Kurznachrichten

Studie: Das sind die Konsumgewohnheiten der Generation Z

Im Rahmen einer Studie von OC&C wurden mehr als 15.000 Menschen zum Thema Konsumverhalten befragt, darunter vier Generationen aus neun Ländern. Die Generation Z (die aktuell jüngsten Verbraucher, die zwischen 1997 und 2012 geboren wurden) bietet Unternehmen und Marken großes Potenzial und unterscheidet sich hinsichtlich ihres Konsumverhaltens stark von älteren Generationen. Bei der Wahl einer Marke oder eines Produktes spielen Preis und Qualität für diese Personengruppe eine weniger große Rolle, während der Anspruch an Stil, Nachhaltigkeit und Präsentation steigt. Darin ist sich die Generation Z auch landesübergreifend sehr ähnlich.

Für diese Entwicklung sind ein Stück weit auch die Millennials verantwortlich, denn sie waren für die Gen Z in vielen Dingen die Vorreiter. Nun werden die von dieser Generation etablierten Trends durch die Generation Z fortgesetzt. Es ist zu erwarten, dass die Gruppe der Verbraucher, die auf Nachhaltigkeit achtet, weiter anwachsen wird.

Durch soziale Medien steigt die Einflussnahme von außen

Verschiedene Quellen beeinflussen die Generation Z, dazu gehören natürlich insbesondere soziale Medien, aber auch Freunde und Prominente, mit denen sie sich identifizieren. Dieser Einfluss schlägt sich auch bei Kaufentscheidungen nieder. Zudem wird im Vergleich zu älteren Generationen immer mehr online gekauft und viele Angehörige der Generation Z agieren online auf Social-Media-Plattformen mit Marken und Einzelhändlern. Auch das Posten kritischer Bewertungen und Rezensionen im Netz steigt damit gleichzeitig an. Traditionelle Informationsquellen sind für die Generation Z weniger bedeutend. Trotz dieser Einflüsse liegt den Angehörigen der Gen Z viel daran, ihre eigene Individualität zu betonen. Ein Widerspruch, wenn man bedenkt, wie massiv die Wirkung von Promis und Influencern auf diese Generation ist.

Trotz allen Einflusses, den Social Media auf die junge Generation hat, geht diese auch kritisch damit um: 40 Prozent sorgen sich um gesundheitliche Auswirkungen und 50 Prozent sehen eine Bedrohung gesellschaftlicher Normen durch soziale Medien.