Suchmaschinenwerbung (SEA)

Vier Tipps für erfolgreiches Suchmaschinenmarketing

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Suchmaschinenmarketing ist die Verbindung aus Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenwerbung. Beides sollte für Unternehmen, die online für ihre Produkte oder Dienstleistungen werben möchten, Pflichtbestandteil einer jeden Marketing-Strategie sein. Das Setzen sinnvoller Werbeanzeigen und die Optimierung der Homepage tragen dazu bei, Ihr Unternehmen im Netz zielführend zu präsentieren. Wir geben Tipps, wie Ihre Online Marketing-Kampagne noch effektiver wird.

Landing-Pages für SEA-Zwecke optimieren

Nicht immer ist es sinnvoll, seine Anzeigen auf die Startseite der Webseite zu verlinken, da der Kunde sich womöglich gern über ein spezielles Angebot informieren möchte, statt allgemeine Informationen einzuholen. Eine Landingpage ist insofern von Bedeutung, als dass sie der erste Kontakt mit Ihrem Unternehmen ist. Spricht sie den Kunden nicht an, ist er womöglich direkt auf dem Weg zu einer anderen Seite. Die Landingpage sollte die Inhalte der Werbeanzeige aufgreifen, da sie sonst für den Nutzer, der auf die Anzeige geklickt hat, thematisch uninteressant ist, wenn die versprochenen Informationen nicht bereitstehen. Die Inhalte der Anzeige müssen exakt aufgegriffen werden, sonst werden viele Interessierte abspringen und die Kosten für Ihre Anzeigen unnötig hoch bleiben.

Um es dem potenziellen Kunden so leicht wie möglich zu machen, Kontakt aufzunehmen, bietet sich eine Call-to-Action (CTA) an, die an einer passenden Stelle (möglichst weit oben auf der Seite) platziert wird, nur so lässt sich die Conversion-Rate erhöhen. Denn die beste Landingpage nutzt Ihrem Unternehmen nichts, wenn der Nutzer nur über Umwege mit Ihnen Kontakt aufnehmen oder das Produkt kaufen kann.

Des Weiteren ist es wichtig, die Performance und mobile Ansicht der Seite zu optimieren, um dem Nutzer ein einwandfreies Surferlebnis zu bieten.

Qualifizierung des Traffics

Wie werden Nutzer überhaupt auf Ihre Webseite aufmerksam? Durch passende Keywords. Es gilt, die interessierten Nutzer mit den auf sie abgestimmten Keywords auf die Webseite zu lotsen. Das gelingt oftmals nicht mit allgemeinen Begriffen, sondern mit konkreten Nischen-Keywords. Dadurch verzeichnet Ihre Webseite natürlich zunächst weniger Traffic, dieser ist jedoch wesentlich qualifizierter.

Die potenziellen Käufer, die sich trotz eines sehr spezifischen (jedoch nicht zu spezifischen) Keywords auf Ihrer Seite befinden, sind wirklich nur diejenigen, die sich für Ihre Dienstleistungen oder Produkte interessieren. Das bedeutet, Streuverluste können durch zielgerichtete Keywords gemindert und dadurch Budget bei der Kampagne gespart werden. Sie erreichen maximale Sichtbarkeit bei der für Sie interessanten Zielgruppe. Gleichzeitig steigt zudem die Conversion-Rate an, sprich: Ihre Verkaufszahlen erhöhen sich.

Monitoring und Kampagnenoptimierung

In der Suchmaschinenoptimierung ist es für nachhaltigen Erfolg unabdingbar, die Daten der Kampagne konsequent zu beobachten und Rückschlüsse hinsichtlich des Optimierungspotenzials zu ziehen. Die Bedürfnisse der Konsumenten ändern sich tagtäglich, die Kampagne sollte dementsprechend darauf abgestimmt sein. Dank eines umfassenden Monitorings ist es möglich, schnell auf aktuelle Entwicklungen des Marktes einzugehen, zum Beispiel wenn sich der Google-Algorithmus ändert oder manche Produkte weniger gefragt sind, weil ein Konkurrent sie günstiger anbietet.

Am besten lässt sich der Erfolg anhand der Conversions und der Absprungrate ablesen. Ein SEO-Spezialist sollte deshalb permanent einen Blick auf die Daten haben, um zu untersuchen, wie am häufigsten Conversions generiert werden. Die Absprungrate ist wichtig, um herauszufinden, an welcher Stelle und warum die Nutzer die Seite verlassen. Wenn zum Beispiel der Warenkorb nicht einwandfrei funktioniert oder die Nutzer beim Bestellprozess Schwierigkeiten haben, lässt sich das anhand der Absprungrate leicht feststellen. Auf den betreffenden Seiten besteht dann womöglich noch Verbesserungsbedarf und Sie können die Webseite entsprechend anpassen.

Verständnis für die Zielgruppe entwickeln

Kunden ist es wichtig, nicht einer von vielen zu sein, sondern als Individuum behandelt zu werden. Wenn Unternehmen dies bewerkstelligen möchten, sollten sie wissen, was die Zielgruppe auszeichnet und wo die Interessensschwerpunkte liegen. Die gewonnenen Daten sinnvoll zu verknüpfen, ist dabei die Herausforderung – sie zu beschaffen stellt im Zeitalter der Digitalisierung kaum mehr eine Schwierigkeit dar. Wenn man erst einmal herausgefunden hat, was die Bedürfnisse der potenziellen Kunden sind, können die Inhalte der Webseite flexibel angepasst werden.

Kaufen beispielweise im Norden Deutschlands die Nutzer ein bestimmtes Produkt lieber als ein anderes, während die Menschen in südlichen Teilen wiederum ebenfalls eine andere Variante bevorzugen, so können verschiedene Landingpages diesen Umstand berücksichtigen und die Inhalte auf das Kaufverhalten abgestimmt werden. Je besser Sie die Zielgruppe verstehen, umso harmonischer ist das Verhältnis von eingesetztem Kapital und Gewinn (Return-on-Investment, kurz: „RoI“).