Kurznachrichten

Google stellt Neuerungen einiger Funktionen auf Entwicklerkonferenz I/O vor

Der Schutz der persönlichen Daten wird für die Menschen immer wichtiger, und somit sind die neuen Schutzrechte bezüglich der Regulierung in Europa und den USA deutlich strenger geworden. Der Marktführer im Bereich der Internet-Suchmaschinen, Google, lässt sich von den Neuerungen nicht einschüchtern.

Anfang Mai 2018 stellte der US-amerikanische Manager und CEO vom Suchmaschinenkonzern Google die neuen Innovationen auf der Entwicklerkonferenz I/O vor. Unter anderem präsentierte er das neue Feature für den E-Mail-Dienst Gmail: Der User wird durch automatische Ergänzungen in Form von Sätzen während des Erstellens einer Nachricht unterstützt. Zusätzlich werden mithilfe der artifiziellen Intelligenz Bewertungskriterien wie z. B. die Qualität und die Relevanz der E-Mail geliefert. In Zukunft können Smartphones mit dem Betriebssystem Android live und automatisiert Gebäude, Produkte oder andere Objekte erkennen. Zusammengefasst kann man sagen, dass die Systeme von Google weiterhin die Daten der Anwender speichern und zur Analyse nutzen.

Der Höhepunkt für das Auditorium auf der I/O war das Festlegen eines Friseurtermins über das Telefon allein mit der Unterstützung durch künstliche Intelligenz. Die Zuhörer konnten kaum unterscheiden, ob es sich bei der Aufnahme um eine vom Computer generierte Stimme oder eine reale Person am anderen Ende des Telefons handelte. Wie das funktioniert? Der Clou daran sind die spontanen Pausen und das „Mmh“ während des Sprechens, welche die Software mit in das Gespräch einbaut.

Obwohl in den letzten Monaten viele Datenskandale aufkamen, schenkte Google dem Thema nur wenig Aufmerksamkeit und nutzt weiterhin persönliche Daten für das Online-Marketing.

Dahingegen beschäftigten sich andere Unternehmen wie beispielsweise der internationale Software- und Hardwarehersteller Microsoft oder das US-amerikanische Technologieunternehmen Apple deutlich mehr mit dem Thema Datenschutz. Apple gab im Juni bekannt, dass die Cookies für das Tracking im Safari-Browser blockiert werden, da für sie primär der Kunde im Vordergrund steht.

Ist Amazon ein ernstzunehmender Konkurrent für Google im Online-Marketing?

Mittlerweile suchen mehr als die Hälfte der US-Amerikaner auf der Website von Amazon nach ihren gewünschten Produkten, wenn sie im Internet etwas kaufen möchten. Der Online-Shop gewinnt immer mehr an Marktanteil, da er dem Kunden genau das anzeigt, was er sich wünscht. Analysten sind der Meinung, dass die beliebte E-Commerce Plattform immer mehr an Wichtigkeit zunimmt und somit im Jahre 2020 einen Werbeumsatz von ca. 20 Milliarden Dollar haben wird. Zum Vergleich: im vergangenen Jahr waren es drei Milliarden. Google hingegen hat einen merklich höheren Umsatz von 95 Milliarden Dollar, aber in Gegenüberstellung mit Amazon ein langsameres Wachstum über die letzten Jahre.

Quelle: https://goo.gl/BaSFVG

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