtools, um relevante Daten auf Ihrer Webseite zu erfassen. Dabei gibt es durchaus Unterschiede und Funktionen, die der eine Dienst bietet und der andere wiederum nicht. Es kann sich also lohnen, verschiedene Trackingdienste per Code-Snippet auf der Webseite zu integrieren. Der kostenlose Google Tag Manager ermöglicht dies ohne Programmierkenntnisse, also ohne auf den Quellcode der Webseite zuzugreifen. Mithilfe des Tag Managers können alle erfassten Daten an einem zentralen Ort analysiert und ausgewertet werden.

Kapitel 5

5. Fazit: Es gibt viel zu tun – die OMB AG ist Ihr Partner für die Suchmaschinenoptimierung

Dieser Leitfaden erklärt die Suchmaschinenoptimierung zwar ausführlich, jedoch erfordert professionelle und langfristig erfolgreiche SEO ein noch viel tiefergehendes Know-how und fundiertes Wissen aus jahrelanger Erfahrung. Sicher können Sie einige Punkte auf Ihrer Webseite bereits selbst erledigen – und gehen damit einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung: zu ihrem digitalen Erfolg. Gern unterstützen Sie die Spezialisten der OMB AG Online.Marketing.Berater. mit konzeptionellem und zielgerichtetem Vorgehen dabei, die Top-Plätze der Suchergebnisse ohne Umwege zu erreichen.

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