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Erfolgsmessung im Influencer Marketing – nicht nur die Likes zählen

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Heute sind es nicht mehr nur die Likes, Kommentare oder Followerzahlen, die anzeigen, wie hoch die Beliebtheit eines Postings ist. Auch der Erfolg oder Misserfolg einer Influencer-Kampagne wurde lange daran gemessen. Doch diese Engagement-Raten vermitteln nur bis zu einem gewissen Grad, wie erfolgreich ein Post wirklich ist, denn für die werberelevante Generation Z verliert der Like-Button an Bedeutung. Auch die Anzahl an Kommentaren sagt nichts darüber aus, ob der Beitrag beliebt ist. Experten prognostizieren deshalb, dass sich die KPIs, welche der Erfolgsmessung dienen, verändern werden.

Neue KPIs im Influencer Marketing

Marketern geht es bei einer Kampagne darum, nicht nur möglichst viele, sondern möglichst auch die zur Marke passenden Menschen zu erreichen. Darauf legen nach einer Studie des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft über 95 Prozent der Befragten bei der Auswahl des Influencers und seiner Zielgruppe großen Wert. Wenn dieser nicht zur Markenbotschaft passt, gerät der Erfolg der Kampagne in Gefahr. Deshalb sind aktuell Mikro-Influencer sehr gefragt. Sie haben meist ein spezielles Themengebiet und deshalb weniger als 50.000 Follower, die allerdings sehr aktiv sind. Hier lässt sich somit eine sehr spezifische Zielgruppe erreichen, die bereit ist, mit dem Influencer zu interagieren. Die KPIs Brand Fit und Audience Fit sind somit sehr wichtig. Des Weiteren sind auch Glaubwürdigkeit, Aktivierungsstärke und Coolness entscheidende Faktoren für den Erfolg einer Influencer-Kampagne, denn hiermit werden Follower gewonnen. Diese KPIs lassen sich erfolgreich anhand von Produktkäufen oder dem Einlösen von Rabattcodes messen. Auch user-generated content, also eigens kreierte und markenbezogene Inhalte, zu denen die Influencer animieren, deuten auf Erfolg hin. Messen lässt sich dies zum Beispiel durch Hashtags.