OMB SEA Nachrichten

08. Mai 2017:
Das Internet ist mittlerweile die wichtigste Plattform für Werbung: Laut des „Top 30 Global Media Owners Report“ des Analyseunternehmens Zenith haben die Einnahmen durch Online-Werbung 2016 erstmals die der Fernsehwerbung überholt – Google und Facebook haben inzwischen rund 20 Prozent des weltweiten Werbemarkts inne. Google bzw. Mutterkonzern Alphabet ist nach den Daten des Reports zufolge inzwischen das mit Abstand größte Werbeunternehmen der Welt: Im vergangenen Jahr beliefen sich die Werbeeinnahmen demnach auf 79,4 Milliarden US-Dollar. Diese fallen mehr als doppelt so hoch wie die des Zweitplatzierten – Facebook mit 26,9 Milliarden US-Dollar – aus. Erst auf Platz 3 folgt mit dem US-amerikanischen Kabelnetzbetreiber Comcast ein klassisches Medienunternehmen (12,9 Milliarden US-Dollar). Online-Werbung fest in Hand der Internet-Riesen Online-Unternehmen sind inzwischen fester Bestandteil der vorderen Plätze des Zenith-Rankings: Neben Google und Facebook gehören auch Baidu, Microsoft, Yahoo, Verizon (AOL) und Twitter zu den Unternehmen mit den höchsten Werbeeinnahmen. Die sieben genannten Unternehmen teilen 73 Prozent des Gesamtgewinns durch Online-Werbung unter sich auf – und mit 24 Prozent rund ein Viertel der globalen Werbeausgaben auf allen Plattformen. Die meisten Unternehmen des Rankings stammen aus den USA, doch mit Bertelsmann, ProSiebenSat.1 und Axel Springer sind auch die...
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02. Mai 2017:
Bisher kam die Google-Bildersuche ohne Werbeanzeigen aus – seit kurzem werden Nutzern nun auch bei der mobilen Suche bzw. der Google Such-App nach Bildern Vorschläge für „ähnliche Produkte“ gemacht. Mit der Einführung der Shopping Ads reagiert Google auf die kontinuierliche Zunahme der Suchanfragen für Bildinhalte der vergangenen Jahre. Sucht ein Nutzer jetzt beispielsweise nach „Marken Sonnenbrillen“ und wählt eines der vorgeschlagenen Bilder aus, werden auf der Detailseite ähnliche Sonnenbrillen samt Preis und Verlinkung zum jeweiligen Web-Shop angezeigt. Potenzial für Online-Shops Vor allem für Betreiber von Online-Shops dürfte das neue Angebot von großem Interesse sein, da gut platzierte Bilder die Chance erhöhen, dass Kunden auf die Seite finden und zu Käufern werden. Dementsprechend spielt auch die Bildoptimierung künftig eine wichtigere Rolle, um die bestmögliche Präsenz in den Suchmaschinen zu erlangen. Zunächst kommt das neue „Feature“, wie es Google selbst nennt, in den Bereichen Lifestyle, Mode und Accessoires zum Einsatz, doch eine Ausweitung auf die Bereiche „Zuhause“ und „Garten“ sind bereits in Planung. Auffallend ist, dass Google die Produktverschläge prominenter als die Vorschläge für ähnliche Bilder platziert, welche aufgrund der neuen Funktion auf dem Smartphone-Display nun weiter unten angezeigt werden. Quelle: ...
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20. März 2017:
Nachdem in den letzten Wochen mehr und mehr Unternehmen Google dafür kritisierten, dass ihre Werbung auf Seiten erscheint, die Hasskommentare oder andere offensive Inhalte enthalten, hat der Suchmaschinenbetreiber nun in einem Blog-Beitrag beteuert, AdWords-Kunden künftig mehr Selbstbestimmung einzuräumen. Die Kritik kam zum einen von der Regierung Großbritanniens und der Zeitung The Guardian. Beide zogen Anzeigen auf YouTube und Google zurück, nachdem das Unternehmen ihnen nicht versichern konnte, dass ihre Werbung nicht im Zusammenhang mit anstößigen Inhalten gezeigt werde. Zum anderen sorgten deutsche Unternehmen wie BMW, Rewe und Telekom nach Kritik in den sozialen Medien dafür, dass ihre Werbeanzeigen auf Seiten wie dem rechten Nachrichtenportal Breitbart nicht mehr länger geschaltet werden. Als Reaktion auf die Kritik räumte Google nun ein, dass es trotz der Bemühungen, dies zu verhindern, in der Vergangenheit öfter dazu kam, dass Anzeigen im Umfeld offensiver Inhalte geschaltet wurden. Gleichzeitig versprach das Unternehmen, in den kommenden Wochen seine Werberichtlinien und Sicherheitskontrollen zu überarbeiten und in Zusammenarbeit mit Unternehmen und Agenturen einen Weg zu finden, die bestehenden Probleme zu beseitigen. Quelle: https://goo.gl/Q6IBcl ...
