Kurznachrichten

Was wirklich hinter der personalisierter Werbung steckt

Jeder kennt es: Man kauft online ein Produkt und bekommt genau diesen Gegenstand noch Wochen danach als Werbung auf verschiedenen Plattformen angezeigt. Woran liegt das eigentlich und was tun Unternehmen dagegen? Das Stichwort lautet Targeting, also personalisierte und nützliche Werbung.  Denn Unternehmen möchten durch ihre Suchmaschinenwerbung potenzielle Kunden möglichst zielgenau ansprechen, dabei treten jedoch häufig Probleme auf.

Targeting – Was ist das?

Targeting beschreibt den Prozess, dass bestimmte Werbebeiträge auf eine spezielle Zielgruppe abgestimmt werden. Die Kunden sollen individuelle, für sie potenziell interessante Werbung angezeigt bekommen, welche erleichternd und bereichernd für den Einkauf sein soll. Für die Werbetreibenden funktioniert Targeting am besten, wenn die Werbung geschaltet wird, bevor der Kunde konkret sucht, denn Spontankäufe bringen den stärksten Umsatz.

Nutzer können jedoch beruhigt sein – auch diese Technik hat ihre Lücken. Das liegt einerseits daran, dass sich die wenigsten Menschen rundum überwachen lassen wollen, und andererseits an einer mangelnden Kooperationsbereitschaft großer Unternehmen. So kann beispielsweise ASOS nicht wissen, dass das gewünschte Paar Schuhe bereits auf Zalando bestellt wurde und somit der Bedarf gesättigt ist. Schaut man sich aktuelle Zahlen an, wird deutlich, dass der Internethandel jährlich um 10 Prozent wächst und aktuell ein Umsatzvolumen von knapp 523 Milliarden Euro verzeichnet. Um den Umsatz der einzelnen Anbieter weiter zu steigern, ist vor allem die Optimierung der personalisierten Werbung im Online-Marketing zielführend. Bei Unternehmen wie Google oder Facebook sind die individuellen Werbeanzeigen heute schon bedeutend erfolgreicher. Da die Nutzer einen eigenen Account mit persönlichen Daten anlegen, ist es deutlich leichter, die jeweiligen Interessen anzusprechen. Für Werbetreibende gibt es dank Unternehmen wie Criteo einige Möglichkeiten, Kundendaten zu gewinnen. Das Unternehmen verschlüsselt beispielsweise E-Mail-Adressen der Kunden, was eine spätere Auswertung ermöglicht. Dabei kann überprüft werden, ob Werbemails beispielsweis direkt gelöscht oder vorher gelesen werden.

Chancen und Risiken für Werbetreibende und Verbraucher

Für alle Werbetreibenden gilt jedoch immer noch, dass eine personalisierte Werbung nicht ohne Daten der potenziellen Kunden geschaltet werden kann. Aus diesem Grund setzen viele Unternehmen beim Marketing in den sozialen Medien auf Anzeigen, welche bei Plattformen mit Login wie Google, Facebook und Co. geschaltet werden. So ist vor allem bei Produkten, die mit einem bestimmten Lifestyle verbunden sind, besonders darauf zu achten, dass die entsprechende Zielgruppe angesprochen wird. Ohne Kundendaten wird das jedoch fast unmöglich, eine enge Zusammenarbeit mit sozialen Netzwerken ist demnach für Werbetreibende durchaus gewinnbringend. Für den Kunden heißt Targeting vor allem: Augen auf beim Onlinekauf.

 

Quelle: https://goo.gl/e17nAj

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