Kurznachrichten

Eröffnung des ersten kompakten Amazon-Go-Supermarktes in Seattle

Der Onlineversandhändler Amazon hat einen „Go-Supermarkt“ in der Stadt Seattle, Washington eröffnet. Hier liegt der Hauptsitz des US-amerikanischen Unternehmens. Hiermit wurde bereits der achte Amazon-Go-Supermarkt in den USA eröffnet. Beim Blick in das Innere des Supermarktes wird sofort klar, dass es sich hier um eine kompakte Version handelt. Die Verkaufsfläche ist im Vergleich zu anderen Geschäften deutlich kleiner, und infolgedessen fällt das Warensortiment geringer aus. In Zukunft kann diese Art von Go-Supermärkten von Amazon bald in vielen Flughäfen und Bahnhöfen besucht werden. Für diese Neueröffnungen ist Amazon laut Aussage von Reuters schon seit einiger Zeit im Gespräch mit diversen Betreibern von Flughäfen. Hierzu hat der Onlineversandhändler keine genaueren Informationen weitergegeben.

Worin besteht der Unterschied zu anderen Supermärkten?

Es gibt einen enormen Unterschied, der für viele Besucher merkwürdig scheint: Amazon-Go-Supermärkte haben keine Kassen zum Bezahlen. Wie erfolgt dann der Zahlungsablauf? Beim Betreten des Geschäftes werden die Kunden dazu aufgefordert, sich mittels einer App auf dem Smartphone zu autorisieren. Sobald dies erfolgreich durchgeführt wurde, kann der Verbraucher die gewünschten Artikel in die Tasche oder den Einkaufswagen legen. Parallel aktualisiert das System von Amazon-Go den virtuellen Einkaufswagen des Käufers. Falls ein Kunde sich bei einem Produkt nicht sicher ist, kann er es zurück in das Regal legen. Damit entfernt das System den Artikel sofort auch aus der digitalen Einkaufsliste.

Was ist der Grund für eine deutlich geringere Einkaufsfläche bei Amazon-Go?

Die in Seattle eröffnete Version des Amazon-Go-Supermarktes kommt mit einer Fläche von 40 Quadratmetern aus. Die bisherigen Filialen hingegen haben mit 170 Quadratmetern eine mehr als viermal so große Verkaufsfläche. Im Warensortiment der Kompakt-Version gibt es primär unterschiedliche Getränke, Snacks und fertig zubereitetes Essen zum Frühstück, Mittag- und Abendessen. Für die nächste Zeit ist der kompakte Go-Supermarkt nur für Mitarbeiter von Amazon nutzbar. Diese Testphase soll zeigen, wie gut das System auf einer deutlich geringeren Geschäftsfläche funktioniert.

Wie ist das Einkaufserlebnis für die Besucher?

Die kompakte Version der Go-Supermärkte bietet sich für Amazon aufgrund der niedrigen Mietkosten für Flughäfen an. Optimal für Reisende, die innerhalb kürzester Zeit alles Benötigte finden und mit dem Einkauf den Laden verlassen können.

Golem.de, bekannt als Online-Nachrichtenplattform, hat die Amazon-Go-Supermärkte erstmalig getestet. Da die Käufer an das Bezahlen an der Kasse gewohnt sind, fühlen sie sich mit dem neuen System noch etwas unwohl. Ein enormer Vorteil bleibt allerdings die Zeitersparnis: Das Warten in der Schlange an der Kasse, das Ablegen der Ware auf dem Band und das Scannen des Einkaufs entfällt. Trotzdem ist diese Art, in einem Supermarkt einzukaufen und online zu bezahlen, ohne an der Kasse zu stehen, gewöhnungsbedürftig. Können Sie sich das als Käufer vorstellen?

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