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14. März 2017:
Google wird in Kürze sein Gütesiegel „Google Zertifizierter Händler“ („Google Trusted Store“) für Online-Shops abschaffen. Abgelöst wird es durch die „Google Kundenrezensionen“ („Google Customer Reviews“) – Händler können sich wie gehabt kostenlos um die Aufnahme in das Programm bewerben. Auf einer Support-Seite beschreibt Google die anstehenden Änderungen im Detail: Mit dem neuen Programm soll es für Händler noch einfacher werden, sich Kunden-Feedback zu ihren Leistungen einzuholen. Positive Bewertungen können in Form einer Bewertungsskala (1-5 Sterne) beispielsweise in AdWords-Anzeigen eingebunden werden. Das Gütesiegel, das Händler auf ihrer Seite anzeigen durften, nachdem sie sich für das Händler-Programm von Google angemeldet hatten, soll nach Angaben des Unternehmens in etwas abgeänderter Form weiter bestehen bleiben und mehr Spielraum bei der Individualisierung bieten.  Doch zum aktuellen Zeitpunkt liegen diesbezüglich noch keine weiteren Details vor. Käuferschutz entfällt künftig Die wohl wichtigste Änderung, die das neue Programm mit sich bringt, ist allerdings der Wegfall des Käuferschutzes für Kunden: Bislang hatten Kunden seitens Google eine Käuferschutz-Garantie in Höhe von bis zu 1.000 Euro, sollte es zu Unregelmäßigkeiten kommen. Der Konzern trat quasi als vermittelnde Instanz in Streitfällen zwischen Händler und Kunden auf. Dieses Leistungsangebot streicht Google nun komplett. Auch die Rezensionserweiterungen,...
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31. Oktober 2016:
Eine aktuelle Studie des Marketing-Unternehmens Kenshoo gibt Aufschluss über die weltweiten Werbeausgaben im digitalen Bereich. Ausgewertet wurden über 3.000 branchenübergreifende Kunden-Accounts aus mehr als 60 Ländern. Die Stichprobe umfasst mehr als 750 Milliarden Impressionen, 13 Milliarden Klicks und Werbeausgaben, die sich auf rund sechs Milliarden US-Dollar belaufen. Mit den Daten, die über fünf Quartale hinweg gesammelt wurden, wurden Rückschlüsse auf die Werbeausgaben auf Google, Bing, Yahoo, Baido und den Werbenetzwerken von Facebook gezogen. Die wichtigsten Erkenntnisse sind im Folgenden zusammengefasst. Suchmaschinenwerbung Die Ausgaben für Product Listing Ads (PLAs), die in einer speziellen Google-Shopping-Box angezeigt werden und neben einem Produktbild auch einige weiterführende Beschreibungen enthalten, sind den Ergebnissen der Studie zufolge im Vergleich zum Vorjahr um 87 Prozent gestiegen – 37 Prozent aller Klicks entfallen auf sie, 22 Prozent des Gesamtbudgets für Suchmaschinenwerbung wurden für sie investiert. Durch die Neuplatzierung der Anzeigenboxen der mobilen Suche und der Reduzierung der Anzeigenplätze bei Google steigerte sich auch die Klickrate für Suchanzeigen – im Vergleich zum Vorjahr um 38 Prozent. 29 Prozent aller Werbeausgaben entfallen auf Keyword-Anzeigen. Laut Kenshoo haben auch die neuen erweiterten Textanzeigen (ETA), die mehr Platz für Headlines und Beschreibungen bieten, für eine Steigerung der Klickraten geführt....
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